SZ

Neues Konzept für Spielplatz
Spielplatz und auch Treffpunkt

Die Spielgeräte auf dem Spielplatz „Heiderbrücke“ sind in die Jahre gekommen, dafür muss man nicht genauer hinschauen. Wenn es nach der Anlieger-Initiative geht, könnte auf der Fläche ein nachhaltiges Gemeinschaftsprojekt entstehen.  Foto: Martin Völkel
  • Die Spielgeräte auf dem Spielplatz „Heiderbrücke“ sind in die Jahre gekommen, dafür muss man nicht genauer hinschauen. Wenn es nach der Anlieger-Initiative geht, könnte auf der Fläche ein nachhaltiges Gemeinschaftsprojekt entstehen. Foto: Martin Völkel
  • hochgeladen von Martin Völkel (Redakteur)

vö Wemlighausen. Die Zielsetzung klingt ehrgeizig, aber die Menschen in Wemlighausen sind weit davon entfernt, Luftschlösser zu bauen: Die Anwohner des Spielplatzes „Heiderbrücke“ wollen das städtische Areal nicht nur als Spielplatz für die Zukunft erhalten, sondern mit gemeinsamer Kraftanstrengung zu einem Treffpunkt für alle Generationen entwickeln.

„Wir stellen unsere Arbeitskraft zur Verfügung und setzen alles daran, eine nachhaltige Finanzierung auf die Beine zu stellen, um hier gemeinsam etwas entwickeln zu können“, sagte Anwohner Ingmar Krupp am Samstagmorgen beim Pressetermin in Wemlighausen.

Wemlighausen. Die Zielsetzung klingt ehrgeizig, aber die Menschen in Wemlighausen sind weit davon entfernt, Luftschlösser zu bauen: Die Anwohner des Spielplatzes „Heiderbrücke“ wollen das städtische Areal nicht nur als Spielplatz für die Zukunft erhalten, sondern mit gemeinsamer Kraftanstrengung zu einem Treffpunkt für alle Generationen entwickeln.

„Wir stellen unsere Arbeitskraft zur Verfügung und setzen alles daran, eine nachhaltige Finanzierung auf die Beine zu stellen, um hier gemeinsam etwas entwickeln zu können“, sagte Anwohner Ingmar Krupp am Samstagmorgen beim Pressetermin in Wemlighausen. Dass es die Wemlighäuser mit dieser Idee ernst meinen, haben sie bereits in den vergangenen sieben Jahren eindrucksvoll bewiesen: Als die Stadt Bad Berleburg im Jahr 2012 mehrere Spiel- und Bolzplätze im Rahmen der Haushaltskonsolidierung auf die Streichliste gesetzt hatte, war die Anwohner-Initiative zur Stelle und übernahm den Spielplatz „Heiderbrücke“ in Eigenregie – auf der Basis eines Teilnutzungsvertrages mit der Kommune. Die Stadt ist weiterhin Eigentümerin der Fläche, aber den Spielplatz – das macht etwas ein Drittel des Areals aus – pflegen die Anlieger seit 2013. Das Problem: Die Anzahl der Spielgeräte reduziert sich beständig durch Abnutzung und Verfall, Neuanschaffungen waren bis jetzt nicht realistisch. „Wenn weniger Spielgeräte vorhanden sind, verliert der Spielplatz an Attraktivität. Wenn wir die Fläche dauerhaft erhalten wollen, wäre eine Aufwertung wünschenswert“, machte Ingmar Krupp deutlich.

Und Tobias Feige erklärte die Thematik sehr plausibel: „Natürlich gibt es einen städtischen Spielplatz mitten im Dorf. Aber dass Kinder gerade jüngeren Alters von hier unten entlang einer nicht wenig befahrenen Straße dorthin kommen, ist nicht realistisch.“ Deshalb jetzt der Vorstoß der Initiative, die gerne hier einen Treffpunkt für alle Generationen entwickeln möchte – möglichst nachhaltig und Zielgruppen orientiert soll es sein und im Idealfall soll das Gelände auch Menschen über Wemlighausen hinaus anlocken.

Dabei sollen auch jene 500 Quadratmeter Berücksichtigung finden, die aktuell noch von der Stadt gepflegt werden. Ingmar Krupp verriet, dass als erste Idee ein so genannter Pumptrack – für Radsport-Fans – genannt worden sei, aber letztlich seien der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Grillplatz, Blumenwiese, Insektenhotel, Baumstamm balancieren, attraktive Spielgeräte seien weitere Stichwörter, die man mit Leben füllen könne.

Die Anwohner-Initiative hat das Förderprogramm LEADER ins Auge gefasst, um eine finanzielle Basis zu schaffen. Hier liegt die Förderquote immerhin bei 65 Prozent. Tobias Feige: „Was darüber hinaus geht, da ist sicher jeder einzelne gefragt. Wir wollten mit dem Projekt bewusst zum jetzigen Zeitpunkt an die Öffentlichkeit gehen, weil wir die Hoffnung haben, dass wir weitere Unterstützer finden.“ Es gehe darum, Gemeinschaft zu fördern, ein großes Ziel zu verfolgen und draußen zusammen aktiv zu sein.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

9 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen