15. Wittgensteiner Firmenlauf
Im Dauersprint zu neuer Bestzeit

Der Spaß stand auch bei der 15. Auflage des Wittgensteiner Firmenlaufs im Fokus. Diese beiden Läuferinnen machten daher mustergültig vor, wie der Wettbewerb richtig funktioniert. Foto: Timo Karl
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  • Der Spaß stand auch bei der 15. Auflage des Wittgensteiner Firmenlaufs im Fokus. Diese beiden Läuferinnen machten daher mustergültig vor, wie der Wettbewerb richtig funktioniert. Foto: Timo Karl
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tika Bad Berleburg. Die Hitze hatte Timo Böhl zugesetzt. Schweißgebadet sprintete der Triathlet bei seinem Heimspiel am Mittwochabend ins Ziel. „Das war fordernd bei diesem Wetter“, konstatierte der Bad Berleburger. Doch schon kurz nach dem Rennen musste der Sportler schmunzeln: „Es geht darum Spaß zu haben – es müssen ja nicht alle so verrückt sein wie ich.“ Denn Böhl hatte bei Temperaturen um die 30-Grad-Marke die 15. Auflage des Wittgensteiner Firmenlaufs in der Innenstadt von Bad Berleburg souverän für sich entschieden – und dabei seinen eigenen Streckenrekord aus dem Jahr 2017 pulverisiert.

Kopf-an-Kopf-Rennen mit Vorjahressieger

Auf der rund vier Kilometer langen Strecke hatte sich der Kurstädter zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Vorjahressieger Medhanie Teweldebrahn geliefert, ehe er ihn auf der zweiten Hälfte des Rennens abgehängt hatte. In geradezu sagenhaften 12:14 Minuten passierte Rekordhalter Böhl die Zielgerade und war damit noch einmal elf Sekunden schneller als vor zwei Jahren. Nach seiner Pause im Vorjahr ein bemerkenswertes Comeback. „Medhanie hat mich wirklich gefordert, der gibt nicht auf. Bei diesem Wetter ist das natürlich besonders anspruchsvoll. Aber dann zündest du in so einem Lauf nochmal richtig durch“, erklärte Böhl seine Höchstleistung – gefühlt war er im Dauersprint über den zwei Runden umfassenden Kurs rund um die Poststraße, den Nordkreisel, die Mühlweise und die Straße Unterm Hain gerannt. Schnellste Frau im Feld war derweil Franziska Espeter. Die Bad Laaspherin, die wie Böhl im Trikot von „Fit for Life“ lief, absolvierte den Kurs in 14:34 Minuten. Mit einem Strahlen im Gesicht lief Espeter nach der Hitzeschlacht von Bad Berleburg ins Ziel – das Rennen hatte ihr sichtlich Spaß bereitet (alle Ergebnisse zum Wittgensteiner Firmenlauf).

Rund 30 Helfer tragen zum Gelingen bei

Wie den insgesamt 426 Teilnehmern ebenfalls. An den Start gegangen waren 142 Mannschaften und damit eine mehr als noch im Vorjahr – darunter waren 67 Männer-, 17 Frauen-, 40 Mixed- und 18 Walkingteams. Diese bildeten sich durch die Teilnahme von insgesamt 41 teilnehmenden Firmen und Institutionen. Die meisten Teams stellte Bikar-Metalle aus Raumland (13), gefolgt von Ejot aus Bad Berleburg (10) sowie der der Firma Kurt Obermeier (9) aus Raumland. Bemerkenswerte Zahlen, die belegten, dass der durch den TCW Bad Berleburg und die LG Wittgenstein ausgerichtete Firmenlauf längst zu einem Dauerbrenner avanciert ist. Nachdem das Rennen aufgrund der Umbaumaßnahmen im und um das Bürgerhaus am Marktplatz in Bad Berleburg im Vorjahr ausnahmsweise am Rathaus gestartet war und auch die anschließende Läuferparty im Rathauspark über die Bühne ging, war diesmal wieder alles beim Alten: Der Lauf startete und endete rund um die Bärenbrücke, die anschließende Party stieg auf dem Marktplatz. Zum Gelingen des Laufs trugen neben den Organisatoren rund 30 ehrenamtliche Helfer aus den beiden ausrichtenden Vereinen bei. „Ohne diese Freiwilligen würde all das nicht funktionieren“, betonte der TCW-Vorsitzende André Braun, der in diesem Jahr erstmals als Moderator am Seitenrand stand – gemeinsam mit dem LGW-Vorsitzenden Bernd Fuhrmann. Und eben diese Helfer sorgten damit für den notwendigen Rahmen, um den Spaß am Sport und der Veranstaltung in den Mittelpunkt rücken zu lassen. „Der Firmenlauf ist eine schöne Abwechslung zu den anderen Wettbewerben. Man hat die Möglichkeit, mit Freunden und Kollegen ins Gespräch zu kommen“, brachte es Gesamtsieger Timo Böhl auf den Punkt. Spaß hatte er übrigens auch – nach seinem Lauf stand er am Streckenrand feuerte und die Frauen- und Mixedteams an.

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