Weihnachten kann kommen

Berghäuser schmückten wieder ihren Baum in der Dorfmitte

mst Berghausen. Wie überall in der Region war am Samstag auch in Berghausen von Winter keine Spur. Wenngleich das Wetter sich somit – ganz im Gegensatz zum Vorjahr, wo zu dieser Zeit etwa 25 Zentimeter Schnee lagen – wenig weihnachtlich präsentierte, ließen sich die Berghäuser Bürger nicht davon abhalten, in selbige Stimmung zu kommen. Anlass war das Schmücken des Weihnachtsbaumes, der seit einigen Tagen gegenüber des Gasthofes »Zur Linde« auch für Durchreisende zu erkennen war.

Zum dritten Mal hatten die Berghäuser »Eintracht«-Chöre in die Ortsmitte zu einem kleinen aber feinen Programm eingeladen, mit dem das Schmücken und das erstmalige Beleuchten des aus Balde stammenden Baumes einen angemessenen Rahmen erhielt. Charlotte Linde-Reber begrüßte als Ortsvorsteherin die Besucher und hielt eine kleine Ansprache. Pfarrerin Berit Nolting bot dem interessierten Zuhörerkreis mit einer kurzen Andacht die Möglichkeit zur Besinnung, worauf hin man sich anschließend Richtung Weihnachtsbaum für den eigentlichen Anlass des Tages drehte. Mit einem Ausdruck der Freude und Begeisterung nahmen die anwesenden Berghäuser das erstmalige Einschalten der Lichterkette und den damit hell erstrahlenden mehrere Meter hohen Baum wahr.

Die kleinsten Gäste hatten mit Berit Nolting gebastelt und konnten ihre Ergebnisse jetzt anbringen, teilweise von den Eltern in etwas größere Höhen gehoben. Einen Höhepunkt stellte vor allem für die jüngeren Besucher das Eintreffen des Nikolaus dar. Rüdiger »Mecki« Hartmann aus Arfeld war dabei nicht allein unterwegs, sondern hatte noch Michelle Knebel als Christkind mitgebracht. Die verteilten Stutenmänner wurden natürlich ebenfalls gern gesehen. Neben den gewohnt hörenswerten Liedvorträgen des Meisterchores Männergesangverein »Eintracht« Berghausen und der Frauenchorgemeinschaft Berghausen/Aue erntete auch eine Gruppe des örtlichen Musikhauses Schmidt viel Applaus, die Weihnachtslieder auf dem Akkordeon spielte.

Für das leibliche Wohl war natürlich an drei Buden bestens gesorgt, daneben konnte man auch im aufgestellten Zelt bzw. der geöffneten Garage Platz nehmen. Cappuccino und Glühwein waren dabei im Vergleich zum Vorjahr wahrscheinlich weniger gefragt als das kühle Pils. Günter Knebel, der Vorsitzende des Männergesangvereins, zeigte sich mit dem Zuspruch auch in diesem Jahr zufrieden, trotz der nicht gerade wenigen parallelen Veranstaltungen am Tag vor dem ersten Advent. Es sei wichtig, so Knebel, der Dorfgemeinschaft mit einer solchen Aktion einen gemeinsamen Treffpunkt zu geben. So wird der Weihnachtsbaum den Berghäusern auch in diesem Jahr sicherlich noch den ein oder anderen lohnenswerten Anblick ermöglichen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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