Weil jeder Punkt zählt

Hongjie Xu, Rikarde Riedesel, Otto Marburger, Dr. Renate Goldmann und Andreas Droese (vorne, v. l. ) freuten sich über die Ausstellungseröffnung. Foto: vg
  • Hongjie Xu, Rikarde Riedesel, Otto Marburger, Dr. Renate Goldmann und Andreas Droese (vorne, v. l. ) freuten sich über die Ausstellungseröffnung. Foto: vg
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vg Bad Berleburg. Am Mittwochabend ist im Rahmen des Berleburger Literaturpflasters „China“ die Ausstellung „Ren Hui. Streuung – Punktsetzung“ in den Räumen der Sparkasse Wittgenstein in Berleburg eröffnet worden. „Dies ist eine ganz besondere Ausstellung und sicherlich ein Höhepunkt des Literaturpflasters“, sagte Andreas Droese, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Wittgenstein. „Punkte füllen die Fläche auf Ren Huis Arbeiten“, beschrieb er. „Verstreut über die Bildfläche wirken sie aus der Nähe wie zufällige Ansammlungen, doch je mehr Distanz zwischen Betrachter und Werk entsteht, umso klarer treten Konturen und Formen hervor.“

Die Direktorin des Skulpturenparks Köln, Dr. Renate Goldmann, ging daraufhin noch detaillierter auf die ausgestellten Scherenschnitte, Holzarbeiten, Papier- und Leinwandwerke des asiatischen Künstlers ein. Ein „unruhiges Schwanken“ zeige sich immer wieder in Ren Huis Werken, sagte sie und schlug daraufhin einen Bogen von dessen lyrischen Anfängen über erste Scherenschnitte, die Holzreliefs, die Papierarbeiten bis hin zu seinen gegenwärtigen großformatigen Porträts auf Leinwand.

Immer wieder stelle sich Ren Hui darin selbst als kreativ schaffender Mensch dar, zeige sich aber häufig auch als Kind: „Er reduziert sich auf die Phase von Naivität und Spiel, verneint den Ernst und das große Pathos, setzt sich auf die Stufe seines eigenen Sohnes Ren Qi.“

Im Anschluss führte die Kunsthistorikerin gemeinsam mit Hongjie Xu, der ehemaligen Lebensgefährtin des Künstlers, durch die Ausstellung. Dabei brachte Hongjie Xu immer wieder sehr persönliche Geschichten und Beschreibungen über Ren Hui mit ein. Und am Ende begrüßten auch Rikarde Riedesel, Organisatorin des Berleburger Literaturpflasters, und Otto Marburger, Vorsitzender der Kulturgemeinde Bad Berleburg, dass sich noch vor Ort einige sehr erbauliche Diskussionen ergaben.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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