Standortpaten
Verwaltung möchte das Projekt auch ohne Förderung fortsetzen

Daumen hoch für das Projekt Standortpaten: Die Mitstreiterinnen und Mitstreiter wollen das Projekt nicht nur weiterhin fortführen, sondern künftig auf eine noch breitere Basis stellen als bisher.
  • Daumen hoch für das Projekt Standortpaten: Die Mitstreiterinnen und Mitstreiter wollen das Projekt nicht nur weiterhin fortführen, sondern künftig auf eine noch breitere Basis stellen als bisher.
  • Foto: Stadt
  • hochgeladen von Christian Völkel

sz Bad Berleburg. Die Empfehlung für die Zukunft hätte nicht klarer formuliert sein können. Colette Siebert fasste es am Ende des digitalen Feedback-Gesprächs zum Projekt Standortpaten treffend zusammen: „Das ist ein würdiges Projekt – es lohnt sich, das fortzuführen. Wir geben deshalb weiter Vollgas“, erklärte die Leiterin der Stabsabteilung Regionalentwicklung der Stadt Bad Berleburg. Und sie fand damit bei den Mitstreitern des Projekts nicht nur breite Zustimmung, sondern direkt auch Unterstützung. „Wir wollen dieses erfolgreiche Projekt weiterentwickeln und auf eine noch breitere Basis als bisher stellen. Das ist eine Netzwerkaufgabe – und die werden wir nachhaltig weiterhin nach vorne tragen“, so Bürgermeister Bernd Fuhrmann.

Wir profitieren davon,
dass Menschen und damit Fachkräfte zurück kommen.
Simone Julius Ejot-Personalerin

Denn auch wenn die Förderung des Leader-Projektes zum Monatsende nach drei Jahren Laufzeit endet – an ein Ende wollten die Projektbeteiligten längst nicht denken. Weder die Initiatoren (Stadt Bad Berleburg, Vamed-Klinik sowie Ev. Johanneswerk), die das Projekt von Beginn an mit viel Wagemut forciert und maßgeblich mitfinanziert hatten, noch die Akteure, die im Verlauf der Zeit zu einem permanenten Wachstum des Netzwerks beigetragen hatten. Im Gegenteil: Das Projekt, das „Wittis in der Welt“ zurück nach Bad Berleburg holen wollte, war aus Sicht der Beteiligten ein großer Erfolg. Und es hat nicht selten dafür gesorgt, dem Fachkräftemangel an vielen Stellen wirksam zu begegnen.
„Es ist toll, was aus dem Projekt geworden ist. Wenn die Stadt nachhaltig als lebenswerte Kommune präsentiert wird, dann übersteigt das den Wert eines neu besetzten Arbeitsplatzes um ein Vielfaches“, betonte Thomas Dörr. Der Leiter der Klinik Wittgenstein des Ev. Johanneswerks formulierte daher eine klare Idee für die weitere Zukunft – nicht zuletzt auch in Richtung der zuständigen politischen Gremien in Bad Berleburg.

"Wir müssen unbedingt weitermachen"

Die Verwaltung wirbt für eine Fortsetzung des Projektes. „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass wir uns noch breiter aufstellen als bisher“, forderte Thomas Dörr. Für Elmar Knoche und Florian König stand fest: „Wir müssen unbedingt weitermachen – das bringt uns gemeinsam nach vorne, das bringt uns gemeinsam voran“, brachten es die Geschäftsführer der Vamed-Kliniken in Bad Berleburg unisono auf den Punkt. Ein Appell, dem sich alle Beteiligten anschlossen.
Das Projekt Standortpaten besteht seit Oktober 2018 und war auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgelegt. Im Kern ging es zunächst darum, ein ehrenamtliches Netzwerk von Standortpaten aufzubauen – als modellhafter und integrativer Beitrag zur Fachkräftesicherung im Bereich der Gesundheitswirtschaft. Inzwischen hat sich das Projekt für alle Branchen geöffnet. „Wir sind immer daran interessiert, die Region zu unterstützen und an Projekten teilzuhaben, die Wittgenstein vorantreiben“, betonte etwa Svenja Killer von der Sparkasse Wittgenstein. Die Bank hatte erst vor kurzer Zeit eine Stelle durch einen Neubürger neu besetzt.
„Wir profitieren davon, dass Menschen und damit Fachkräfte zurück zu uns kommen. Das ist ein tolles Projekt, da müssen wir auf jeden Fall weitermachen“, wusste auch Ejot-Personalerin Simone Julius. In die gleiche Kerbe schlug Jan Saßmannshausen: „Gerade die Werbung um Azubis und Fachkräfte ist sehr wichtig, jeder Kanal ist da hilfreich“, sagte der Marketingleiter von Bikar Metalle aus Raumland. Er sah das Standortpaten-Netzwerk daher als wirkungsvolles Instrument an.

Autor:

SZ Redaktion aus Siegen

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