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Silvester: Küchenbrand in Erndtebrück
Zwei Frauen wurden durch Leuchtgeschosse verletzt

Gegen 20.45 Uhr rückte die Feuerwehr aus Erndtebrück am Silvesterabend zum Brandeinsatz in die Ulrich-von-Hutten-Straße aus. Foto: schn
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howe/schn Wittgenstein. Weitgehend ruhig verlief die Silvesternacht für die Einsatzkräfte in Wittgenstein. Nur in Erndtebrück und Bad Berleburg musste man parat stehen. In der Edergemeinde dürfte einem Bewohner im alten Jahr nochmal der Schreck in die Glieder gefahren sein. Am Silvesterabend gegen 20.45 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Erndtebrück und die Polizei zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Ulrich-von-Hutten-Straße gerufen. Ein 58-jähriger Mann hatte in der Küche auf dem Herd sein Essen zubereitet und vergessen, den Herd wieder auszuschalten. Dadurch geriet die Kücheneinrichtung in Brand. Den Sachschaden schätzt die Polizei laut Pressemitteilung auf rund 20.000 Euro.

howe/schn Wittgenstein. Weitgehend ruhig verlief die Silvesternacht für die Einsatzkräfte in Wittgenstein. Nur in Erndtebrück und Bad Berleburg musste man parat stehen. In der Edergemeinde dürfte einem Bewohner im alten Jahr nochmal der Schreck in die Glieder gefahren sein. Am Silvesterabend gegen 20.45 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Erndtebrück und die Polizei zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Ulrich-von-Hutten-Straße gerufen. Ein 58-jähriger Mann hatte in der Küche auf dem Herd sein Essen zubereitet und vergessen, den Herd wieder auszuschalten. Dadurch geriet die Kücheneinrichtung in Brand. Den Sachschaden schätzt die Polizei laut Pressemitteilung auf rund 20.000 Euro. Der 58-Jährige und ein 36-jähriger Bewohner kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Mehrere Haustiere konnten von den Bewohnern des Gebäudes vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Das gesamte Haus war stark verraucht und musste intensiv gelüftet werden. Die Wohnung rund um den Brandherd war erst einmal unbewohnbar. Die Feuerwehr ging im Gebäude mit Atemschutz vor. Die Einheiten aus Erndtebrück und Schameder waren im Einsatz und verbrachten einen Teil ihres Silvesterabends nicht bei ihren Familien.

In Bad Berleburg führte das unerlaubte Hantieren mit einer Schreckschusswaffe zu einem Zwischenfall. Das war nämlich keine ungefährliche Begrüßung des neuen Jahres: Am Neujahrsmorgen gegen 0.15 Uhr schossen ein 19-Jähriger und ein 20-Jähriger mit einer Schreckschusswaffe und Leuchtmunition auf dem Bad Berleburger Markplatz herum, um das neue Jahr 2020 zu begrüßen. Dabei, so teilt die Polizei mit, wurden zwei Frauen im Alter von 44 und 38 Jahren leicht verletzt. Weitere Personen, auch Jugendliche, wurden gefährdet. Die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt. Was die Polizei auch verrät: Die beiden 19- und 20-Jährigen besitzen keinen „kleinen Waffenschein“. Dabei ist das Mitführen von Reizstoff-, Schreckschuss- und Signalwaffen – so genannte PTB-Waffen – bei öffentlichen Veranstaltungen wie Demonstrationen, Versammlungen, Sportereignissen, Theater-, Kino-, oder Konzertbesuchen – grundsätzlich verboten, so die Polizei NRW. Auch die landläufige Meinung, damit an Silvester oder Neujahr schießen zu dürfen, ist ein Irrglaube. „Entgegen weitläufiger Meinung ist es ebenso verboten, damit an Silvester oder Neujahr zu schießen – schon gar nicht mit pyrotechnischer Munition.“ Oft seien im Lieferumfang die Leuchtkugeln enthalten. Insofern rät die Polizei, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, ob es überhaupt Sinn macht, einen „kleinen Waffenschein“ zu beantragen, wo eine öffentliche Verwendung doch verboten ist. Da stellt sich schon die Frage, wofür ein solcher kleiner Waffenschein überhaupt gebraucht wird.

Für positive Schlagzeilen am Silvesterabend sorgten etwa der CVJM Posaunenchor aus Girkhausen und die Bürger von Raumland. Der Posaunenchor bat traditionell um 23.15 Uhr zum Turmblasen an die Girkhäuser Kirche. Eine halbe Stunde lang erfreuten die Musiker die Bürger mit ihrem Spiel. Welch ein Segen für die Raumländer die Nutzung des Rumilingene-Hauses ist, wurde an Silvester bei der großen Party deutlich. Volles Haus und ausgelassene Stimmung: Die Leute tanzten und stießen mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr 2020 an.

Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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