Symposium der Jungen Union Südwestfalen
Wiederaufbau des Waldes muss unbürokratisch erfolgen

Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Darüber wurde beim Waldwirtschaftssymposium der Jungen Union Südwestfalen gesprochen.
2Bilder
  • Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Darüber wurde beim Waldwirtschaftssymposium der Jungen Union Südwestfalen gesprochen.
  • Foto: Pixabay (Symbolbild)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Voßwinkel/Bad Berleburg. Das Waldwirtschaftssymposium der Jungen Union (JU) Südwestfalen fand jetzt in besonderem Ambiente unter einem offenen Zelt im Wildwald Vosswinkel statt. Im Mittelpunkt standen laut JU-Mitteilung der heimische Wald und dessen Zukunft. Der Themenschwerpunkt beim diesjährigen südwestfälischen Wirtschaftssymposium sollte gezielt aufgreifen und verdeutlichen, welche Bedeutung der Wald vor allem auch für die junge Generation hat.
Gemeinsam mit der nordrhein-westfälischen Umweltministerin Ursula Heinen-Esser diskutierten knapp 100 Gäste, unter denen auch zahlreiche Landes- und Lokalpolitiker waren, über Herausforderungen und Chancen für die Wälder in der Region.

Wiederaufbau des Waldes muss unbürokratisch erfolgen

Dabei war der Mitteilung zufolge vor allem die Expertise durch die Fachkräfte in der Podiumsdiskussion sehr bereichernd. Neben Georg Schirmbeck, dem Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrates, Johannes Röhl (Direktor der Wittgenstein-Berleburg‘schen Rentkammer) und der Försterin und Waldbesitzerin Friederike Hachmann kam auch die handwerkliche Perspektive, vertreten durch Andreas Schulte von der Tischlerei und Zimmerei Sauerländer Holzbau, nicht zu kurz. Das Podium wurde durch die außenpolitischen Handelseindrücke vom Bundestagskandidaten der CDU Hochsauerland, Friedrich Merz, abgerundet. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass der Wiederaufbau des vom Borkenkäfer und der Dürre der vergangenen Jahre gebeutelten Waldes unbürokratisch ermöglicht werden muss.

Diskutierten beim Waldwirtschaftssymposium der Jungen Union Südwestfalen: Andreas Schulte, Friederike Hachmann, Ursula Heinen-Esser, JU-Bezirksvorsitzende Franziska Schütte-Sökeland, Johannes Röhl und Georg Schirmbeck (v. l.).
  • Diskutierten beim Waldwirtschaftssymposium der Jungen Union Südwestfalen: Andreas Schulte, Friederike Hachmann, Ursula Heinen-Esser, JU-Bezirksvorsitzende Franziska Schütte-Sökeland, Johannes Röhl und Georg Schirmbeck (v. l.).
  • Foto: JU
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

So sieht es auch Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Der Wald ist das Herzstück in der Lösung der Klimafrage. Wir werden die Fördertöpfe für die Wiederaufforstung weiter füllen und lassen die zahlreichen Waldeigentümerinnen und -eigentümer nicht alleine.“ Daneben wiesen die Forstvertreter auch auf die besondere Bedeutung des Waldes für den Erhalt der Artenvielfalt hin.

„Gerade unsere nachhaltig bewirtschafteten Wälder schaffen sowohl für das Klima, durch langfristige CO2-Speicherung in Holzprodukten, als auch für die Tierwelt einen großen Mehrwert”, verdeutlichte Johannes Röhl. Noch wichtiger sei, dass man auch nicht vergessen dürfe, dass viele Menschen von der nachgelagerten Holzwirtschaft lebten: „Deswegen sage ich gerne ‚Forestry is not about trees, it’s about people‘.”

Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Darüber wurde beim Waldwirtschaftssymposium der Jungen Union Südwestfalen gesprochen.
Diskutierten beim Waldwirtschaftssymposium der Jungen Union Südwestfalen: Andreas Schulte, Friederike Hachmann, Ursula Heinen-Esser, JU-Bezirksvorsitzende Franziska Schütte-Sökeland, Johannes Röhl und Georg Schirmbeck (v. l.).
Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

3 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen