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Patric Sauer ist neuer Eigentümer des früheren Hotels „Westfälischer Hof“
Tage der Brandruine sind gezählt

Kein schöner Anblick – aber einer, den es nicht mehr sehr lange geben wird: Patric Sauer hat das frühere Hotel „Westfälischer Hof“ gekauft, streng genommen ein Grundstück in bester Lage von Bad Berleburg.
  • Kein schöner Anblick – aber einer, den es nicht mehr sehr lange geben wird: Patric Sauer hat das frühere Hotel „Westfälischer Hof“ gekauft, streng genommen ein Grundstück in bester Lage von Bad Berleburg.
  • Foto: ako
  • hochgeladen von Katja Fünfsinn (Redakteurin)

vö Bad Berleburg. Irgendwann passt das Unternehmen, das Patric Sauer betreibt, sehr gut zusammen mit dem Projekt, das der Bad Berleburger gerade unter Dach und Fach gebracht hat. Oder anders formuliert: Jenes Projekt, das er sich vorgenommen hat. Der Spezialist für Grundstückspflege ist neuer Eigentümer des früheren Hotels „Westfälischer Hof“ an der Astenbergstraße. Streng genommen Eigentümer dessen, was noch davon übrig geblieben ist.Denn vor gut einem Jahr wurde das einstige Hotel, das zuletzt Standort des Ayurveda-Zentrums Bad Berleburg, ein Raub der Flammen. Vermutlich durch Ausbesserungsarbeiten an der Immobilie wurde ein Feuer verursacht, das die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr nur mit größten Anstrengungen unter Kontrolle bringen konnten.

Bad Berleburg. Irgendwann passt das Unternehmen, das Patric Sauer betreibt, sehr gut zusammen mit dem Projekt, das der Bad Berleburger gerade unter Dach und Fach gebracht hat. Oder anders formuliert: Jenes Projekt, das er sich vorgenommen hat. Der Spezialist für Grundstückspflege ist neuer Eigentümer des früheren Hotels „Westfälischer Hof“ an der Astenbergstraße. Streng genommen Eigentümer dessen, was noch davon übrig geblieben ist.Denn vor gut einem Jahr wurde das einstige Hotel, das zuletzt Standort des Ayurveda-Zentrums Bad Berleburg, ein Raub der Flammen. Vermutlich durch Ausbesserungsarbeiten an der Immobilie wurde ein Feuer verursacht, das die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr nur mit größten Anstrengungen unter Kontrolle bringen konnten. Die Brandruine am Stadteingang erinnerte in deutlicher Art und Weise an das Geschehen.

Vertraglich alles geregelt

Geschäftsführerin Karin Bultink steckte den Kopf keineswegs in den Sand – und wollte ihr Ayurveda-Zentrum genau an diesem Standort wieder aufbauen. Die Idee: Das Erdgeschoss mit sehr ordentlicher Bausubstanz sollte erhalten, darauf sollte aufgebaut werden. Das Ayurveda-Zentrum fand in der ehemaligen Baumrain-Klinik vorübergehend Unterschlupf. Aus den Ursprungsplanungen der Geschäftsfrau wurde nichts – ihr dauerte die Umsetzung an der Astenbergstraße zu lang. Abrissarbeiten hatten bereits begonnen, wurden zwischenzeitlich aber wieder eingestellt. Karin Bultink suchte einen Abnehmer für die Immobilie.Und wurde offenkundig fündig. Im nachbarschaftlichen Umfeld wurde Patric Sauer schon seit längerer Zeit als neuer Eigentümer gehandelt – zumal er bereits bei Aufräumarbeiten gesehen wurde. Doch zunächst waren offenbar noch Formalitäten zu erledigen. Jetzt ist der Verkauf in trockenen Tüchern. „Vertraglich ist alles geregelt und notariell beglaubigt“, erklärte der Landschaftsgärtner am Mittwoch auf Anfrage der Siegener Zeitung. Die vorherige Eigentümerin habe allerdings noch zugesichert, dass der Abriss der Brandruine noch stattfinde. Davon gehe er auch fest aus.

Zukunft des Grundstücks spannend

Deutlich spannender ist sicherlich die Frage danach, was auf dem Grundstück in exponierter Lage – alle Besucher Bad Berleburgs aus nördlicher Richtung kommen automatisch hier vorbei – passieren soll. „Zu den weiteren Planungen möchte ich noch keine Angaben machen“, so Patric Sauer, der aber durchblicken ließ, dass er durchaus seine Ideen habe. Nur eben noch nichts, was spruchreif vermeldet werden könnte. Wer den Unternehmer allerdings kennt, der weiß, dass er keine halben Sachen macht. Womit man wieder beim Thema Grundstückspflege wäre.Die wichtigste Nachricht der jüngsten Entwicklung liegt auf der Hand: Die Tage der Brandruine, die in touristischer Hinsicht nicht gerade ein Hingucker ist, sind gezählt.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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