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Pläne des Kreises
Standort für neue Rettungswache in Bad Berleburg steht fest

Der Kreis wird die alte Rettungswache in Bad Berleburg aufgeben und plant einen Neubau.

bw Bad Berleburg. Die Rettungswachen in Wittgenstein stehen schon seit einigen Jahren auf der Agenda der Kreisverwaltung. Die erste Baustelle war der Standort in Erndtebrück: Zur besseren und schnelleren Versorgung des Siedlungsschwerpunkts Aue/Wingeshausen wurde der 2015 aus dem Erndtebrücker Ortskern nach Womelsdorf an die Landesstraße 720 verlagert. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes bezogen dort einen Neubau, den die Firma Berge-Bau errichtet hatte und den der Kreis für 30 Jahre gepachtet hat. Bekanntlich zog dort auch die Löschgruppe Womelsdorf ein. Blieben noch die beiden anderen Rettungswachen in Bad Berleburg und in Bad Laasphe.

bw Bad Berleburg. Die Rettungswachen in Wittgenstein stehen schon seit einigen Jahren auf der Agenda der Kreisverwaltung. Die erste Baustelle war der Standort in Erndtebrück: Zur besseren und schnelleren Versorgung des Siedlungsschwerpunkts Aue/Wingeshausen wurde der 2015 aus dem Erndtebrücker Ortskern nach Womelsdorf an die Landesstraße 720 verlagert. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes bezogen dort einen Neubau, den die Firma Berge-Bau errichtet hatte und den der Kreis für 30 Jahre gepachtet hat. Bekanntlich zog dort auch die Löschgruppe Womelsdorf ein. Blieben noch die beiden anderen Rettungswachen in Bad Berleburg und in Bad Laasphe. Für die Odebornstadt war ein zwischenzeitlich denkbarer Umzug nach Meckhausen bald wieder vom Tisch, stattdessen avisierte die Kreisverwaltung die Erneuerung am alten Standort mit einem Anbau. Im November 2019 vermeldete unsere Zeitung aber, dass der Kreis sowohl in Bad Laasphe als auch in Bad Berleburg den Neubau der jeweiligen Rettungswache plant, in Bad Laasphe in Eigenregie und in Bad Berleburg mit einem Investorenmodell, wie es auch schon in Womelsdorf umgesetzt wurde. Zu den Standorten wollte sich der Kreis seinerzeit allerdings noch nicht äußern. Und was ist draus geworden?

Neue Rettungswache in Bad Berleburg neben dem Berufskolleg

In einer Vorlage für den Ausschuss für Finanzen, Bau und Digitalentwicklung hat die Kreisverwaltung den künftigen Standort der Rettungswache Bad Berleburg nun offenbart: „In 2021 ist der Neubau auf einem Kreisgrundstück benachbart zum Berufskolleg vorgesehen“, heißt es darin. Der ursprünglich geplante Anbau einer Garage für einen Krankentransportwagen und eines Spindraums an der alten Rettungswache sei 2017 zunächst ausgesetzt und 2020 schließlich aufgegeben worden, heißt es in der Vorlage der Kreisverwaltung weiter. In diesem Jahr sei stattdessen ein Ersatzneubau geplant, danach zieht die Rettungswache also an das Berufskolleg Wittgenstein an der Sählingstraße um. Auf dem Grundstück befindet sich bekanntlich auch das „Kleine Kreishaus“ – die Bad Berleburger Außenstelle der Kreisverwaltung.

Standort in Bad Laasphe bleibt erhalten

Offenbar ist der Kreis in Bad Berleburg inzwischen weiter als in Bad Laasphe, wo „die Baumaßnahme aufgrund von andauernden Grundstücksverhandlungen noch nicht begonnen werden konnte“, wie es in der Vorlage heißt. Erklärtes Ziel ist jedoch, dass die Rettungswache in der Lahnstadt räumlich nicht verlagert werden soll. Das hatte Pressesprecher Torsten Manges bereits im September betont. Der Rettungsdienstbedarfsplan habe eindeutig gezeigt, dass der Standort an der Friedrichshütte für die schnelle Erreichbarkeit der umliegenden Ortschaften ideal sei. Die Grundstücksverhandlungen für ein benachbartes Areal, auf dem die neue Rettungswache in unmittelbarer Nähe gebaut werden soll, laufen seitdem.

Neubau für Bad Laasphe zwingend erforderlich

Dass ein Neubau in Bad Laasphe erforderlich ist, zeigt der Blick in den Rettungsdienstbedarfsplan. Darin heißt es im Fazit: „Die Rettungswache ist auf Basis der derzeitigen Mitarbeiterstruktur als nicht ausreichend zu bezeichnen. Es fehlt ein Ruheraum und die Garagenflächen sind zu klein. Erweiterungen sind schon aus Sicht der Denkmalpflege kaum möglich. Zudem ist der Zuweg zur Wache aufgrund des Kopfsteinpflasters nicht optimal.“
Seit dem Jahr 1991 ist die Rettungswache in dem alten Bahnhof untergebracht. In der Fahrzeughalle befinden sich zwei Fahrzeugstellplätze, die aber ein gemeinsames Garagentor benutzen müssen. Die Größe dieser Stellplätze ist nicht ausreichend. In der alten Rettungswache befinden sich zwei Ruheräume mit drei Schlafmöglichkeiten. Diese Anzahl ist ebenfalls nicht ausreichend.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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