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Schulform in Bad Berleburg stabil
Zwei Eingangsklassen für die Hauptschule

Die Hauptschule ist, anders als im Landestrend, eine in Bad Berleburg fest etablierte Schulform – und bleibt das auch in Zukunft.
  • Die Hauptschule ist, anders als im Landestrend, eine in Bad Berleburg fest etablierte Schulform – und bleibt das auch in Zukunft.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

vö Bad Berleburg. Die Stadt Bad Berleburg ist mit ihren drei weiterführenden Schulen weiterhin stabil unterwegs. In der Sitzung des Ausschuss für Soziales, Bildung, Sport und Kultur am Mittwochabend im Bürgerhaus am Markt präsentierte die Verwaltung Anmeldezahlen, die in vielerlei Hinsicht optimistisch stimmen.

Nach Abschluss des Verfahrens erwarte die Kommune im kommenden Schuljahr 2021/2022 folgende Schülerzahlen im fünften Jahrgang: Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Hauptschule: 27 (2020: 28), Realschule: 90 (2020: 76), Johannes-Althusius-Gymnasium : 64 (2020: 60). An der Hauptschule sollen zwei, an der Realschule vier und am Gymnasium drei Eingangsklassen gebildet werden.

Bad Berleburg. Die Stadt Bad Berleburg ist mit ihren drei weiterführenden Schulen weiterhin stabil unterwegs. In der Sitzung des Ausschuss für Soziales, Bildung, Sport und Kultur am Mittwochabend im Bürgerhaus am Markt präsentierte die Verwaltung Anmeldezahlen, die in vielerlei Hinsicht optimistisch stimmen.

Nach Abschluss des Verfahrens erwarte die Kommune im kommenden Schuljahr 2021/2022 folgende Schülerzahlen im fünften Jahrgang: Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Hauptschule: 27 (2020: 28), Realschule: 90 (2020: 76), Johannes-Althusius-Gymnasium : 64 (2020: 60). An der Hauptschule sollen zwei, an der Realschule vier und am Gymnasium drei Eingangsklassen gebildet werden. Mit 174 Schülern mit Wohnsitz in Bad Berleburg sei der diesjährige Übergangsjahrgang im Vergleich zum Vorjahr (161) stärker besetzt.

Blick auf Ein- und Auspendler spannend

Spannend der Blick auf die Ein- und Auspendler. Die Anzahl der Einpendler aus Nachbarkommunen zu den Bad Berleburger Schulen liege mit 16 gegenüber 15 Schülern auf dem Niveau des Vorjahres. An der Hauptschule sei ein Schüler aus Bad Laasphe angemeldet worden. Damit bestätigt sich ebenfalls ein Trend aus den Vorjahren: Die Hauptschule ist und bleibt eine Adresse für Familien im Bad Berleburger Stadtgebiet, nicht dagegen für die Menschen in den Nachbarkommunen Erndtebrück und Bad Laasphe, die ja nicht mehr über eine eigene Hauptschule verfügen. Das Problem dürfte allerdings nicht in der Qualität der Schule zu suchen sein, vielmehr liegt es an den enormen Entfernungen in Wittgenstein.

Sieben Schüler aus Erndtebrück besuchten ab Sommer die Realschule Bad Berleburg. Das Johannes-Althusius-Gymnasium nehme acht Schüler aus der Edergemeinde in die künftige Jahrgangsstufe 5 auf. Den Einpendlern stünden in Bad Berleburg neun Auspendler in Nachbargemeinden gegenüber (2020: 12). Vier Schüler wechselten zur Realschule Erndtebrück, jeweils zwei zur Realschule und zum Gymnasium Schloss Wittgenstein und ein Schüler zum Städtischen Gymnasium Bad Laasphe.

Die Hauptschule im Schulzentrum auf dem „Stöppel“ verzeichne im Vergleich zum Vorjahr innerhalb des Stadtgebiets eine etwas höhere Übergangsquote (15 gegenüber 14 Prozent). Unter Berücksichtigung der Einpendler ergebe sich gegenüber dem Vorjahr allerdings ein niedrigerer Wert (15 gegenüber 17 Prozent). Innerhalb des Stadtgebiets erreiche die Realschule in diesem Jahr eine Quote von 48 Prozent (2020: 45 Prozent). Die Quote unter Berücksichtigung der Einpendler steige von 47 auf 52 Prozent. Die Übergangsquote zum Gymnasium betrage in diesem Jahr 32 Prozent, bezogen auf Schüler aus Bad Berleburg. Sie liege damit leicht unter dem Vorjahreswert von 34 Prozent. Unter Berücksichtigung der Einpendler ergebe sich unverändert eine Quote von 37 Prozent.

Anzahl der Inklusionskinder niedrig

Unter den Übergängern befänden sich, so die Verwaltung, nach derzeitigem Stand drei Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Förderschwerpunkt Lernen. Damit sei die Anzahl der Inklusionskinder im Übergang zu den weiterführenden Schulen in diesem Jahr vergleichsweise niedrig. In Abstimmung mit den Schulen und dem Schulamt würden diese Schüler an der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule aufgenommen. Im kommenden Jahr stehe wieder für eine deutlich höhere Anzahl von Kindern im Gemeinsamen Lernen der Übergang aus den Grundschulen an.

Als aufnehmende Schule stehe neben der Hauptschule auch weiterhin die Realschule bereit, die in den vergangenen Jahren vorrangig Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen aufgenommen habe. Für die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe am Johannes-Althusius-Gymnasium hätten sich 87 Schüler angemeldet. Die Jahrgangsstärke bewege sich damit auf dem Niveau der Einführungsphase des laufenden Schuljahres. „Der in der längerfristigen Rückschau erkennbare Trend zum Erwerb des Abiturs bestätigt sich erneut.“

Höchstwert bei Seiteneinsteiger

Bei der Anzahl der „Seiteneinsteiger“ in die Einführungsphase am JAG deute sich für dieses Jahr ein neuer Höchstwert an. Aktuell seien 27 Schüler angemeldet, die mit entsprechendem Qualifikationsvermerk von anderen Schulen – überwiegend von der Realschule Bad Berleburg - in die Einführungsphase wechselten.

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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