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Planung für Ausbau von Schwarzenauer Ortsdurchfahrt steht
Vollsperrung unumgänglich

Die Ortsdurchfahrt Schwarzenau steht schon länger für einen Ausbau im Programm. Nun scheint die Umsetzung aber näher zu rücken.
  • Die Ortsdurchfahrt Schwarzenau steht schon länger für einen Ausbau im Programm. Nun scheint die Umsetzung aber näher zu rücken.
  • Foto: Alexander Kollek
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

bw Bad Berleburg. Noch steht Schwarzenau auf Rang 5 bei den Straßenausbaumaßnahmen, doch die Ortsdurchfahrt der Landesstraße 553 hat recht gute Chancen auf die seit langer Zeit notwendige grundhafte Sanierung in den kommenden Jahren. Das Ziel sei, so Projektleiter Johannes Müller vom Landesbetrieb Straßenbau im Berleburger Ausschuss für Planen, Bauen, Wohnen und Umwelt am Dienstagabend, die Baustelle im Herbst 2022 einzurichten und dann 2023 zu starten.
Gut 2000 Fahrzeuge täglichGut 2000 Fahrzeuge rollen täglich durch Schwarzenau, dazu gehört ein 5-Prozent-Anteil dem Schwerlastverkehr.

bw Bad Berleburg. Noch steht Schwarzenau auf Rang 5 bei den Straßenausbaumaßnahmen, doch die Ortsdurchfahrt der Landesstraße 553 hat recht gute Chancen auf die seit langer Zeit notwendige grundhafte Sanierung in den kommenden Jahren. Das Ziel sei, so Projektleiter Johannes Müller vom Landesbetrieb Straßenbau im Berleburger Ausschuss für Planen, Bauen, Wohnen und Umwelt am Dienstagabend, die Baustelle im Herbst 2022 einzurichten und dann 2023 zu starten.

Gut 2000 Fahrzeuge täglich

Gut 2000 Fahrzeuge rollen täglich durch Schwarzenau, dazu gehört ein 5-Prozent-Anteil dem Schwerlastverkehr. Insgesamt 1010 Meter sollen saniert werden, hier ist auch eine Verbreiterung der Fahrbahn erforderlich, das zeigen schon die ausgefahrenen Bankette, wie Johannes Müller verriet: „Die bisherige Fahrbahnbreite ist offensichtlich nicht ausreichend.“ So soll die Fahrbahn künftig 6,25 Meter breit sein, der Gehweg hat dann eine Breite von 1,50 Meter. In diesem Abschnitt ist hingegen nicht genug Platz für einen eigenen Radweg.

Weiträumiges Umfahren nötig

Apropos Platz: Die Verhältnisse lassen keine Ausführung mit einer halbseitigen Sperrung zu, zumindest nicht in den zeitintensiven Bauabschnitten. Somit wird es zu einer Vollsperrung kommen, zumindest während der meisten Zeit dieser Baustelle. Die dürfte mehr als ein Jahr dauern, mindestens also bis 2024. Schwarzenau wird in dieser Zeit weiträumig umfahren werden müssen – über Bad Laasphe und die Sackpfeife. Insofern ist der Baustart in Schwarzenau auch davon abhängig, wann die B 62 in Bad Laasphe im nächsten Bauabschnitt ausgebaut und fertig werden sollte. Dort ist der nächste Abschnitt ja für das Jahr 2022 angepeilt (die SZ berichtete ausführlich).

3-Millionen-Euro-Maßnahme

Ingenieur Klaus Marenbach vom Büro Donner & Marenbach in Wiehl erläuterte die Ausbaumaßnahme in Schwarzenau in ihren Details. An den Bushaltestellen werden sogenannte Kaps errichtet, hier sollen auch jeweils Verkehrsinseln gebaut werden, die einerseits für Fußgänger als Querungshilfe dienen und andererseits auch den motorisierten Verkehr etwas bremsen und für Verkehrsberuhigung sorgen. Deshalb sei auch noch offen, ob die vorhandenen Zebrastreifen künftig erhalten bleiben sollen oder nicht. Dies müsse dann jedoch die Verkehrsschau entscheiden.
Auf die Frage von Horst-Günter Linde (UWG), wie realistisch es sei, dass für die Maßnahme auch die Mittel tatsächlich kämen, war Johannes Müller für die 3-Millionen-Euro-Maßnahme zuversichtlich: „Das Geld ist sicher nur einmal da zum Ausgeben. Wir sind aber guter Dinge, dass es ab 2023 über die Bühne geht. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Aber der Umsetzungshorizont ist in Sichtweite.“
Dr. Felix Riedel (Bündnis 90/Die Grünen) wollte wissen, inwieweit Abstände zu der nahen Eder und ihren FFH-Gebieten eingehalten würden, wie es mit dem Amphibienschutz bestellt sei und wie viel Fläche hier verbraucht werde. Johannes Müller antwortete, dass der Umweltschutz im gesamten Planungsverfahren einen hohen Stellenwert haben werde.

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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