»Wandern ist gut gelaufen«

Schon früh ein positives Fazit für die Veranstaltung in Dotzlar

db Dotzlar. »Das Wandern ist des Müllers Lust«, was nicht bedeutet, dass man ein Müller sein muss, um Spaß am Wandern zu haben. Genau das bewiesen am Wochenende wieder zahlreiche Menschen beim 27. Internationalen Volkswandertag in und um Dotzlar. Die Wanderfreunde Wittgenstein waren erneut Veranstalter des Treffens. Sogar aus Belgien, Luxemburg und anderen benachbarten Ländern waren die Teilnehmer mit Bussen und Wohnmobilen nach Dotzlar gekommen. Drei Strecken gab es hier zu erwandern.

Zu Fuß über fünf, elf oder 20 Kilometer

Die längste führte mit 20 Kilometern auf die Schwarze Grube, über den Sassenhäuser Sportplatz nach Hemschlar und dann zurück zur Kulturhalle. Die Elf-Kilometer-Tour startete identisch mit ihrer großen Schwester, knickte dann in Sassenhausen aber ab und brachte die Freizeitsportler über die Hude zurück. Sechs Kilometer kürzer war die kleinste Route, die am Langen Zaun vorbei zurück nach Dotzlar führte.

Wieder Schilder geklaut und verdreht

Auch die Fahrradfahrer hatten die Möglichkeit, ausgezeichnete Straßen zu befahren. Ihre 30 Kilometer brachte die Radler über den Ederauen-Radweg nach Arfeld und von dort aus nach Elsoff, Hatzfeld und Beddelhausen. Wanderwart Andreas Rothschädl und Vorsitzender Manfred Richstein zogen schon früh eine positive Bilanz. Es sei sehr gut gelaufen, was in diesem Fall ja sogar wortwörtlich zu nehmen ist. Ärgerlich war nur, dass auch in diesem Jahr wieder Schilder verdreht und sogar entwendet wurden. Es sei »katastrophal« zeigte Andreas Rothschädl wenig Verständnis für die unnötigen Störungen. Er hatte alle Hände voll zu tun, die Wege wieder in Ordnung zu bringen und die Wanderer auf dem rechten Weg zu halten. Drei Tage vorher hatten die Mitglieder mit dem Auszeichnen der Strecken begonnen und alle 150 bis 200 Meter ein Schild befestigt. Sascha Richstein, der Sohn des Vorsitzenden, hatte wohl die anstrengendste Arbeit zu bewältigen: Er befreite jeden einzelnen Kilometer im Alleingang vom hohen Gras.

Nächstes Jahr steht Jubiläum an

Unter den zahlreichen Gästen waren einige per Bus angereist, sieben Stück waren schon im Vorfeld angemeldet worden. Eine Menge, wenn man bedenkt, dass die Wittgensteiner Wanderfreunde einen Gegenbesuch schriftlich garantierten. Es werden also in Zukunft einige Wege von den Wittgensteinern zu begehen sein. Besonderen Wert legten die Verantwortlichen darauf, dass alle Strecken ebenfalls für das immer populärer werdende Nordic Walking geeignet waren. Auch das sollte neue Interessenten ansprechen, denn unter den Teilnehmern zwischen 15 und 40 Jahren klaffte auch in Dotzlar wieder ein großes Loch. In diesem Alter sei der Sport einfach nicht so beliebt, erläuterten die Organisatoren. Im nächsten Jahr steht dann das große Fest zum 25-jährigen Vereinsbestehen an. In dem Rahmen werden die Verantwortlichen den ersten Wandermarathon veranstalten.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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