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Verein für Kultur und Heimatpflege
Wegweisendes Projekt für das Dorf Dotzlar

Der zweite Geschäftsführer Thorsten Schneider, der Vorsitzende Harald Weise, Geschäftsführerin Esther Bätzel und Hallenwart Jürgen Godlinski (v.l.) stellten das Programm des Vereins für Kultur und Heimatpflege Dotzlar zum Jubiläum vor. Foto: Timo Karl
  • Der zweite Geschäftsführer Thorsten Schneider, der Vorsitzende Harald Weise, Geschäftsführerin Esther Bätzel und Hallenwart Jürgen Godlinski (v.l.) stellten das Programm des Vereins für Kultur und Heimatpflege Dotzlar zum Jubiläum vor. Foto: Timo Karl
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tika Dotzlar. Der Schritt erforderte Mut. Der Schritt war wegweisend. Vor allem aber war der Schritt richtig. Denn 50 Jahre nach der Gründung des Vereins für Kultur und Heimatpflege Dotzlar und dem damit verbundenen Bau der Kulturhalle „Wittgenstein“ in Dotzlar sind die Strukturen des Dachvereins im Dorf nicht nur etabliert, sondern ist auch die Halle nicht mehr aus dem Ort wegzudenken. Für die Verantwortlichen Grund genug, das Jubiläum am Samstag, 14. März, um 18 Uhr – und damit exakt sechs Tage nach dem Gründungstag des Vereins – mit einem großen Festkommers und einer anschließenden Party mit der Band „Friends“ ab 20 Uhr zu feiern. Schauplatz bei freiem Eintritt ist selbstredend die Kulturhalle „Wittgenstein“.

tika Dotzlar. Der Schritt erforderte Mut. Der Schritt war wegweisend. Vor allem aber war der Schritt richtig. Denn 50 Jahre nach der Gründung des Vereins für Kultur und Heimatpflege Dotzlar und dem damit verbundenen Bau der Kulturhalle „Wittgenstein“ in Dotzlar sind die Strukturen des Dachvereins im Dorf nicht nur etabliert, sondern ist auch die Halle nicht mehr aus dem Ort wegzudenken. Für die Verantwortlichen Grund genug, das Jubiläum am Samstag, 14. März, um 18 Uhr – und damit exakt sechs Tage nach dem Gründungstag des Vereins – mit einem großen Festkommers und einer anschließenden Party mit der Band „Friends“ ab 20 Uhr zu feiern. Schauplatz bei freiem Eintritt ist selbstredend die Kulturhalle „Wittgenstein“.

Die Dotzlarer sind hinsichtlich des Feierns von Festen und der Ausrichtung eines Festkommers nach dem Dorfjubiläum erprobt, aber: „Das wird ein anderer Kommers als zum Dorfjubiläum, das soll sich unterscheiden“, betonte Geschäftsführerin Esther Bätzel am Dienstag im Rahmen der Programmvorstellung und eines Rückblicks auf die Geschichte in der Kulturhalle „Wittgenstein“ in Dotzlar. Im Rahmen des Festkommers wollen die Verantwortlichen auf unterhaltsame Art die Geschichte des Vereins und der Halle im Zehn-Jahres-Rhythmus vortragen – untermalt von Aufführungen der Mitgliedsvereine, also des Tambourkorps „Wittgenstein“, dem Gemischten Chor „Liederkranz“, der Feuerwehrkameradschaft, dem Heimatverein und dem TuS Dotzlar. Beratend gehört dem Dachverein als Träger der Halle zudem die Burschenschaft an.

Die Struktur des Vereins spiegelt dabei auch die Funktion der Halle wider, die längst zum Treffpunkt für Generationen avanciert ist. Vom Kindergarten- und Schulsport, über den Vereinssport bis hin zu Veranstaltungen ist die Kulturhalle der Mittelpunkt des Dorfes. Durchschnittlich 700 Menschen nutzen die Halle von montags bis freitags. Daneben vermietet der Verein die Halle an Wochenenden. Auf diese Weise kommen jährlich rund 40 Veranstaltungen – privat und öffentlich – zusammen. „Wir haben schon jetzt für 2021 und 2022 Verträge geschlossen und Anfragen vorliegen“, berichtete Esther Bätzel. Eine Tatsache, die belegt, wie zentral die Halle für das Dorf ist – von Beginn an.

Denn im Sommer 1969 trafen sich die Vorstandsmitglieder der örtlichen Vereine, um über den Neubau der Halle zu beraten. Bis dahin fanden Feste und Veranstaltungen auf dem Dreschplatz statt – in einem Festzelt. Dieses hielt selbstredend nicht jeder Witterung stand. Am 8. März 1970 gründeten über 60 Mitglieder dann im örtlichen Gasthof Grauel den Verein für Kultur und Heimatpflege Dotzlar und starteten mit dem fünfjährigen Bau der Kulturhalle – in einer Zeit, in der Dotzlar mit Hermann Grebe noch einen eigenen Bürgermeister hatte.

Nach der Fertigstellung des Gebäudes begrüßte Dotzlar zahlreiche Stargäste: Karel Gott, Wim Thoelke, Heinz Schenk, Heino, die Bigband der Bundeswehr, Tom Astor, Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals oder Costa Cordalis in den 1970er und 1980er Jahren oder etwa Brings und Roger Chapman im darauffolgenden Jahrzehnt waren nur einige von ihnen, wie ein Gästebuch dokumentiert. „Die Halle war stets in den Händen des Vereins, wir haben fast alles in Eigenleistung realisiert“, erinnerte sich Esther Bätzel. Einzig die Sanierung 2016 und 2017 ging mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Programm „ELER“ über die Bühne – und mit Eigenleistung.

Die Halle ist ein Langzeitprojekt für das Dorf – im besten Sinne. Entsprechend laufen die Planungen für die Zukunft bereits: Nach dem Festkommers mit anschließender Jubiläumsparty – die Thekenmannschaft stellt der Schützenverein Schwarzenau, der im Gegenzug während dessen Jubiläum Hilfe von den Dotzlarern erhält – ist bereits ein weiteres Projekt geplant. „Wir planen Investitionen in Maßnahmen in und um die Halle“, erläuterte Esther Bätzel. Das nächste Großprojekt: die Sanierung und Renovierung des Theken- und Küchenbereichs.

Autor:

Timo Karl (Redakteur) aus Erndtebrück

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