„Süße Prinzessin“ für das Weidenhäuser Jubiläum

Hoch motiviert und eifrig bei der Sache waren am Wochenende die vielen Bürger, die insgesamt 51 Obstbäume „Im Hegelchen“ einpflanzten. Die Weidenhäuser wollten damit etwas Nachhaltiges zu ihrem Ortsjubiläum entstehen lassen.  Foto: db
  • Hoch motiviert und eifrig bei der Sache waren am Wochenende die vielen Bürger, die insgesamt 51 Obstbäume „Im Hegelchen“ einpflanzten. Die Weidenhäuser wollten damit etwas Nachhaltiges zu ihrem Ortsjubiläum entstehen lassen. Foto: db
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db Weidenhausen. In Weidenhausen können Besucher seit dem Wochenende eine „süße Prinzessin“ besuchen. Sie steht gut sichtbar für jeden, der von Leimstruth kommend in die Ortschaft hineinfährt. Doch sie ist nicht allein, vielmehr befindet sie sich in bester Gesellschaft. Eine ihrer Nachbarn ist die Morelle. Beide verstehen sich bis jetzt ganz gut und das soll auch so bleiben.

Zumindest wenn es nach der Festgesellschaft der Weidenhäuser Jubiläumsfeierlichkeiten geht. Die versammelten am Wochenende viele Bürger der Ortschaft „Im Hegelchen“. Dort steht nämlich die „süße Prinzessin“, einer der insgesamt 51 Obstbäume die dort von ihren Paten eingegraben wurden. Und neben der Kirschen-Art mit dem hübschen Namen, gibt es noch zwölf andere Sorten von Äpfeln, Birnen und Zwetschgen. Allesamt Bäume, die auch in unserer Region zurechtkommen.

Grund für die große Pflanzaktion war die Idee der Festgesellschaft zum 700-jährigen Bestehen der Ortschaft, neben den vielen anstehenden Veranstaltungen, auch etwas Nachhaltiges zu schaffen, wie Jörg-Michael Bald der SZ verriet: „Wir wollten etwas machen, von dem auch spätere Generationen etwas haben, etwas, das nachwirkt.“ Daher bewarb man sich für ein Förderprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen und der Unteren Wasserbehörde zur Entstehung von Streuobstwiesen. Die Weidenhäuser erhielten den Zuschlag - insgesamt 43 kleine Bäume.

Da aber die Nachfrage so groß gewesen sei und noch mehr Bewohner eine Patenschaft übernehmen wollten, kaufte man in Eigenregie noch acht weitere dazu. So stehen nun also 51 Obstbäume mehr in Weidenhausen und Jörg-Michael Bald war sichtlich erfreut über das Projekt: „Das ist ein tolles Förderprogramm“. Die Wiese hatten Gottfried Kiontke und Anneliese Höse zur Verfügung gestellt, so dass die fleißigen Paten mit Vorschlaghammer, Spaten und jeder Menge Motivation an die Arbeit gehen konnten.

Die Bäume hatten die Weidenhäuser bereits im vergangenen Jahr bekommen, sich aber entschieden, die Aktion in den Frühling zu verschieben. Eine weise Entscheidung, wenn man den starken Winter bedenke, so Bald. In der Zeit habe man die Pflanzen im Industriegebiet zwischengepflanzt und so gut über den Winter bekommen. In Zukunft, wenn die ersten Blüten sprießen und die Ernte beginnen kann, wolle man daraus ebenso ein gemeinschaftliches Erlebnis machen, wie die Pflege des Grundstückes.Sträucher und Hecken sollen demnächst die Bäume noch einfrieden, ein Verbiss-Schutz soll gegen ungewünschte nächtliche Besuche schützen. Dann kann in Zukunft in Weidenhausen durch einen ortseigenen Obstgarten flaniert werden und das sogar jeder, da der Garten öffentlich begehbar werden soll. Nicht nur Jörg-Michael Bald war sich sicher: „Das ist eine gute Geschichte.“

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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