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Nach jahrelanger Diskussion
Straße in Berghausen wird in diesem Jahr saniert

Dass die Ortsdurchfahrt in Berghausen eine Sanierung dringend nötig hat, ist unstrittig. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. Allerdings sollen an den Gehwegen nur Ausbesserungen vorgenommen werden.
  • Dass die Ortsdurchfahrt in Berghausen eine Sanierung dringend nötig hat, ist unstrittig. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. Allerdings sollen an den Gehwegen nur Ausbesserungen vorgenommen werden.
  • Foto: Martin Völkel
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

vö Berghausen. Sprichwörtlich Bewegung kommt in mehrere Bad Berleburger Baumaßnahmen, die seit Jahren Gegenstand der Diskussion sind. Entsprechende Beschlüsse sollen in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen, Wohnen und Umwelt am Dienstag, 22. Juni (18 Uhr im Bürgerhaus), gefasst werden. Noch in diesem Jahr soll die Ortsdurchfahrt in Berghausen saniert werden – das fordern Anlieger angesichts der enormen Geräuschkulisse schon seit Jahren.
Für die Ortsdurchfahrt sei das Land Nordrhein-Westfalen Baulastträger, da es sich um eine Landstraße (L553) handele, heißt es in einer Vorlage der Stadtverwaltung. Somit sei auch das Land für den Bau und für die bauliche Unterhaltung der Fahrbahn zuständig, verantwortlich und kostenpflichtig.

Berghausen. Sprichwörtlich Bewegung kommt in mehrere Bad Berleburger Baumaßnahmen, die seit Jahren Gegenstand der Diskussion sind. Entsprechende Beschlüsse sollen in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen, Wohnen und Umwelt am Dienstag, 22. Juni (18 Uhr im Bürgerhaus), gefasst werden. Noch in diesem Jahr soll die Ortsdurchfahrt in Berghausen saniert werden – das fordern Anlieger angesichts der enormen Geräuschkulisse schon seit Jahren.
Für die Ortsdurchfahrt sei das Land Nordrhein-Westfalen Baulastträger, da es sich um eine Landstraße (L553) handele, heißt es in einer Vorlage der Stadtverwaltung. Somit sei auch das Land für den Bau und für die bauliche Unterhaltung der Fahrbahn zuständig, verantwortlich und kostenpflichtig.

Ortsdurchfahrt in Berghausen soll ausgebessert werden

Anders sehe es bei den Gehwegen in der Ortsdurchfahrt aus, denn die lägen in der Verantwortung der Stadt. Hier beginnt allerdings das Problem: Würde ein Komplettausbau – also Fahrbahn und Gehwege – erforderlich oder für sinnvoll gehalten, müsste dies in ein Landes-Ausbauprogramm aufgenommen werden – und dann in eine Prioritätenliste. „Aller Voraussicht nach würden wir in diesem Fall in den nächsten acht bis zehn Jahren oder auch länger nicht in den Genuss eines Straßenausbaues in Berghausen kommen.“ Aber das kann niemand ernsthaft wollen – in erster Linie die Berghäuser nicht.
Vor diesem Hintergrund sei die Entscheidung getroffen worden, die Ortsdurchfahrt doch nur im Bereich der Fahrbahn zu „verbessern“ und eine Unterhaltung und Instandsetzung im Bestand zu realisieren.

Der Gehweg sei überwiegend noch in einem benutzbaren Zustand, wobei Einzelbereiche zeitnah mit ausgebessert werden könnten. „Hierzu haben viele Gespräche stattgefunden und letztendlich auch mit Erfolg, da nun eine Fahrbahnsanierung auch beabsichtigt ist, wenn die Stadt Bad Berleburg die Planungen, die Ausschreibung und die Bauleitung der Baumaßnahme durchführt, da das Land NRW wegen der dort anstehenden Umorganisationen zurzeit nicht in der Lage ist, diese Aufgaben zu übernehmen.“ Der Fachausschuss soll nun grünes Licht geben für eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung, in der die wesentlichen Durchführungsbestimmungen festgehalten sind.

Ortsdurchfahrt Schwarzenau wird im kommenden Jahr ausgebaut

Die Ortsdurchfahrt in Schwarzenau soll im kommenden Jahr ausgebaut werden. Auch hier liegt der Stadt eine Vereinbarung von Straßen NRW vor. Weiterhin sollen die voraussichtlichen umlagefähigen Kosten ermittelt und ein entsprechender Förderantrag unter Berücksichtigung der KAG-Belange bei der Bezirkregierung Arnsberg gestellt werden.

Die dritte Vereinbarung, um die es geht, betrifft den angekündigten Ausbau der Bundesstraße 480 zwischen Bad Berleburg und Raumland. Die Verwaltung soll beauftragt werden, die Kostenbeteiligung an der Herstellung des Kreisverkehrsplatzes im Bereich der Kläranlage in den Haushalt 2022 einzustellen. Außerdem soll in diesem Zusammenhang ein Förderantrag bei der Bezirksregierung gestellt werden.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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