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Berleburg verliert "Sechs-Punkte-Spiel"
Im Keller wird es finster

VfL-Keeper Ludwig Klein bewahrte seine Elf in der Schlussphase vor einer höheren Niederlage.
  • VfL-Keeper Ludwig Klein bewahrte seine Elf in der Schlussphase vor einer höheren Niederlage.
  • Foto: sta
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

sta Bad Berleburg. Vergolden wollten sie den ersten Auswärtspunkt vom vergangenen Wochenende in Hünsborn. Doch am Ende standen die Kicker des VfL Bad Berleburg beim 0:1 (0:0) gegen RW Erlinghausen nicht nur mit leeren Händen da, sondern wussten beim Blick auf das Landesliga-Tableau auch, dass es nun im Tabellenkeller richtig finster geworden ist. Denn das „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den Mitkonkurrenten durfte nicht verloren werden: Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz und eben auf den Aki-Watzke-Club beträgt nun schon vier Zähler!

Daran, dass der Erfolg der Gäste verdient war, bestanden keinerlei Zweifel.

sta Bad Berleburg. Vergolden wollten sie den ersten Auswärtspunkt vom vergangenen Wochenende in Hünsborn. Doch am Ende standen die Kicker des VfL Bad Berleburg beim 0:1 (0:0) gegen RW Erlinghausen nicht nur mit leeren Händen da, sondern wussten beim Blick auf das Landesliga-Tableau auch, dass es nun im Tabellenkeller richtig finster geworden ist. Denn das „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den Mitkonkurrenten durfte nicht verloren werden: Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz und eben auf den Aki-Watzke-Club beträgt nun schon vier Zähler!

Daran, dass der Erfolg der Gäste verdient war, bestanden keinerlei Zweifel. Dass der Siegtreffer durch Pascal Raulf allerdings erst sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit fiel, war bitter für sich tapfer wehrende Berleburger, die ihre fußballerischen Nachteile durch einen unbändigen Kampfeswillen wettmachten. „Wir haben es gut verteidigt, aber du kannst halt auch nicht alles verteidigen. Die Qualität hat sich durchgesetzt, Erlinghausen ist auf jeder Position stark besetzt und gehört nicht nach unten in der Tabelle. Wir haben alles versucht, aber es hat nicht gereicht“, resümierte VfL-Trainer Martin Uvira, der seiner Truppe kaum einen Vorwurf machen konnte.

Keeper Klein überzeugt

Vielleicht den kleinen, dass es einfach zu wenig Entlastung gab für die allseits beschäftigte Defensive. Allerdings waren die Berleburger Spieler, die ansonsten für die offensive Kreativität zuständig sind, auch vollends in die Abwehrarbeit eingebunden. Und die verrichteten die Kurstädter sehr gut. So richtig eingreifen musste VfL-Hüter Ludwig Klein bis zur Führung der Gäste nur zweimal, rettete danach aber mehrmals in höchster Not und bewahrte die Berleburger so vor einer deutlich höheren Niederlage. „So langsam komme ich in Form, gerade durch solche Spiele steigt auch mein Selbstvertrauen“, erklärte der junge Keeper, der von einer unglücklichen Niederlage sprach: „Ankreiden kann man heute niemandem etwas. Wir haben ganz gut gestanden, bis zum Gegentor nur wenig zugelassen. Bei Ballbesitz wussten wir allerdings auch nicht wohin mit der Kugel. Uns fehlt das Spielglück.“

Eine Ausgleichschance war da...

Beim fein herausgespielten „goldenen“ Tor von Pascal Raulf, der aus acht Metern maßgerecht einnickte, war Klein absolut machtlos, Christopher Geisler kam einen Schritt zu spät, um die Flanke zu verhindern. Danach musste die Uvira-Truppe natürlich öffnen, warf alles nach vorne, lief in Konter, die Klein zu drei Glanzparaden zwangen. Der Ausgleich war allerdings ebenso möglich. „Mit Glück kannst du sogar einen Punkt mitnehmen“, wusste der Übungsleiter. Doch Tim Kuhn übersah im „Fünfer“ der Gäste den besser postierten Alex Koch und kam nicht richtig hinter das Leder, das dann ganz knapp am Pfosten vorbeirauschte.

Einen Vorwurf wollte Uvira freilich niemandem machen. Er betonte: „Man muss einfach auch anerkennen, dass der Gegner richtig gut war.“ Erlinghausen nahm also verdient, aber aufgrund des späten Treffers trotzdem glücklich, alle drei Punkte mit auf die Heimreise. Das macht die Situation für den VfL Bad Berleburg im Tabellenkeller noch prekärer …

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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