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Sommerabend in Arfeld
Wie sich die Künstler ihre Bühne wieder zurückholen

Tobias Beitzel begeisterte das Publikum des Sommerabends auf dem Arfelder Sportplatz. mit seinem Poetry Slam.  Foto: oft
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oft Arfeld. Tobias Beitzel, Jugendförderverein und Stadtjugendpflege Bad Berleburg geben die richtige Antwort in einer schwierigen Zeit: Am Donnerstagabend fand auf dem Arfelder Sportplatz der dritte Teil der Veranstaltungsreihe „Ein Sommerabend“ statt. Ab 19 Uhr zeigten in der selbst ernannten Mix-Show fünf Künstler unter freiem Himmel ihr Können. „Mix-Show deshalb, weil wir hier drei Genres vertreten haben: Comedy, Musik und Poetry Slam werden heute Abend auf der Bühne zu sehen sein“, verriet Tobias Beitzel, der den Sommerabend ins Leben gerufen hatte. Der Arfelder freute sich sichtlich auf sein Heimspiel.

Er selbst moderierte die Veranstaltung und trat mit Poetry Slam auf. „Wegen Corona fehlen mir natürlich die Auftritte.

oft Arfeld. Tobias Beitzel, Jugendförderverein und Stadtjugendpflege Bad Berleburg geben die richtige Antwort in einer schwierigen Zeit: Am Donnerstagabend fand auf dem Arfelder Sportplatz der dritte Teil der Veranstaltungsreihe „Ein Sommerabend“ statt. Ab 19 Uhr zeigten in der selbst ernannten Mix-Show fünf Künstler unter freiem Himmel ihr Können. „Mix-Show deshalb, weil wir hier drei Genres vertreten haben: Comedy, Musik und Poetry Slam werden heute Abend auf der Bühne zu sehen sein“, verriet Tobias Beitzel, der den Sommerabend ins Leben gerufen hatte. Der Arfelder freute sich sichtlich auf sein Heimspiel.

Er selbst moderierte die Veranstaltung und trat mit Poetry Slam auf. „Wegen Corona fehlen mir natürlich die Auftritte. Im März hätte im Bürgerhaus in Bad Berleburg ein Poetry Slam stattfinden sollen, der Corona bedingt leider ausgefallen ist. Ich bin dann auf die Idee gekommen, den Jugendförderverein und die Stadtjugendpflege als Partner anzusprechen und diese Veranstaltung zu organisieren“, sagte Tobias Beitzel.

Der Sommerabend sei jedoch kein Ersatz für die ausgefallene Veranstaltung im Bürgerhaus. Wer noch Karten hat, kann diese zurückgeben oder die Veranstaltung dann besuchen, wenn sie nachgeholt wird, so Tobias Beitzel. Ins Boot geholt hatte sich der Veranstalter Yannick Steinkellner, Autor und Poetry Slammer. Der ursprünglich aus Graz kommende Künstler begeisterte mit seinem dezenten österreichischen Humor bereits Publikum in ganz Deutschland – und nun auch in Wittgenstein.

Bei seinen Auftritten geht es weniger um die großen Fragen unserer Zeit, Yannick Steinkellner schafft es, scheinbar banalen Themen eine besondere Wichtigkeit einzuräumen. Außerdem war an diesem Donnerstagabend der Musiker Paul Bank zu sehen und zu hören, der mit Gitarre und Gesang nachdenkliche Balladen auf die Bühne bringt. Obwohl noch nicht lange auf der besagten Bühne, gilt er schon als absoluter Geheimtipp in der Szene. Darüber hinaus betraten auch Kira Müller und Lena Schnaubelt die Bühne und verzauberten das Publikum mit von E-Piano und Gitarre begleitetem Gesang. „Wir sind zusammen mit Tobias heute die einzigen aus der Gegend, die auftreten“, sagte Lena Schnaubelt und Kira Müller ergänzte: „Wir haben immer gerne zusammen Musik gemacht, aber sind noch nie aufgetreten. Als Tobias uns gefragt hat, ob wir dabei sein wollen, haben wir uns gedacht, dass wir das bei uns zu Hause je mal wagen können.“

Tobias Beitzel lobte den Einsatz: „Wir haben fantastische Künstler hier, ich habe sie alle selbst schon mal auf der Bühne gesehen, sehr gut gefunden und wollte sie unbedingt einladen.“ Das Konzept kam mehr als sehr gut an, die Veranstaltung war trotz der weniger sommerlichen Temperaturen mit 250 Besuchern ausverkauft. Damit seien alle Wünsche erfüllt, so Tobias Beitzel. Fragte man ihn ob die Veranstaltung trotz oder gerade wegen Corona stattfinden sollte, antwortete er eindeutig: „Absolut. Wir halten uns verantwortungsbewusst an alle Maßnahmen und haben versucht, im Rahmen aller Möglichkeiten das hier auf die Beine zu stellen. Es ist wichtig, Kultur zu transportieren und zu leben. Es muss nicht nur die Industrie gerettet werden, sondern auch die Kunst und so ein Abend ist noch mal schön für alle.“

Nächste Woche gibt es einen vierten Sommerabend in Elsoff. Sandra Janson vom Jugendförderverein Bad Berleburg: „Ich finde, es ist eine richtig tolle Geschichte, in unterschiedliche Orte zu gehen. Da kommt jeder auf seine Kosten und wir haben durchweg Positives und Hilfe erfahren dürfen.“

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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