DEKM mit Mika Moszicke
Rookie aus Aue auf Rang 3

Dicht an dicht gedrängt geht es bei der DEKM zu. Alle Karts sind exakt baugleich. Dies sorgt für mehr Chancengleichheit.
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sz Kerpen. Der Start verlief schleppend, im Verlauf der Wettbewerbe steigerte sich Mika Moszicke dann aber: Der 16-jährige Motorsportler aus Aue ging jetzt beim zweiten Wettbewerb der Deutschen Elektrokart-Meisterschaft (DEKM) im Rahmen der Deutschen Kartmeisterschaft den Start. Im ersten Qualifying am Samstag lief es für den Auer auf dem Erftlandring in Kerpen zunächst nicht rund. Er landete auf Startplatz 11.

Im Rennen arbeitete er sich aber nach und nach auf den 8. Platz vor und verteidigte diesen Rang bis ins Ziel. Damit stand zugleich der Startplatz für das zweite Rennen an diesem Wochenende fest. Vom Start weg machte Moszicke Boden gut und „kassierte“ zwei Konkurrenten gleich in der ersten Kurve. Sogar Ferdinand von Habsburg – Gaststarter aus der DTM – musste Moszicke passieren lassen. Am Ende fuhr der Wittgensteiner Rookie auf den 3. Platz an seinem erst zweiten Rennwochenende der DEKM. Der Sonntag war dann eher durchwachsen.

Durch jeweils eine Spoilerstrafe von fünf Sekunden in beiden Rennen landete Moszicke im ersten Rennen des Sonntags auf Platz 8 und im zweiten Lauf auf dem 13. Rang. Neun Wochen nach dem letzten DEKM-Rennen lieferte sich das internationale Fahrerfeld in Kerpen aufregende Duelle. Wie schon beim Auftakt der DEKM in Wackersdorf, spielte auch diesmal das Wetter eine große Rolle. Samstags wechselten sich Sonne und Regen ab und machten die Wahl der richtigen Reifen zu einer Lotterie.

Die wechselhaften Bedingungen ließen das Feld nochmals enger zusammenrücken. Mit Fahrern aus acht Ländern war das Feld international besetzt. Für alle galt es, am Samstag und Sonntag jeweils ein Qualifying, Pre-Finale und Finale zu bewältigen. Die einheitlichen E-Karts sorgten dabei für eine hohe Chancengleichheit, die in den Rennen zu packenden Duellen führten.

Der Brite Bradley Barrett war im Samstags-Qualifying der schnellste Fahrer im Feld und holte sich die Pole-Position. Das folgende Pre-Finale war geprägt durch knappe Duelle an der Spitze. Im Ziel setzte sich Meisterschaftsleader Luka Wlömer gegen Joel Sturm und Jasin Ferati durch. Auftaktsieger Wlömer schaffte es, sich im Finale vom Feld zu lösen und bog mit einem komfortablen Vorsprung in die letzte Runde ein. Sein direkter Verfolger Joel Sturm schloss auf den letzten 1107 Metern zwar nochmals auf, schaffte es aber nicht mehr ein Überholmanöver anzusetzen. Als Dritter komplettierte dann Moszicke das Siegerpodium.

Am Sonntag knüpfte Wlömer nahtlos an seine Performance an und holte sich die Pole-Position für das Pre-Finale. In diesem bildete sich eine Fünfergruppe im Kampf um den Sieg. Beim Schwenken der Zielflagge ging dieser an den Schweizer Jasin Ferati vor Wlömer und Gastfahrer Nico Hantke, der am Wochenende gleichzeitig in der Deutschen Kart-Meisterschaft antrat. Im Finale ging Wlömer wieder in Führung und musste sich bis zum Ende gegen Barrett und Ferati zur Wehr setzen. Nach acht Runden siegte der Berliner, der sich damit seinen dritten Saisonerfolg sicherte. „Das waren zwei Tage vollgepackt mit spannenden Rennen. Es hat großen Spaß gemacht, alles war sehr eng und richtig fair. Ich freue mich gewonnen zu haben und baue damit meine Meisterschaftsführung aus“, so der Sieger am Abend.

Verfolger Bradley Barrett erhielt eine Spoilerstrafe und verlor dadurch seinen 2. Rang. Hinter Wlömer und Ferati schaffte es somit Ferdinand Habsburg als Dritter auf das Podium. Der Österreicher startet sonst in der DTM und nahm in Kerpen im VIP-Kart der DEKM Platz. „Ich habe das ganze Wochenende mein Lächeln nicht aus dem Gesicht bekommen. Es ist ein tolles Gefühl, wieder im Kart zu sitzen. Das E-Kart sorgt für ein richtiges Racingfeeling. Ich habe viel am Setup gearbeitet und freue mich, den Abstand konstant verkürzt zu haben“, fasste Habsburg seinen Gaststart in der DEKM zusammen.

Schon von Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. August, geht es in der Meisterschaft weiter. Dann gastiert die DEKM im belgischen Genk. Dort geht es dann um den Halbzeittitel. Aktuell führt Luka Wlömer die Meisterschaft mit 133 Punkten vor Joel Sturm (96) und Jasin Ferati (83) an.

Dicht an dicht gedrängt geht es bei der DEKM zu. Alle Karts sind exakt baugleich. Dies sorgt für mehr Chancengleichheit.
Mika Moszicke (r.) sicherte sich im ersten von zwei Finalrennen in Kerpen den 3. Platz.
Autor:

Redaktion Wittgenstein aus Bad Berleburg

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