Friseurbesuch nur noch mit PCR- oder Schnelltest möglich
Testen, waschen, schneiden

Alena Althaus im Friseurbetrieb „Der Salon“: Seit Montag werden Termine nur akzeptiert, wenn ein negativer PCR- oder Schnelltest vorliegt.
  • Alena Althaus im Friseurbetrieb „Der Salon“: Seit Montag werden Termine nur akzeptiert, wenn ein negativer PCR- oder Schnelltest vorliegt.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

vc Bad Berleburg. Erst zum Schnelltest, dann die Frisur richten lassen. So oder so ähnlich wird es in den nächsten Wochen in Wittgenstein aussehen, wenn der Besuch bei einem Friseur ansteht. Solange der Inzidenzwert in Siegen-Wittgenstein über 100 liegt, bleibt diese Vorgabe bestehen. Zudem ist seit Montag eine Erweiterung des bereits bestehenden Hygiene-Konzeptes gültig.

Alena Althaus und ihre Mitarbeiterinnen haben unter veränderten Bedingungen geöffnet. „Der Salon“ in der Erndtebrücker Talstraße kann ab sofort nur von Kunden besucht werden, die einen Schnelltest absolviert haben und ein negatives Testergebnis vorweisen können.

Testergebnis für Friseur maximal 24 Stunden alt

Das Testergebnis sollte maximal 24 Stunden alt sein. „Den Nachweis können unsere Kunden dann ausgedruckt auf einem Zettel oder am Handy mitbringen“, berichtet Alena Althaus. Zum bestehenden Hygienekonzept kämen nun die Nutzung von FFP2-Masken für Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen. „Zudem stelle ich meinen Mitarbeiterinnen einen Schnelltest zur Verfügung“, unterstreicht die Wittgensteinerin. Die Lage habe sich aktuell halbwegs normalisiert. Einige Kundinnen und Kunden müssten wegen Krankheit oder Quarantäne absagen. Der Terminkalender sei in den ersten drei Wochen nach der letzten Öffnung sehr voll gewesen, und es sei schon hart gewesen, alle Termine realisieren zu können.

Irini Wickel betreibt ihren Friseursalon „Haar-Genau Irini“ in Feudingen. „Ich habe aktuell montags offen, mittwochs dafür zu. Mit der neuen Herausforderung der Schnelltests ist die Terminvergabe nicht unkomplizierter geworden. Aber da ich schon vorher nur nach Termin arbeitete, geht das noch.“ Doch nicht bei allen Kunden stoße die Notwendigkeit, erst zum Schnelltest gehen zu müssen oder sich eben vor Ort selbst zu testen, auf Begeisterung. „Es gibt auch Kundinnen und Kunden, die sagen, dass sie solange nicht zum Friseur gehen, wie man sich testen lassen muss. Das muss man akzeptieren“, so Irini Wickel. Sie halte es auch für problematisch, dass Kunden, die bereits vollständig geimpft sind, sich weiterhin testen lassen müssen. Der Start nach dem jüngsten Lockdown sei heftig. Vier Wochen habe es gedauert, bis in den Terminkalender wieder in ein funktionierendes System hereingekommen sei. Die Feudingerin betont, dass weiterhin gute Vorplanung nötig sei.

Testmöglichkeit im Friseursalon

Marina Marchell betreibt die „Frisierzone“ in Bad Berleburg. Sie und ihr Team haben sich auf die veränderten Voraussetzungen besonders vorbereitet. „Wir bieten für alle, die keinen Schnelltest gemacht haben, eine Testmöglichkeit an“, berichtet die Bad Berleburgerin. Nach einer Schulung inklusive Zertifizierung sind die Damen offiziell berichtigt, die Kundschaft selbst zu testen. Die Kunden können das negative Testergebnis nach dem Termin auch mitnehmen. Natürlich besteht die Möglichkeit, sich auch vor dem Friseurbesuch testen lassen.

Die Bad Berleburgerin betont: „Der Terminkalender sieht normal aus. Aber die Leute müssen mehr Zeit einplanen, wenn sie ohne Test kommen. Ich gehe aber schon davon aus, dass aufgrund der Tests Kundschaft wegbleiben wird.“ Es sei für alle Seiten nicht leicht, aber sie gebe ihr Bestes. „Wir vereinfachen den Ablauf durch die Testmöglichkeit. Es ist zwar aufwändig – aber es ist für unsere Kunden. Diese bitten wir um Verständnis und freuen uns darüber, dass sie uns treu bleiben.“

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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