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2,1 Millionen Euro werden investiert
Wassergebühren in Bad Berleburg bleiben stabil

Die Stadt Bad Berleburg investiert gezielt in die Trinkwasserversorgung – 2,1 Millionen Euro stehen im Jahr 2021 zur Verfügung.
  • Die Stadt Bad Berleburg investiert gezielt in die Trinkwasserversorgung – 2,1 Millionen Euro stehen im Jahr 2021 zur Verfügung.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

vö Bad Berleburg. Die wichtigste Botschaft aus der ersten Sitzung des Bad Berleburger Betriebsausschusses in der neuen Legislaturperiode am Dienstagabend vorab: Die Bürger müssen im Jahr 2021 weder für die Versorgung mit Trinkwasser, noch für die Beseitigung von Schmutzwasser tiefer in die Tasche greifen. „Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass wir die Sätze stabil halten können“, sagte Betriebsleiter Achim Vorbau in der Sitzung im Bürgerhaus am Marktplatz.
Und dennoch gelingt es der Kommune, gezielt in die Infrastruktur zu investieren. 2,1 Millionen Euro stehen laut Wirtschaftsplan im nächsten Jahr zur Verfügung, größter Posten ist die Sanierung des Hochbehälters auf dem „Stöppel“ in einer Größenordnung von rund 900.000 Euro.

Bad Berleburg. Die wichtigste Botschaft aus der ersten Sitzung des Bad Berleburger Betriebsausschusses in der neuen Legislaturperiode am Dienstagabend vorab: Die Bürger müssen im Jahr 2021 weder für die Versorgung mit Trinkwasser, noch für die Beseitigung von Schmutzwasser tiefer in die Tasche greifen. „Wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass wir die Sätze stabil halten können“, sagte Betriebsleiter Achim Vorbau in der Sitzung im Bürgerhaus am Marktplatz.
Und dennoch gelingt es der Kommune, gezielt in die Infrastruktur zu investieren. 2,1 Millionen Euro stehen laut Wirtschaftsplan im nächsten Jahr zur Verfügung, größter Posten ist die Sanierung des Hochbehälters auf dem „Stöppel“ in einer Größenordnung von rund 900.000 Euro. Dies sei, so Achim Vorbau, der größte Wasserspeicher im Stadtgebiet. Bereits in der Vergangenheit seien mehrere Hochbehälter saniert worden, jetzt knüpfe man daran an. Die Stadt sei in der Vergangenheit immer gut damit gefahren, erklärte der Ausschussvorsitzende Heinz Limper (CDU), wenn eine notwendige Erhöhung des Wasserpreises früh genug vorgenommen worden sei: „Dann ist es nämlich moderat möglich.“ Auch der aktuelle Abwasserpreis von 2,94 Euro je Kubikmeter bleibt im neuen Jahr unangetastet.

Erneuerung der Kanäle als Schwerpunkt

Der Schwerpunkt der Investitionen liege, so Achim Vorbau, im Bereich der Kanalerneuerung. Zudem seien Erschließungen im Bad Berleburger Neubaugebiet am Sengelsberg und Arbeiten an allen Kläranlagen geplant. Kurzfristig müsse die Kommune in einen neuen Geräteträger für den Winterdienst oder ein Leihfahrzeug investieren – nach einem Motorschaden des vorhandenen Fahrzeuges. Der Kostenvoranschlag für einen Austauschmotor liege bei rund 19 000 Euro, so dass eine Reparatur schlichtweg nicht mehr wirtschaftlich sei.
Der neue Vorsitzende Heinz Limper erinnerte daran, dass dieser Ausschuss das Kontrollgremium für die Stadtwerke sei. Dort wiederum seien die Bereiche Trinkwasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Bauhof angesiedelt. Die Kommunalpolitiker bildeten an dieser Stelle das wichtige Bindeglied zwischen Verwaltung und Bürger. Unter dem Strich stehe die Zielsetzung, das Beste für den Bürger und die Stadt zu erreichen – wobei es natürlich immer mal zu unterschiedlichen Meinungen kommen könne. Heinz Limper: „Die lassen sich aber sachlich, fair und ordentlich diskutieren.“

Erinnerungen an Norbert Hüster

Nicht zuletzt warb der Raumländer dafür, bei allem Anspruch an die Dienstleistungen der Kommune auch Verständnis für die andere Seite zu haben: nämlich dann, wenn die Wasserversorgung wegen Reparaturen unterbrochen sei und vorübergehend nur Tropfen aus dem Hahn liefen, und wenn der Schneepflug die eigene Straße nicht zuerst räume. „Die Zusammenarbeit war immer gut und das sollte auch in der Zukunft so bleiben.“
Nicht zuletzt erinnerte der Ausschussvorsitzende an das langjährige Mitglied Norbert Hüster. Der stellv. Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes Bad Berleburg wirkte zwischen 2004 und 2014 im Betriebsausschuss mit „und verstarb am 20. September viel zu früh“. Man werde Norbert Hüster stets als „lieben und sachlichen Menschen“ in Erinnerung behalten.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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