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Zusätzlicher Jahrgang am JAG
Umstellung von „G8“ zu „G9“

Eine Extra-Klasse am Berleburger Gymnasium? Aufgrund der Umstellung von „G8“ auf „G9“ könnte das ab dem Schuljahr 2023/24 der Fall sein.
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ako Bad Laasphe/Bad Berleburg. Das Johannes-Althusius-Gymnasium in Bad Berleburg könnte zum Schuljahr 2023/24 eine Extra-Klasse bekommen – vor allem für Seiteneinsteiger aus den Realschulen oder der Hauptschule in Wittgenstein, die beim Wechsel in die gymnasiale Oberstufe eine Jahrgangsstufe 11 als Eingangsphase brauchen. Genau die aber würde eben diesem Schuljahr fehlen – ebenso wie in den beiden Schuljahren darauf die Stufen 12 und 13. Das teilte die Bad Laaspher Stadtverwaltung den Mitgliedern des Schulausschusses am vergangenen Donnerstag mit.
Eine durchlaufende Jahrgangsstufe fehlt
Aufgrund der Umstellung des Bildungsgangs im Gymnasium von „G8“ auf „G9“ fehlt in den Schuljahren 2023/24, 2024/25 und 2025/26 eine durchlaufende Jahrgangsstufe in der gymnasialen Oberstufe.

ako Bad Laasphe/Bad Berleburg. Das Johannes-Althusius-Gymnasium in Bad Berleburg könnte zum Schuljahr 2023/24 eine Extra-Klasse bekommen – vor allem für Seiteneinsteiger aus den Realschulen oder der Hauptschule in Wittgenstein, die beim Wechsel in die gymnasiale Oberstufe eine Jahrgangsstufe 11 als Eingangsphase brauchen. Genau die aber würde eben diesem Schuljahr fehlen – ebenso wie in den beiden Schuljahren darauf die Stufen 12 und 13. Das teilte die Bad Laaspher Stadtverwaltung den Mitgliedern des Schulausschusses am vergangenen Donnerstag mit.

Eine durchlaufende Jahrgangsstufe fehlt

Aufgrund der Umstellung des Bildungsgangs im Gymnasium von „G8“ auf „G9“ fehlt in den Schuljahren 2023/24, 2024/25 und 2025/26 eine durchlaufende Jahrgangsstufe in der gymnasialen Oberstufe. Um jedoch die Beschulung von Seiteneinsteigern anderer Schulformen (insbesondere aus Sekundar- und Realschulen) sowie von „wiederholenden“ Schülern des letzten „G8“-Jahrgangs sicherzustellen, sei es folglich erforderlich, regionale Angebote an Gymnasien zu schaffen, erklärte Jann Frederik Burholt.

,,Wittgensteiner Lösung''

In Abstimmung mit den Schulträgern aller Städte und Gemeinden im Kreis Siegen-Wittgenstein fand laut dem Abteilungsleiter Familie, Soziales und Sport der Stadt Bad Laasphe vor Kurzem eine Videokonferenz zur Auswahl eines geeigneten Gymnasiums im Kreisgebiet statt. „Bei der Auswahl der Schule sind die Mindestgröße für die Sekundarstufe II, die räumlichen und personellen Ressourcen, das fachliche Angebot, insbesondere das Angebot der Fremdsprachen und die regionale Erreichbarkeit zu beachten“, erklärte Jann Frederik Burholt. Für die Kommunen im Raum Wittgenstein sei in „gegenseitiger Rücksprache“ und „fortlaufender Abstimmung“ mit der Bezirksregierung Arnsberg festgehalten worden, dass eine „Wittgensteiner Lösung“ versucht werden soll – vor allem weil die Anbindung nach Siegen eine „sehr frühe Abfahrtzeit inkludiert“ und deshalb nicht den „grundsätzlichen Interessen“ der Schüler entspreche, so Jann Frederik Burholt.

Deutlich über 20 Schüler notwendig

Nach ersten Gesprächen mit den Schulleitungen der beiden Gymnasien in Wittgenstein komme für eine regionale Lösung im Altkreis das Johannes-Althusius-Gymnasium in Betracht. „Das Bad Berleburger Gymnasium verzeichnet regelmäßig eine hohe Anzahl von Seiteneinsteigern in die Einführungsphase und ist von Erndtebrück und Bad Laasphe mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar“, sagte Jann Frederik Burholt.

Ersten Schätzungen zufolge könnte der Jahrgang eine Stärke von etwa 30 Schülern erreichen. Um eine erfolgreiche Umsetzung gewährleisten zu können, sollte laut Aussage der Schulaufsicht die Jahrgangsstärke „deutlich über 20 Schülern“ liegen.

Autor:

Alexander Kollek

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