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Musical-Hommage „Servus Peter“
Zurück in die heile Welt der Wirtschaftswunderzeit

Die Musical-Hommage „Servus Peter“ entführte das Publikum im Bürgerhaus in die heile Welt des deutschen Films der 1950er und 1960er Jahre. Foto: schn
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schn Bad Berleburg. Mit der Musical-Hommage „Servus Peter“ gelang am Freitagabend dem Ensemble um Sänger Peter Grimberg im neugestalteten Bürgerhaus in Bad Berleburg ein kurzweiliger Trip in die 1950er und 1960er Jahre. Von Hauptdarsteller, Regisseur und Autor Peter Grimberg zum Gedenken an den 90. Geburtstages des 2011 verstorbenen Peter Alexander konzipiert, bot das „Heile-Welt-Musical“ vor allem Gelegenheit zum Wiederhören zahlreicher Schlagerperlen aus zwei Jahrzehnten, in denen Heimatfilme und Idylle blühten. Eine Hommage an Peter Alexander, Caterina Valente und Heinz Erhardt sollte es werden und das Ensemble ließ sich nicht lumpen, die ganz großen Stars des deutschen Nachkriegskinos auf der Bühne darzustellen.

schn Bad Berleburg. Mit der Musical-Hommage „Servus Peter“ gelang am Freitagabend dem Ensemble um Sänger Peter Grimberg im neugestalteten Bürgerhaus in Bad Berleburg ein kurzweiliger Trip in die 1950er und 1960er Jahre. Von Hauptdarsteller, Regisseur und Autor Peter Grimberg zum Gedenken an den 90. Geburtstages des 2011 verstorbenen Peter Alexander konzipiert, bot das „Heile-Welt-Musical“ vor allem Gelegenheit zum Wiederhören zahlreicher Schlagerperlen aus zwei Jahrzehnten, in denen Heimatfilme und Idylle blühten. Eine Hommage an Peter Alexander, Caterina Valente und Heinz Erhardt sollte es werden und das Ensemble ließ sich nicht lumpen, die ganz großen Stars des deutschen Nachkriegskinos auf der Bühne darzustellen. Der Handlungsfaden des ganzen Abends orientierte sich an der Ralph-Benatzky-Operette „Im Weißen Rössl“, die 1960 mit Peter Alexander verfilmt wurde. Ganz nebenbei ein Film, der damals zahllose Besucher in die Kinos lockte und später immer wieder im deutschen und österreichischen Fernsehen wiederholt wurde. So dürften die meisten die Geschichte kennen.

Das war beim Bad Berleburger Publikum nicht anders. Viele der Besucher konnten die Schlager auf der Bühne aus dem Stand mitsingen, egal ob es „Mariandl“, „Ich will keine Schokolade“ oder „Unsere Kneipe“ war. Die Schlager aus der großen Zeit des deutschsprachigen Liedguts brachten viel gute Laune in das fast ausverkaufte Bürgerhaus. Natürlich menschelte es auch in der Bühnenversion des „Rössl“ an allen Ecken und Enden. Oberkellner Peter (Peter Grimberg) liebt die resolute, blonde „Rössl-Wirtin“. Die hat ihrerseits allerdings mehr als ein Auge auf den feschen Architekten Dr. Schiefer geworfen. Und der interessiert sich dagegen zunehmend für die schöne Kölnerin Marina, die mit ihrem Bruder Sigismund im „Weißen Rössl“ abgestiegen ist. Es ist also alles bereitet für Irrungen und Wirrungen, bis alle Töpfe den richtigen Deckel gefunden haben.

Das Ganze untermalt von jeder Menge Musik. Da machte es auch nichts, wenn die Stücke hier und da etwas zusammenhanglos wirkten – Hauptsache Musik, immer wieder Musik. Dabei trafen die Akteure auf der Bühne ziemlich gut die Originale aus den 1950er und 1960er Jahren. Wenn Peter Grimberg als Oberkellner Peter seine Tolle in den Nacken warf, sich stramm verbeugte oder „Rössl-Wirtin“ Mariandl im Lied „Es muss was Wunderbares sein“ anschmachtete, schien die Legende Peter Alexander selbst auf der Bühne zu stehen. Auch das Aussehen hat schon Double-Qualitäten. An der Rolle des zweiten Kellners ist es, Heinz Erhardt wieder auferstehen zu lassen. „Die Made“ und andere Klassiker wurden zum Besten gegeben und immer wieder Heinz-Erhardt-Redewendungen im Text untergebracht, die Flasche Korn inklusive. Es war ein Abend voll leichter Unterhaltung und ein Blick zurück in eine heile Welt der Wirtschaftswunderzeit in Deutschland.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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