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Zweites Ecke-Haus wurde abgerissen
Tendenz geht offenbar zum Feuerwehrgerätehaus

Von ehemals drei städtischen Wohnhäusern „Zur Ecke“ in Berghausen ist nur noch eines übrig geblieben. Die Verwaltung erarbeitet nun Varianten, wie das Grundstück künftig genutzt werden kann.  Foto: Martin Völkel
  • Von ehemals drei städtischen Wohnhäusern „Zur Ecke“ in Berghausen ist nur noch eines übrig geblieben. Die Verwaltung erarbeitet nun Varianten, wie das Grundstück künftig genutzt werden kann. Foto: Martin Völkel
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vö Berghausen. Von den ehemals drei städtischen Mehrfamilienhäusern „Zur Ecke“ in Berghausen ist eines übrig geblieben. Nachdem das mittlere Gebäude bereits vor Jahren wegen irreparabler Schäden an der Infrastruktur aufgegeben werden musste, folgte noch im alten Jahr der Abriss des zweiten Hauses, das durch einen heftigen Brand im Dezember 2018 stark in Mitleidenschaft gezogen worden war (die Siegener Zeitung berichtete). Bereits im Vorfeld war in den politischen Gremien intensiv über die weitere Nutzung des Grundstücks diskutiert worden. Aus mehreren Fraktionen heraus wurde die Fragestellung laut, ob die Kommune den verloren gegangenen sozialen Wohnraum nicht ersetzen müsse – selbst wenn der ganz große Bedarf aktuell nicht vorhanden sei.

Berghausen. Von den ehemals drei städtischen Mehrfamilienhäusern „Zur Ecke“ in Berghausen ist eines übrig geblieben. Nachdem das mittlere Gebäude bereits vor Jahren wegen irreparabler Schäden an der Infrastruktur aufgegeben werden musste, folgte noch im alten Jahr der Abriss des zweiten Hauses, das durch einen heftigen Brand im Dezember 2018 stark in Mitleidenschaft gezogen worden war (die Siegener Zeitung berichtete). Bereits im Vorfeld war in den politischen Gremien intensiv über die weitere Nutzung des Grundstücks diskutiert worden. Aus mehreren Fraktionen heraus wurde die Fragestellung laut, ob die Kommune den verloren gegangenen sozialen Wohnraum nicht ersetzen müsse – selbst wenn der ganz große Bedarf aktuell nicht vorhanden sei. Die Argumentation dahinter: Die Stadt verfüge nur über eine sehr begrenzte Kapazität an eigenen Immobilien und müsse – bei Bedarf – Wohnraum auf dem freien Markt anmieten.

Die Stadtverwaltung wurde durch den Haupt- und Finanzausschuss am 27. Juni vergangenen Jahres beauftragt, das Gelände mit den städtischen Grundstücken „Zur Ecke“ in Berghausen vor dem Hintergrund von drei möglichen Nutzungen bauplanungsrechtlich neu zu ordnen. Konkret geht es dabei um drei Varianten: den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in unmittelbarer Nähe zum bisherigen Standort, die Schaffung sozialen Wohnraums oder öffentliche Stellplätze, um die Situation an der Fest- und Kulturhalle in Berghausen zu entzerren. „Die hierzu erforderlichen Gespräche wurden aufgenommen“, erklärte Manuel Spies, verantwortlich für das Immobilienmanagement im Bad Berleburger Rathaus, auf SZ-Anfrage.

Seitens der Freiwilligen Feuerwehr werde die Variante eines Abbruchs des Bestandsgebäudes und Neubaus favorisiert – und zum Haushaltsentwurf für 2021 angemeldet. Auf die Dringlichkeit der Maßnahme hatte die Berghäuser Wehrführung im Vorjahr beim Dorfspaziergang mit Bürgermeister Bernd Fuhrmann hingewiesen. Die Planung des Raumbedarfes sowie die Umsetzungsstrategie vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit würden derzeit entwickelt, gab Manuel Spies zu bedenken. Vorbereitende Arbeiten sollten zum Jahresende 2020 beginnen.

Doch dabei solle es nicht bleiben: Die Wohnungsgenossenschaft Wittgenstein (WSG) habe die grundsätzliche Bereitschaft zur gemeinsamen Betrachtung des Themas sozialer Wohnraum auf dem Gelände signalisiert. Die Gespräche würden aufgenommen und sollten in 2020 im Rahmen der Vorbereitung der Maßnahme fortgeführt werden.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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