Nach Corona-Zwangspause
Wisent-Wildnis öffnet die Pforten

Die Wisent-Wildnis in Wingeshausen öffnet nach der Corona-Zwangspause wieder ihre Pforten. Alle notwendigen Vorkehrungen sind getroffen.
  • Die Wisent-Wildnis in Wingeshausen öffnet nach der Corona-Zwangspause wieder ihre Pforten. Alle notwendigen Vorkehrungen sind getroffen.
  • Foto: Wisent-Wildnis
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sz Wingeshausen. Die Zeit des Wartens ist vorbei: Die Wisent-Wildnis in Wingeshausen öffnet wieder ihre Pforten. Und zwar ab diesem Dienstag, 5. Mai. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Naturliebhabern und Tierfreunden wieder die Gelegenheit geben dürfen, dieses attraktive Freizeitangebot zu nutzen“, wird Vereinsvorstand Johannes Röhl in einer Pressemitteilung zitiert. Wie andere Einrichtungen auch, hatte die Wisent-Wildnis im Zuge der Corona-Virus-Krise schließen müssen. Das ist nun vorbei. Die Wiedereröffnung macht eine Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalen möglich, die ab diesem Montag, 4. Mai, gilt. Darin werden die jüngsten Beschlüsse der Bundesländer und der Bundesregierung zu Covid-19 umgesetzt.

Demnach dürfen auch „Tierparks“ wieder öffnen. In diese Kategorie fällt die Wisent-Wildnis am Rothaarsteig. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr (letzter Einlass). Montags ist Ruhetag. Die Sommeröffnungszeiten gelten bis einschließlich Sonntag, 25. Oktober.

Die Wiedereröffnung der Wisent-Wildnis ist mit behördlichen Auflagen verbunden. Dazu gehören geeignete Vorkehrungen „zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen)“. Weiter heißt es in der Verordnung: „Die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besuchern darf eine Person pro zehn Quadratmeter der für Besucher geöffneten Fläche nicht übersteigen.“ Letzteres ist bei rund 200 000 Quadratmetern, die die Wisent-Wildnis bietet, kein Problem, heißt es in der Mitteilung. Die Wisent-Wildnis zählt jährlich durchschnittlich mehr als 30 000 Besucher. Sie ist das „Guckloch“ in das in Westeuropa einzigartige Artenschutzprojekte zur Wiederansiedlung der Wisente im Rothaargebirge.

Die „Wildnis“ zählt zu den touristischen Highlights der Region. Der Wisent-Verein arbeitet schon seit Tagen intensiv an der Umsetzung seines Hygienekonzeptes. Bis zur Eröffnung am Dienstag ist es komplett umgesetzt. Dazu gehören unter anderem eine Einbahnstraßenregelung beim Ticketkauf und beim Toilettengang sowie Hinweisschilder zum Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern – auch im weitläufigen, 20 Hektar großen Gelände selbst. Außerdem gibt es Abstandsmarkierungen im Kassen- und Eingangsbereich.

Die Frequenz der Toilettenreinigung wird erhöht, es steht ausreichend Desinfektionsschutzmittel zur Verfügung, und die Mitarbeiter im Kassenbereich werden im Publikumsverkehr durch bauliche Veränderungen besonders geschützt. Vereinsvorstand Johannes Röhl betonte: „Nach den vielen Einschränkungen der vergangenen Wochen, kommt die Wiedereröffnung der ,Wildnis‘ zur richtigen Zeit. Wir haben alles getan, um Besuchern und insbesondere Familien ein entspanntes und attraktives Freizeiterlebnis zu ermöglichen und zugleich für den bestmöglichen Schutz vor Ansteckung gesorgt.“

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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