Zum höchsten Punkt im Kreisgebiet

Wunderthäuser erkundeten zum dritten Mal Grenzen des Ortes / Hervorragende Beteiligung

Wunderthausen. »Sind oben fünf oder sechs Leute losgewandert?« Mit dieser Einschätzung lag der Wanderfreund, der jetzt an der Brücke im Schwarzenautal – in der Nähe des Hofes Dambach – auf die Wunderthäuser Grenzgänger wartete, weit daneben. Genauer gesagt, deutlich unter der tatsächlichen Anzahl. Denn rund 50 ehrgeizige Freizeitsportler wollten sich bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein die dritte und letzte Etappe des Grenzgangs nicht entgehen lassen, zu dem der Brauchtumsverein Wunderthausen eingeladen hatte.

Wittgensteiner Wetter spielte mit

Der Großteil der Wanderer fand sich pünktlich um 9 Uhr an der Schutzhütte am Wanderparkplatz Sohl ein, um die Tour in Angriff zu nehmen. Die nächsten Teilnehmer wurden – wie oben angedeutet – im Schwarzenautal aufgegriffen. Ortsvorsteher Gerhard Knoche hatte seine Wanderkarte, die beim zweiten Grenzgang nach heftigen Regenfällen arg gelitten hatte, getrocknet, so dass es mit der richtigen Route keine Probleme geben sollte. Den Weg durch die Wunderthäuser Gemarkung hatte der Brauchtumsverein vor zwei Jahren erstmals in Angriff genommen, im Vorjahr folgte Teil zwei und nun die dritte und letzte Etappe.

Bestens gelaunt ging es für die Wunderthäuser und ihre Gäste ein Stück aufwärts durch das Schwarzenau-Tal, danach führte die Tour nach links am Lützelbach rauf und über Lützelbruch bis auf den Berleburger Weg. Bis zum äußersten Zipfel des Streitwaldes schritten die Wunderthäuser die Girkhäuser Grenze ab, nach dem Wendepunkt tangierten die Wanderer die Nachbarkommunen Züschen und Hallenberg.

Helfer sorgten für deftige Verpflegung

Absoluter Höhepunkt aus geografischer Sicht war schließlich die »Eroberung« des Gorges, mit 789 Metern der höchste Punkt des Kreises Siegen-Wittgenstein. Den Rückgang zum Sohl meisterte der Großteil der Teilnehmer – vom Schüler bis zum rüstigen Rentner war jede Altersgruppe vertreten – ebenfalls auf Schusters Rappen, auch wenn Fahrmöglichkeiten zur Verfügung standen. Nicht unerheblichen Anteil am Durchhaltevermögen hatte sicherlich die deftige Verpflegung, die die Helfer des Brauchtumsvereins zur Verfügung stellen.

Im Zeitplan für 700-Jahr-Feier

Mit jeder Veranstaltung pirschen sich die Wunderthäuser ein kleines Stück näher an den eigentlichen Höhepunkt im Terminkalender des Jahres 2003 heran: Im August feiert das Dorf sein 700-jähriges Bestehen mit einem mehrtägigen Jubiläums-Wochenende (die Siegener Zeitung berichtete). Zum Auftakt wird am Samstag, 23. August, der Kohlenmeiler angezündet, abschließender Höhepunkt ist der historische Markt am Sonntag, 31.August. »Wir liegen mit den Vorbereitungen ganz gut in der Zeit. Natürlich geht es nun langsam in die heiße Phase, im Dorf wird überall emsig gearbeitet«, so Ortsvorsteher Gerhard Knoche gegenüber der Siegener Zeitung. Kein Zweifel, dass die Wunderthäuser für ihre Besucher im August ein großes Feuerwerk abbrennen werden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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