Viel Lob und ein bisschen Kritik

Bad Berleburger Stadtsportverband ehrte Meister der Kommune und Sportler des Jahres

wette Bad Berleburg. Bad Berleburg war und ist eine sportliche Kommune. Das sagt zumindest Ulla Belz, und die Vorsitzende des örtlichen Stadtsportverbandes muss es ja schließlich wissen. 46 Vereine seien dem Stadtsportverband mit 12483 Mitgliedern angeschlossen, berichtete Ulla Belz erfreut während der Jahreshauptversammlung im Berleburger Bürgerhaus. Bezogen auf die Einwohnerzahl bedeute dies einen Organisationsgrad von fast 60 Prozent: »Das ist landesweit absolute Spitze und muss noch höher bewertet werden, wenn man vergleicht, dass zum Vorjahr eine Steigerung von 2,5 Prozent erzielt wurde.«

Doch bekanntlich ist nicht alles Gold, was glänzt. »In der Altersgruppe der 41- bis 60-Jährigen sind mit 3310 die meisten Mitglieder gemeldet, dazu kommen noch einmal 1729 Mitglieder, die über 60 Jahre alt sind«, so Ulla Belz besorgt über das Durchschnittsalter. Enttäuscht zeigte sie sich auch über die Stadtmeisterschaften in den einzelnen Disziplinen. Seien die 2001 noch in zehn Sportarten ausgerichtet worden, waren es im vergangenen Jahr nur noch sieben Disziplinen, so die Vorsitzende betrübt. Wie schön es sein kann, hierbei erfolgreich mitzumachen, war dann an den glücklichen Sportlern zu erkennen, denen Ulla Belz ihre errungenen Pokale überreichte. Zu diesen gehörten: Alexander Stremmel, Tamara Lutter und Daniela Bürgel, Daniela Bues, Christoph Knie und Annemarie Spieß, Dennis Grigorjan, Eberhard Kießler und Bettina Bätzel sowie Ingo Womelsdorf, Sabrina Gücker und Stefan Benfer.

Tabea Bem durch Sahara auf Platz Eins

Zur Sportlerin des Jahres erkor der Verband Tabea Bem von den Sportfreunden Edertal. »Dass man mit sportlichen Leistungen auch einen Beitrag zur internationalen Völkerverständigung leisten kann, stellte Tabea beim zweiten Sahara-Marathon unter Beweis«, begründete Ulla Belz die Wahl. Trotz nur kurzer Vorbereitungszeit habe sie in der Gesamt-Frauenwertung Platz sieben und in der weiblichen Jugend B Platz Eins errungen.

Christoph Knie: mit WM-Medaillen nach vorn

Zu ihrem männlichen Pendant wurde Biathlet Christoph Knie ernannt. Der Biathlet brachte von den vergangenen Jugend-Weltmeisterschaften drei Medaillen mit ins Wittgensteiner Land. Ausschlaggebend seien darüber hinaus die Bronze-Medaille im Sprint bei den Deutschen Jugendmeisterschaften sowie drei erste Plätze während der Westdeutschen Meisterschaften gewesen.

Örtliche Schach-Mannschaft prämiert

Wegen seines hervorragenden Abschneidens in der Verbandsklasse Süd stellt der Berleburger Schachverein die Mannschaft des Jahres. Seit vier Jahren kämpfen Dennis Grigorjan, Vladimir Spies, Harald Dickel, Georg Vogel, Florian Meznar, Hartmut Hof, René Lauber, Werner Klinkert, Emil Nathe, Werner Trautenau und Igor Khess um Punkte.

Aue/Wingeshausen doppelt erfolgreich

Der Nachwuchssportler des Jahres ist Tim Treude von der Fußballabteilung des TSV Aue/Wingeshausen. Seit seiner E-Jugendzeit wird er zum Kreisauswahl-Training eingeladen, heute nimmt er regelmäßig am Stützpunkt-Training teil und ist für die Westfalen-Auswahl nominiert. Ebenfalls aus TSV-Reihen kommt die Nachwuchssportlerin des Jahres. Die 13-jährige Vanessa Stremmel errang Kreismeistertitel im Vierkampf, Weitsprung und Block-Mehrkampf sowie den Vize-Kreismeistertitel im Schlagball.

Bei den Neuwahlen wurden Vorsitzende Ulla Belz, Geschäftsführer Martin Schneider und Jugendwartin Katharina Benner wiedergewählt. Etwas Unruhe hingegen kam bei der Neubesetzung der vakanten Position des Sportwarts sowie der Frauenwartin auf. Da sich keiner der Anwesenden bereit erklärte, eine der Funktionen zu übernehmen, riet der Schwarzenauer Uwe Treude, die Stadtmeisterschaften ein Jahr lang ausfallen zu lassen, um den Vereinen zu zeigen, dass sich diese im Stadtsportverband betätigen müssten. Das Vorhaben fand keine Zustimmung, da das wohl das Ende der Stadtmeisterschaften gewesen wäre.

Erfreut zeigte sich abschließend Horst Will über die Teilnahme zum Erwerb des Deutschen Sportabzeichens: »Waren es 2001 genau 397 Sportler die das Sportabzeichen ablegten, steigerte sich die Zahl dieser im vergangenen Jahr auf 434.«

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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