SZ

Wittgensteiner Wisent im Westerwald aufgetaucht
Wärmebild- und Wildtierkameras zeigen „Fernwanderer“

Es gibt zahlreiche Aufnahmen des Wisents in seinem neuen „Wirkungskreis“ im Westerwald. Inzwischen ist er vor allem parallel zur A3 unterwegs.
  • Es gibt zahlreiche Aufnahmen des Wisents in seinem neuen „Wirkungskreis“ im Westerwald. Inzwischen ist er vor allem parallel zur A3 unterwegs.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Michael Sauer

nb/vc Dierdorf/Montabaur/Bad Berleburg. Das ist mal ein Fernwanderer der besonderen Art: Im Westerwald treibt sich seit einigen Wochen ein Wisent herum, der aus der Wittgensteiner Herde stammt. Rund 150 Kilometer hat der Kavenzmann damit zurückgelegt.

Allerdings sorgt der Bulle in seinen neuen Gefilden für Ärger: Das Tier beschädigt junge Bäume und Hochsitze und zu einer Begegnung zwischen einem Auto und dem gewaltigen Wildrind. Bejagt werden dürfen Wisente nicht.
Mehrere Aufnahmen von Wärmebild- und Wildtierkameras zeigen den Wisent. Gesehen wurde er bei Wirges und nahe des Dreifelder Weihers. Inzwischen ist er ziemlich „standfest“, bewegt sich parallel zur A3 im Gebiet zwischen den Autobahnabfahrten Dierdorf und Mogendorf.

nb/vc Dierdorf/Montabaur/Bad Berleburg. Das ist mal ein Fernwanderer der besonderen Art: Im Westerwald treibt sich seit einigen Wochen ein Wisent herum, der aus der Wittgensteiner Herde stammt. Rund 150 Kilometer hat der Kavenzmann damit zurückgelegt.

Allerdings sorgt der Bulle in seinen neuen Gefilden für Ärger: Das Tier beschädigt junge Bäume und Hochsitze und zu einer Begegnung zwischen einem Auto und dem gewaltigen Wildrind. Bejagt werden dürfen Wisente nicht.
Mehrere Aufnahmen von Wärmebild- und Wildtierkameras zeigen den Wisent. Gesehen wurde er bei Wirges und nahe des Dreifelder Weihers. Inzwischen ist er ziemlich „standfest“, bewegt sich parallel zur A3 im Gebiet zwischen den Autobahnabfahrten Dierdorf und Mogendorf.

Der Trägerverein Wisent-Welt-Wittgenstein hat bereits zuvor versucht, das Tier zu lokalisieren und seiner habhaft zu werden, aber das hat nicht geklappt. Letztendlich entschloss sich der Vorstand des Trägervereins, das Eigentum an dem Tier aufzugeben.
Der Trägerverein sei in Kontakt mit dem Umweltministerium in Rheinland-Pfalz und mit der zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion.

Autor:

SZ Redaktion aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

8 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen