Stadtfest in neuer Größenordnung

Zehntausende Besucher aus

dem gesamten Kreisgebiet

bevölkerten am Wochenende

Bad Berleburg

Bad Berleburg. Fantastisch, großartig – eine neue Dimension. Mit Superlativen sollte man stets vorsichtig sein, doch das Bad Berleburger Stadtfest hat zumindest in der Odebornstadt bislang bekannte Größenordnungen gesprengt. Mehrere zehntausend Besucher bevölkerten am Wochenende die neu gestaltete Poststraße in der Odebornstadt und unterstrichen damit das Motto der Veranstaltung, nämlch dass »ganz Berleburg feiert«. Die Besucher kamen aus Wittgenstein, Hessen, dem Siegerland und dem Hochsauerland.

Die Innenstadt zeigte sich drei Tage lang lebendiger denn je, wahre Menschenmassen bewegten sich noch am späten Samstagabend auf der Poststraße. Natürlich ist an dieser Stelle nicht zu verschweigen, dass es der Wettergott sehr gut meinte mit den Initiatoren: Außer heben dem heftigen Gewitterregen am Freitagabend (SZ berichtete) gab es keine Unannehmlichkeiten vom Himmel. Ganz im Gegenteil, sowohl am Samstag als auch am Sonntag lachte die Sonne vom Berleburger Himmel.

Dabei waren es nicht nur die Top-Attraktionen, die die Besucher anlockten – nein, nahezu an allen Ständen in der Innenstadt herrschte Hochbetrieb. Einige staunten über den historischen Arfelder Hammer, andere traten zum Torwandschießen gegen die Schwarzenauer Fußballschwestern Pia und Tina Wunderlich an und wiederum andere, vornehmlich jüngere Stadtfest-Gäste, versuchten sich an der Kletterwand nahe der Bärenbrücke.

Zwei Besuchermagnete gab es auf der bunten Poststraßen-Erlebnistour: Stürmischen Applaus erntete das Doc-Trial-Team mit spektakulären Fahrrad-Stunts auf Autos, Paletten und Betonblöcken. Nicht zu vergessen der Riesenandrang an der Geschäftsstelle der Siegener Zeitung: Die SZ wartete mit einem vierfachen Bungee-Trampolin auf. Lange Schlangen bildeten sich vor der Sprunganlage, die den jungen und älteren Freizeitsportlern einiges abverlangte.

Es ist schwer, bei der Aufzählung aller Beteiligten jemanden heraus zu stellen: Toll, was Vereine und Schulen auf die Aktionsbühnen zauberten, Hochachtung für die Beiträge der Heimatfreunde, beeindruckend, welche »Schätzchen« die Oldtimer-Freunde aufzubieten hatten. Hüpfburg, Kinderschminken, Zauberer und Gaukler – hier hatten die Kinder sichtlich ihren Spaß. »Neuer Festplatz steht vor seiner Feuertaufe«, so titelte die Sieger Zeitung wenige Tage vor dem Stadtfest. Gemeint war das Gelände vor dem Rathaus, wo die Veranstalter die Aktionsbühne aufgebaut hatten. »Feuertaufe bestanden«, lässt sich rückblickend ohne Übertreibung sagen.

Eine fantastische Atmosphäre herrschte am Samstagabend beim Konzert von Deutschlands Country-Star Tom Astor, danach heizten die Redhair Mountain Devils dem Publikum bis in die frühen Morgenstunden kräftig ein. Ein Stadtfest also, das in den frühen Morgenstunden begann und erst in der Dunkelheit so richtig beendet war.

Bei aller Euphorie – die wegen des Erfolges nur zu verständlich ist – sollten sich die Organisatoren sehr genau überlegen, wie es mit einer Neuauflage aussehen könnte. Dass eine Wiederholung des Stadtfestes gefragt und auch angebracht ist, steht außer Frage, nur den zeitlichen Rhythmus, den gilt es noch zu finden.

Ansonsten sprach das Besucherinteresse für sich. Oder wie es ein Gast gegenüber der Siegener Zeitung formulierte: »Heute hat man gesehen, wie eine Stadt sein kann.«

howe/vö

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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