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Ein Farbtupfer im Corona-Grau
Wunderschöner Adventszauber

Der Adventszauber in Weidenhausen und Stünzel sorgte am Samstag für Abwechslung im Corona-Alltag. Die Privathaushalte kontrollierten die Besucher gewissenhaft auf die 2-G-Regel.
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  • Der Adventszauber in Weidenhausen und Stünzel sorgte am Samstag für Abwechslung im Corona-Alltag. Die Privathaushalte kontrollierten die Besucher gewissenhaft auf die 2-G-Regel.
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  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

howe Weidenhausen / Stünzel. Dankbar musste man am Samstag den Organisatoren um Marion Wunderlich und Sylvie Lob-Höse sein: Sie stellten im Rahmen einer privaten Initiative in Weidenhausen und Stünzel eine Art Weihnachtsmarkt ohne Trubel auf die Beine und sorgten so in der Pandemie-Zeit für Abwechslung. Die privaten Haushalte führten trotz aller lauernden Ansteckungsgefahren eine Veranstaltung durch, bei der man sich als Besucher sicher fühlen durfte. Denn der riesengroße Rummel blieb aus, der Adventszauber mit 25 Stationen verteilte sich auf die Fläche – was für viele Besucher, die ohnehin den Andrang nicht mögen, sehr angenehm war.

howe Weidenhausen / Stünzel. Dankbar musste man am Samstag den Organisatoren um Marion Wunderlich und Sylvie Lob-Höse sein: Sie stellten im Rahmen einer privaten Initiative in Weidenhausen und Stünzel eine Art Weihnachtsmarkt ohne Trubel auf die Beine und sorgten so in der Pandemie-Zeit für Abwechslung. Die privaten Haushalte führten trotz aller lauernden Ansteckungsgefahren eine Veranstaltung durch, bei der man sich als Besucher sicher fühlen durfte. Denn der riesengroße Rummel blieb aus, der Adventszauber mit 25 Stationen verteilte sich auf die Fläche – was für viele Besucher, die ohnehin den Andrang nicht mögen, sehr angenehm war. Und wenn es sich mal „knubbeln“ sollte, warteten die Besucher vor den Höfen, Garagen und Plätzen, um erst dann die Umgebung zu betreten, wenn sich die Reihen gelichtet hatten.

Perfekte Organisation

Die Organisation des Adventszaubers war perfekt. Jeder, der auch nur in die Nähe eines Stands oder eines Hauses mit dem unübersehbaren roten Stern kam, wurde sofort freundlich nach dem blauen Armbändchen gefragt. Das wiederum gab es beim allerersten Besuch, freilich mit vorheriger Kontrolle der 2G-Regel. Zugegeben: Solche vorweihnachtlichen Veranstaltungen zur Adventszeit mitten in einer Pandemie sind durchaus gewöhnungsbedürftig. Aber sie bieten einen großen Farbtupfer im Corona-Grau. Zu kaufen gab es, was das Herz begehrt: Am Stünzel zum Beispiel bot Adelheid Böhl unzählige Deko-Artikel aus ihrem ehemaligen Bauernhof-Café an: Kerzenständer, Gebasteltes aus Filz, Holzfiguren und 100 Gläser selbstgemachte Marmelade und Gelee. Die selbstgekochte Wildgulasch-Suppe gab es im Zelt nebenan. 10 Kilo Gulasch verarbeitete Adelheid Böhl, dazu servierte sie leckeren Glühzauber.

Und in der Ortsmitte von Weidenhausen: Beim Feuerwehrhaus roch es schon lecker, unter anderem gab es hier heiße Waffeln. Stehtische standen zum Verweilen bereit. Überall duftete es nach Maronen, Crèpes oder anderen Leckereien. In Kleiwes Stall gab es Moselwein und allerlei Dinge zum Kaufen. Der Försters Hof beherbergte – draußen im Hof – vier Stände. In der Caféteria wurde Kuchen verkauft, den die Bürger zuvor gespendet hatten. Apropos Spende: Überall im Ort hatten die Besucher die Gelegenheit, für die Flutopfer im Ahrtal zu spenden.

„Viele haben wegen Corona Angst“

Hier und da flossen auch die Verkaufserlöse in die betroffene Region, etwa aus dem Kuchenverkauf. Wobei sich der Besucheranstrom in Grenzen hielt. Und so mutmaßte Sylvie Lob-Höse vom Försters Hof: „Viele haben wegen Corona Angst.“ Hinterm Steffes Hof knatterten die Motorsägen. In großem Abstand zu den Besuchern und mit Trassenband abgegrenzt präsentierten drei Motorsägen-Künstler ihre Werke, die sogar käuflich erworben werden konnten. Daneben duftete es nach frischen, geräucherten Forellen. Der Gemischte Chor Arion sorgte mit seinen Auftritten im Dorf für die musikalische Note des Zaubers.
Ob Liköre, Marmeladen, Plätzchen und Süßes, ob Kerzen, Kränze oder Kulinarisches: Der kleine aber feine Adventszauber in Weidenhausen und Stünzel ließ bei den Besuchern das Gefühl aufkommen, in Kürze ein Fest feiern zu dürfen, das hoffentlich von all dem Corona-Kram ablenkt: Weihnachten.

Der Adventszauber in Weidenhausen und Stünzel sorgte am Samstag für Abwechslung im Corona-Alltag. Die Privathaushalte kontrollierten die Besucher gewissenhaft auf die 2-G-Regel.
Der Adventszauber in Weidenhausen und Stünzel sorgte am Samstag für Abwechslung im Corona-Alltag. Die Privathaushalte kontrollierten die Besucher gewissenhaft auf die 2-G-Regel.
Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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