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Arfelder Teststelle
Tierarztpraxis setzt weiter auf Drive-In-Prinzip

Kai-Uwe Jochims wartet auf Testergebnisse. Die Tierarztpraxis in Arfeld setzt auf das
Drive-In-Prinzip.
  • Kai-Uwe Jochims wartet auf Testergebnisse. Die Tierarztpraxis in Arfeld setzt auf das
    Drive-In-Prinzip.
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vc Arfeld. Ein Testangebot für die Dörfer im Edertal zu schaffen – mit dieser Motivation ist die Tierarztpraxis von Dr. Ulrike Jochims im Frühjahr angetreten, um ein Testzentrum auf dem Parkplatz der Praxis zu eröffnen. Dr. Ulrike Jochims und Kai-Uwe Jochims leiten seitdem den sogenannten Drive-In Bürger-Teststelle Arfeld. „Wir hatten Anfangs eine Unterversorgung an Testmöglichkeiten. Hier waren waren wir wohl die erste Testmöglichkeit mit einem Drive-In-Angebot in Wittgenstein. Die von uns geschaffene Möglichkeit zum Test haben wir trotz aller Veränderungen und Schwankungen in der Nachfrage aufrechterhalten“, betont Kai-Uwe Jochims. Man sei auch dann noch aktiv gewesen, als nur Anmeldungen für fünf Tests am Tag vorlagen.

vc Arfeld. Ein Testangebot für die Dörfer im Edertal zu schaffen – mit dieser Motivation ist die Tierarztpraxis von Dr. Ulrike Jochims im Frühjahr angetreten, um ein Testzentrum auf dem Parkplatz der Praxis zu eröffnen. Dr. Ulrike Jochims und Kai-Uwe Jochims leiten seitdem den sogenannten Drive-In Bürger-Teststelle Arfeld. „Wir hatten Anfangs eine Unterversorgung an Testmöglichkeiten. Hier waren waren wir wohl die erste Testmöglichkeit mit einem Drive-In-Angebot in Wittgenstein. Die von uns geschaffene Möglichkeit zum Test haben wir trotz aller Veränderungen und Schwankungen in der Nachfrage aufrechterhalten“, betont Kai-Uwe Jochims. Man sei auch dann noch aktiv gewesen, als nur Anmeldungen für fünf Tests am Tag vorlagen.

Nachfrage ändert sich durch neue Corona-Verordnungen

Kritik übt der Arfelder an dem dauernden Wechsel der Corona-Schutzverordnungen: „Was uns zu schaffen machte, war das furchtbare Hin- und Her der Verordnungen. Wir können mit einer gewissen Flexibilität auf die daraus resultierenden Nachfrage reagieren. Aber auch das hat Grenzen.“ Was die Menschen aber stets nach Arfeld führe, sei das Prinzip der Schnelltests im Drive-In-Modus. „Das ist halt praktisch und nicht mit Wartezeiten verbunden“, so Jochims.

Einen wichtigen Aspekt sieht der Arfelder darin, dass im Drive-In eine Null-Kontakt-Strategie möglich ist. Die Menschen bleiben in ihrem Auto und somit in ihrem persönlichen Umfeld. Das Testzentrum wird von den Test-Kunden gar nicht betreten, keiner nutzt eine Klinke oder betritt einen geschlossenen Raum. Es gebe zwar Menschen, so Kai-Uwe Jochims, die aus der Arfelder Nachbarschaft zu Fuß zum Test kommen. Aber auch diese Bürger blieben vor der Tür.

In Arfeld werden keine Spucktests gemacht

In Arfeld setzt das Team des Bürgertestzentrums übrigens weiterhin auf die klassische Schnelltest-Variante, einem Abstrich mit Stäbchen. Kai-Uwe Jochims informiert sich regelmäßig auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Instituts, welche Testvarianten empfohlen werden. „Wir verzichten auf den Einsatz von Spucktests, weil wir sie für unzuverlässig halten, da wir auf die Probenentnahme keinen Einfluss haben. Zudem erachten wir den Spucktest in einem Drive-In für unhygienisch.“

Anzahl der positiven Texts gestiegen

Die steigende Anzahl der Fälle mache übrigens auch vor Wittgenstein keinen Halt. So sei die Anzahl der positiven Testergebnisse gestiegen. Jochims: „Viele Bürger kommen aus Verantwortungsbewusstsein, obwohl sie sich nicht testen lassen müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Enkel ihre Großeltern besuchen. Ich würde schon die Behauptung wagen, dass die Menschen in unserer Region umsichtiger sind als in anderen Regionen.“ Prinzipiell kämen die meisten aus dem Umfeld von Arfeld und den Nachbardörfern, nicht wenige auch aus Bad Berleburg. Viele kämen auch vor oder nach der Arbeit vorbei.

Was uns zu schaffen machte, war das furchtbare Hin- und Her der Verordnungen.
Kai-Uwe Jochims
Bürgertestzentrum Arfeld

Der Arfelder kommt mit den Menschen oftmals ins Gespräch. „Dabei informieren ich auch über Themen wie etwa aktuell die geplanten Glasfaseranschlüsse“, meint Kai-Uwe Jochims, der auch Ortsvorsteher in Arfeld ist, mit einem Augenzwinkern.

Autor:

Christian Völkel

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