Innogy-Schulstaffellauf
Begeisterung für Sport entfachen

So sehen Sieger aus: Erneut verteidigte der Seriensieger – die Städtische Realschule Bad Berleburg – den 1. Platz beim Schulsstaffellauf und qualifizierte sich damit für das Landesfinale im Juli in Wesel. Foto: Timo Karl
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  • So sehen Sieger aus: Erneut verteidigte der Seriensieger – die Städtische Realschule Bad Berleburg – den 1. Platz beim Schulsstaffellauf und qualifizierte sich damit für das Landesfinale im Juli in Wesel. Foto: Timo Karl
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tika Bad Berleburg. Von der Rekordmarke war die Städtische Realschule Bad Berleburg dieses Mal einige Sekunden entfernt – und dennoch standen die Seriensieger vom Stöppel am Dienstag erneut auf dem Siegerpodest. Einmal mehr hatten die Kurstädter den Innogy-Schulstaffellauf auf dem Sportplatz „Auf dem Stöppel“ in Bad Berleburg für sich entschieden und sich damit für das Landesfinale am Dienstag, 9. Juli, in Wesel qualifiziert – ebenso wie die Grundschule „Im Odeborntal“ Wemlighausen. Für die Realschüler geht es dann um eine weitere Titelverteidigung, denn noch im Vorjahr hatten sie für viel Furore gesorgt und sowohl auf Kreis-, als auch auf Landesebene den Rekord von Weltmeister Willi Wülbeck im 800-Meter-Lauf deutlich unterboten. „Die Ergebnisse sind wirklich gut. Es ist schön, dass es dabei nicht automatisch um einen neuen Rekord geht. Es ist sogar wünschenswert, wenn auch andere Schulen eine Chance bekommen, das macht den Geist dieses Wettbewerbs letztlich aus“, konstatierte Wülbeck am Dienstag in Bad Berleburg. Die Staffel 7 der Städtischen Realschule Bad Berleburg hatte den Entscheid auf Kreisebene in 1:51,93 Minuten für sich entschieden, war damit aber deutlich über der Wülbeck’schen Bestmarke geblieben, die bei 1:43,65 Minuten liegt. Klar ist aber auch: Mit ihrer Zeit haben sich die Kurstädter durchaus eine komfortable Ausgangssituation für den Landesentscheid geschaffen. „Es gibt immer die üblichen Verdächtigen, die für einen Sieg infrage kommen. Dazu zählt auch die Realschule aus Bad Berleburg“, wusste Wülbeck im SZ-Gespräch.

Erfolg der einzelnen Schule nicht im Fokus

In der Hitze von Bad Berleburg liefen die Staffeln mit jeweils acht Schülern über 800 Meter – jeder Schüler bewältigte dabei mit dem Staffelstab 100 Meter. Die Kunst war es – neben der notwendigen Schnelligkeit – vor allem Geschick bei der Übergabe des Stabes an den Tag zu legen, um möglichst wenig Zeit dabei zu verlieren. Dies gelang einerseits der Städtischen Realschule Bad Berleburg, andererseits der Grundschule „Im Odeborntal“ aus Wemlighausen besonders gut, die den Wettbewerb der Grundschulen in 2:11,20 Minuten für sich entschied. Der Erfolg einer einzelnen Schule stand für Wülbeck allerdings weniger im Vordergrund als vielmehr die Tatsache, die Schüler zum Sporttreiben zu animieren. „Durch den Wettbewerb schaffen wir es, in die Schulen zu gelangen und die Schüler zu bewegen. Jeder Einzelne zeigt, dass er etwas schafft und etwas leisten kann – und darauf kommt es an“, wusste der Weltmeister des Jahres 1983. Der Schulstaffellauf, der in diesem Jahr zum zwölften Mal stattfindet, verfehlt seine gewünschte Wirkung dabei nicht. Angefangen hatte alles mit landesweit vier teilnehmenden Städten, inzwischen sind es derer 23 – für das kommende Jahr haben bereits drei weitere Städte ihr Interesse bekundet.

Schule und Nachwuchsarbeit verknüpfen

„Das ist kein Selbstläufer, man muss die Schüler abholen – und natürlich muss es in den Schulen entsprechende Angebote geben“, konstatierte Wülbeck. Diese gibt es in den Schulen in Wittgenstein ohne Zweifel. Maßgeblichen Anteil daran haben auch die LG Wittgenstein sowie ihre Mitgliedsvereine. „Die Verknüpfung von Schule und Nachwuchsarbeit ist das große Thema der LG Wittgenstein“, brachte es Bürgermeister Bernd Fuhrmann, der LGW-Vorsitzender in Personalunion ist, auf den Punkt. Tatsächlich hatten zumindest einige Schulen mit Trainern der LG Wittgenstein im Vorfeld kooperiert. Nachdem die schnellsten Schüler ermittelt waren, übernahm Katja Marburger vom TuS Erndtebrück in der Realschule Erndtebrück das spezialisierte Training – die Schüler aus der Edergemeinde landeten in der Ergebnisliste am Dienstag auf dem 2. Rang. In der Städtischen Realschule Bad Berleburg wiederum hatte der LGW-Verantwortliche Volker Birkelbach das Staffeltraining unterstützt und die Schüler damit erneut zum Sieg gecoacht. Freuen durften sich die Schulen aber nicht nur ob der sportlich erfolgreichen Leistungen. Die teilnehmerstärksten Einrichtungen erhielten zudem eine Bewegungsbox mit allerlei Sportgeräten, namentlich die Realschule Bad Berleburg, die mit sieben Staffeln das Gros der weiterführenden Schulen bildete. Bei den Grundschulen entsandten die teilnehmenden Einrichtungen jeweils eine Staffel, sodass die schnellste Zeit über die Vergabe der Bewegungsbox in diesem Bereich entschied. Entsprechend gingen die Geräte an die Grundschule „Im Odeborntal“ Wemlighausen.

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