Zuweilen wird es warm ums Herz

Historische Bilderschau vom Verein »Rumilingene« ist noch 14 Tage geöffnet

Wess Raumland. Wenn heutzutage von einer Bilderschau in Wittgenstein die Rede ist, denkt man normalerweise an eine der heimischen Banken, die einem heimischen Künstler die Möglichkeit gibt, seine Stücke auszustellen. Aber in Raumland denkt man an etwas anderes. Wenn dort momentan von einer Bilderschau geredet wird, denken alle an das Gemeindehaus und an die Bilder früherer Tage. Seit Sonntag veranstaltet »Rumilingene – 1200 Jahre Raumland« zum zweiten Mal eine Ausstellung.

Nachdem sich bei der ersten Ausstellung alles um das heutige Raumland gedreht hatte, ist in diesem Jahr Raumland in der Vergangenenheit zu sehen. Ein wichtiger Teil der Ausstellung sind die 132 Mineralien, die von Arno Uellendahl und auch von Hermann Böhl als Steinwerksbesitzer zu sehen sind. Diese sind zum Teil schon über 380 Millionen Jahre alt. Laut Thomas Roth, Zweiter Vorsitzender des Vereines Rumilingene, sind die Versteinerungen von Böhl rare Stücke. So hat er wohl in mehr als 50 Jahren Schieferabbau nur fünf Stück gefunden. Nicht nur alte Mineralien sind zu sehen, sondern wie es der Name Bilderschau schon verrät, auch jede Menge Bilder.

Diese stammen laut Wolfgang Grund, dem Vorsitzenden des Vereins, teilweise aus dem Gemeindearchiv oder aus Raumländer Haushalten, die die Bilder dann zur Verfügung gestellt haben. Gezeigt wurden etwa Konfirmandengruppen, Fußballmannschaften oder Gebäude, älterer Art. Grund war regelrecht begeistert, was der Öffentlichkeitsausschuss des Jubiläumsvereines auf die Beine gestellt hat mit dieser Ausstellung: »Als Raumländer kann einem hier und da schon mal warm ums Herz werden. Man kann außerdem weithin erkennen, dass Raumland Akzente setzt.« Aber der Rückblick ist eigentlich die unwichtigere Aufgabe, wie Grund erklärte, da Raumland in die Zukunft schaut, um die anstehenden Jubiläumsaufgaben zu bewältigen. Von Montag bis Freitag zwischen 17 und 19 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 16 Uhr kann man sich die Mineralien oder Fotos, die teilweise schon aus dem 19. Jahrhundert stammen, anschauen.

Nachdem sich die erste Ausstellung 440 Besucher angeschaut hatten, waren bei dieser schon am Eröffnungstag 120 Besucher anwesend. Die Ausstellung hat für Besucher ihre Pforten noch bis zum 3. Dezember geöffnet.

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