WKA übergab gestern 1000 E an Ambulanten Hospizdienst

Berleburger Dr. Holger Finkernagel stockte Betrag noch auf

howe Bad Berleburg. Wenn ehrenamtliche Mitarbeiter kranke Menschen und deren pflegende Angehörige auf der »letzten Wegstrecke« ihres Lebens begleiten und unterstützen, dann ist das wahrlich aller Ehren wert. Die Hospizgruppe des Ambulanten Hospizdienstes nimmt sich sterbenden Menschen an und ist bei ihrer zeitaufwändigen sowie physisch und psychisch schweren Arbeit auf Spenden angewiesen. Gestern übergab Elmar Knoche, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses der Wittgensteiner Kliniken Aktiengesellschaft, einen Scheck an Schwester Ulrike. 1000 e nahm Ulrike Kloft entgegen. Ein Betrag, der von Bad Berleburgs Ultra-Marathonläufer und Arzt Dr. Holger Finkernagel ein gehöriges Stück weit aufgestockt wurde. Als Dr. Holger Finkernagel bei einem Lauf in der Wüste eine blendende Idee hatte, hätte niemand daran geglaubt, dass die Resonanz auf diesen Einfall so groß war.

Dr. Holger Finkernagel bot Freunden und Bekannten an, ihm eine e-mail in die Wüste zu schicken. Für jede Nachricht wolle er zwei e spenden. Am Ende kamen 450 e zusammen. Die übrigen Läufer hatten in den Zelten von der Aktion des Bad Berleburgers Wind bekommen und sich spontan dazu bereit erklärt, 200 e drauf zu legen. Ulrike Kloft freute sich über die Spenden. Sterbenden Menschen die notwendige Zeit zur Verfügung zu stellen, sei im derzeitigen System nicht zu leisten.

Dies müsse auf ehrenamtlicher Basis geschehen. Für die ersten drei Jahre benötigt der Ambulante Hospizdienst Wittgenstein einen Betrag von rund 25000 e, um eine hauptamtliche Stelle (20 Stunden) einzurichten. Hierzu leisteten die Wittgensteiner Kliniken Aktiengesellschaft, Dr. Holger Finkernagel und viele andere Spender einen tollen Beitrag.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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