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Weihnachtsbäume eingesammelt
Über alte Traditionen und einen guten Service

Beim Bad Laaspher Kernstadt-Löschzug wurden die alten Weihnachtsbäume direkt verwertet – der krönende Abschluss eines gelungenen Tages für die Jungen und Mädchen der Nachwuchsabteilung.
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  • Beim Bad Laaspher Kernstadt-Löschzug wurden die alten Weihnachtsbäume direkt verwertet – der krönende Abschluss eines gelungenen Tages für die Jungen und Mädchen der Nachwuchsabteilung.
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sz/fhe/sabe/wisi Wittgenstein. So schön die Feiertage auch sind, spätestens nach Neujahr kommt man kaum noch mit dem Staubsauger hinterher – der Nadelhaufen um den meist noch prächtig geschmückten Weihnachtsbaum wächst immer höher und gibt den leisen aber bestimmten Hinweis, dass es Zeit wird für einen Abschied – aber: Wohin nun mit dem alten Baum?

In der Gemeinde Erndtebrück samt ihren Ortschaften kennt die Jugendfeuerwehr in jedem Jahr die Antwort, die im langen Zeitraum von über 30 Jahren selbst zu einer Art nachweihnachtlichem Zeremoniell geworden sind: „Die Weihnachtsbaumentsorgung ist für uns quasi der Jahresauftakt, das gehört für uns dazu“, sagte Sascha Roth, Betreuer der Erndtebrücker Jugendfeuerwehr in Schameder, am Freitag.

sz/fhe/sabe/wisi Wittgenstein. So schön die Feiertage auch sind, spätestens nach Neujahr kommt man kaum noch mit dem Staubsauger hinterher – der Nadelhaufen um den meist noch prächtig geschmückten Weihnachtsbaum wächst immer höher und gibt den leisen aber bestimmten Hinweis, dass es Zeit wird für einen Abschied – aber: Wohin nun mit dem alten Baum?

In der Gemeinde Erndtebrück samt ihren Ortschaften kennt die Jugendfeuerwehr in jedem Jahr die Antwort, die im langen Zeitraum von über 30 Jahren selbst zu einer Art nachweihnachtlichem Zeremoniell geworden sind: „Die Weihnachtsbaumentsorgung ist für uns quasi der Jahresauftakt, das gehört für uns dazu“, sagte Sascha Roth, Betreuer der Erndtebrücker Jugendfeuerwehr in Schameder, am Freitag. Mit Unterstützung erfahrener Feuerwehrmänner und -frauen aus der aktiven Wehr kümmert sich nämlich die Jugendabteilung traditionell darum, dass der ausgediente Baum aus den Wittgensteiner Haushalten ganz bequem verschwindet.

Mit Treckern, kleineren Einsatzfahrzeugen und vielen motivierten Helfern wurden am Freitag und Samstag alle Bäume eingesammelt, die keinen Platz mehr in den guten Stuben hatten. Auf die Aktion würden sich viele junge Feuerwehrleute sogar schon richtig freuen, berichtete Sascha Roth. „Da wird ordentlich mit angepackt.“

Übrigens: Eine schöne Verwendung gibt es für die ausrangierten Bäume auch in diesem Jahr wieder. „Die werden für die Osterfeuer in den Ortschaften benutzt“, erklärte Sascha Roth. Die würden ja mancherorts jetzt schon langsam aufgebaut. „Das geht von einem ins andere“, lachte er. In Erndtebrück selbst war die Jugendfeuerwehr dann am Samstag unterwegs.

In Bad Berleburg sammelte die Landjugend Wittgenstein derweil die ausgedienten Bäume ein. Nach alter Tradition machten sich die Mitglieder am ersten Samstag nach den Heiligen Drei Königen mit all ihren Gefährten, die einen Anhänger ziehen können, auf die Suche nach den ausrangierten Bäumen. In aller Frühe fuhren drei Anhänger mit jeweils drei bis fünf Personen quer durch die Gassen, Straßen und Wege der Odebornstadt.

Immer wieder warfen sie in der eisigen Kälte die Weihnachtsbäume auf ihre Anhänger. Hinterher leerten die Helfer sie auf der Lenne aus. Die Anwohner freuten sich über den Abholservice – und zeigten sich entsprechend erkenntlich. Die Landjugend Wittgenstein ließ den Samstag anschließend an den knisternden und zischenden Weihnachtsbäumen ausklingen – diese brannten auf der Lenne ab.

In Raumland war die Dorfjugend unterwegs, um die Bäume einzusammeln. Mit Treckern und Anhängern ging es am Samstagmorgen los – und so wurde bis zum Mittag der ein oder andere Anhänger mit ausgedienten Weihnachtsbäumen gefüllt, was in der Ortschaft seitens der Bürger über die Jahre immer wieder dankend angenommen wird – auch ohne Ankündigung ist für die Raumländer klar, dass am zweiten Januar-Wochenende die Bäume von der Dorfjugend abgeholt werden.

Das gilt natürlich auch für die Ortschaften im Bad Laaspher Stadtgebiet, hier ist es ebenfalls die Jugenfeuerwehr, die diesen Service gegen einen entsprechenden Obolus leistet. Die Nachwuchsabteilungen der drei Bad Laaspher Löschzüge (Kernstadt, Oberes Lahntal, Banfetal) waren ab dem Morgen – sobald es draußen hell genug war – in den Ortschaften unterwegs. Ausgenommen davon war nur Oberndorf, wo die Schützenjugend die Aktion seit vielen Jahren im Ort durchführt.

Natürlich kommen die eingenommenen Spenden zu 100 Prozent der Jugendfeuerwehr zu Gute. Diese Spenden ermöglichen der Nachwuchsabteilung eine vielseitige Jugendarbeit, ohne einen Teilnehmerbeitrag zu erheben.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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