Ambulanter Hospizdienst Wittgenstein
„Sterben lernen heißt leben lernen“

Insgesamt 16 neue ehrenamtliche Helferinnen zählt der Ambulante Hospizdienst Wittgenstein nun.
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  • Foto: Diakonisches Werk
  • hochgeladen von Redaktion Wittgenstein

sz Bad Berleburg. Der Ambulante Hospizdienst Wittgenstein hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen am Lebensende in Würde zu begleiten, die Lebensqualität zu erhalten und die Selbstbestimmung der Betroffenen zu bewahren. Für diese Aufgabe braucht es Mitmenschen, die gemeinsam diese Zeit des Abschieds tragen können. In einem 100-stündigen Befähigungskurs, der in der Zeit von Januar bis Ende November stattfand, wurde am vergangenen Wochenende 16 Frauen, aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft und unterschiedlichen Alters der „Hut“ des Hospizhelfers aufgesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Lerninhalte waren unter anderem die persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Tod, Sterben und Trauer. Durch die eigene Reflexion und die Selbsterfahrungen entwickelten die Teilnehmerinnen eine hospizliche Haltung zum Leben und zum Sterben, die in eine achtsame und respektvolle Begegnung mit dem Sterbenden und deren Angehörigen mündete. Auch praktische Erfahrungen in Form eines Pflegepraktikums, Besuch eines stationären Hospizes und Krematoriums waren Teil der Befähigung. Von Pflegefachkraft Karin Schneider und Diplom-Sozialpädagogin Tanja Baldus wurden den neuen Hospizhelferinnen wertvolle praktische Kenntnisse und hilfreiches Wissen vermittelt. Auch fand die Spiritualität durch Diakoniepfarrerin Simone Conrad ihren Raum, denn der Hospizhelfer braucht eine Antwort, wenn er gefragt wird „Was glaubst du?“. „Die Besonderheit dieses Kurses ist, dass die Teilnehmerinnen zunächst sehr nach innen wachsen und dann zu einer ganz tollen und festen Gemeinschaft zusammenfinden, was mich jedes Mal sehr berührt“, erklärte Tanja Baldus vom Ambulanten Hospizdienst. „Und jede der Teilnehmerinnen hat eine Perle in sich, um Menschen am Lebensende etwas Besonderes zu geben. Sterben lernen heißt leben lernen.“

16 Frauen erhielten das Zertifikat und arbeiten ehrenamtlich im Ambulanten Hospizdienst Wittgenstein mit: Gabriele Baetzel, Claudia Braun, Andrea Hellmig, Heike Hagn, Heidelore Hoefgen, Gisela Janetscheck, Andrea Kaiser, Beate Kuhn, Anke Maass, Yvonne Prasse, Nataliya Proeder-Hel, Sabine Rowek, Eleonore Sommer, Leonie Stalz, Anette Trapp, Barbara Zehme. Der nächste Befähigungskurs ist für 2021 geplant.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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