Wittgenstein präsentierte sich

Andreas Reinéry (2. von links), Verena Heers (Mitte, rechts) und Helga Trettin (Mitte, links) stellten sich mit Mitarbeiterinnen, Hotelbetreiber mit Kindern und holländischen Feriengästen zum gemeinsamen Foto auf.  Foto: mst
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mst Bad Berleburg. Neben den zahlreichen Ständen rund um Marktplatz und Poststraße bis etwa auf Höhe des Rathauses öffnete zum 11. Wittgensteiner Holzmarkt auch die Berleburger Tourist-Information an der Poststraße 44 an zwei Tagen durchgehend ihre Türen. Eine recht spontane Idee sei die endgültige Terminierung des ersten Tages der offenen Tür durch die Verknüpfung mit dem Holzmarkt gewesen, erläuterte „Hausherr“ Andreas Reinéry als Geschäftsführer des Berleburger Touristikvereins im Gespräch.

Die Idee eines touristischen Tages der offenen Tür unter Einbeziehung aller drei Wittgensteiner Kommunen sei jedoch schon etwas länger in der Mache gewesen und konnte nun also zu ihrer ersten praktischen Umsetzung kommen. So standen Reinéry und seine Berleburger Mitarbeiterinnen interessierten Gästen in der Jugendstilvilla auch nicht allein beratend zur Verfügung, sondern mit Verena Heers als Geschäftsführerin der TKS Bad Laasphe GmbH und Helga Trettin von der Gemeinde Erndtebrück waren natürlich auch die Chef-Touristikerinnen der beiden anderen Wittgensteiner Kommunen nach Bad Berleburg gekommen. Andreas Reinéry bezeichnete den Tourismus als eine der wenigen verbliebenen Wachstumsbranchen. So gehe man „weg vom Kurgedanken“ und stelle sich gemeinsam die Frage, was Menschen veranlasse, in der heimischen Region Urlaub zu machen.

Der daraus erwachsende Konkurrenzdruck habe zu vergleichbaren Überlegungen zur Verbesserung der Wettbewerbssituation geführt, die „nicht erst seit heute“ in der Zusammenarbeit aller drei Wittgensteiner Kommunen gemündet sei. Als Beispiel für eine institutionalisierte Form der Kooperation nannte Andreas Reinéry den neu belebten „Werbeverbund“, dem mit Hilchenbach, Netphen und Freudenberg zusätzlich noch drei Siegerländer Städte angehören. So zeigte sich Reinéry auf Nachfrage auch nicht sonderlich enttäuscht, dass es nicht zur vor gut einem Jahr geplanten formalen Einrichtung einer touristischen Arbeitsgemeinschaft unter dem Dach des Zweckverbandes Region Wittgenstein gekommen sei.

Wichtiger als eine derartige neue Stelle sei die direkte Kommunikation der Verantwortlichen vor Ort, die ausgesprochen gut laufe, was seine Kolleginnen ausdrücklich bestätigten. Der „Dreiklang Tourismus, Natur, Kultur“ der Region Wittgenstein sei von den drei Kommunen schon in der Vergangenheit auf nationaler und internationaler Ebene gemeinsam beworben worden, was natürlich auch in Zukunft der Fall sein solle, wie Andreas Reinéry weiter ausführte. So habe man darüber hinaus überall Alleinstellungsmerkmale wie den Berleburger Waldskulpturenweg oder die hochwertigen Museen mit Oldtimern und Radios in Erndtebrück und Laasphe, die sicherlich auch zahlreiche Berleburger noch nicht gesehen haben dürften.

Daran anknüpfend ergänzte Verena Heers, dass es auch darum gehe, den heimischen Einwohnern Anregungen für die Gestaltung ihrer Freizeit „direkt vor der Haustür“ zu geben. Die Wertschätzung der eigenen Heimatregion mehr in deren Bewusstsein zu rücken, sei auch ein Aspekt des neuen Tages der offenen Tür. So bewerbe man in der eigenen Tourist-Information zum Beispiel auch die Angebote der anderen Wittgensteiner Kommunen, wenn diese nicht vor Ort seien.Helga Trettin kann als dienstälteste Touristikerin der drei Wittgensteiner Kommunen auf die meiste Erfahrung zurück blicken. Sie zeigte sich mit der Entwicklung der Zusammenarbeit ebenfalls sehr zufrieden und fasste die gemachten Ausführungen treffend mit der Formulierung zusammen, dass sich die Teile mit ihren zahllosen Kleinodien zu „einem Ganzen“ ergänzten. Der Tag der offenen Tür des Wittgensteiner Tourismus soll in Zukunft übrigens mindestens einmal im Jahr stattfinden und dann natürlich auch in Bad Laasphe und Erndtebrück Station machen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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