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Niederlage beim VfL Bad Berleburg
Schlusslicht reißt VSV Wenden in den Abgrund

Nico Renner scheiterte in der ersten Hälfte gleich zweimal an Berleburgs Hüter Ludwig Klein und verpasste so die Führung für den VSV Wenden, der am „Stöppel“ mit 0:2 verlor und dem VfL Bad Berleburg in die Bezirksliga folgt.
  • Nico Renner scheiterte in der ersten Hälfte gleich zweimal an Berleburgs Hüter Ludwig Klein und verpasste so die Führung für den VSV Wenden, der am „Stöppel“ mit 0:2 verlor und dem VfL Bad Berleburg in die Bezirksliga folgt.
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sta Bad Berleburg. Das war es dann für den VSV Wenden. Nach der 0:2 (0:1)-Niederlage beim VfL Bad Berleburg geht für die Elf vom „Nocken“ in der Landesliga nichts mehr: Der Abstieg ist besiegelt! Dass sich sowohl Trainer Jörg Rokitte als auch der Sportliche Leiter Kemal Topal nach der Partie am „Stöppel“ vor 84 Zuschauern nicht äußern wollten, konnte den Verantwortlichen der Gäste niemand verübeln. Denn abgesehen von den e

sta Bad Berleburg. Das war es dann für den VSV Wenden. Nach der 0:2 (0:1)-Niederlage beim VfL Bad Berleburg geht für die Elf vom „Nocken“ in der Landesliga nichts mehr: Der Abstieg ist besiegelt! Dass sich sowohl Trainer Jörg Rokitte als auch der Sportliche Leiter Kemal Topal nach der Partie am „Stöppel“ vor 84 Zuschauern nicht äußern wollten, konnte den Verantwortlichen der Gäste niemand verübeln. Denn abgesehen von den ersten zehn Minuten in beiden Halbzeiten lieferte der VSV eine unterirdische Vorstellung ab und erspielte sich gegen den längst abgestiegenen VfL insgesamt nur drei Torchancen. Das war enttäuschend und viel zu wenig für eine Mannschaft, die den letzten Rettungsanker im Abstiegskampf hätte werfen können.

„Jeder war für den anderen da. Wir haben die Zweikämpfe gewonnen, wir waren giftiger, sind immer dran geblieben und wollten die Bälle mehr haben“, erklärte VfL-Verteidiger Mert Erdem, der schon nach drei Minuten eingewechselt wurde, eine starke Partie hinlegte und das 1:0 von Tarek Benyagoub vorbereitete.

Die Führung der Wittgensteiner kam nach 27 Minuten überraschend, schließlich war es der erste Torschuss der Heimelf, die bis dahin einzig und allein damit beschäftigt war, Defensivarbeit zu verrichten. Nico Renner hätte den VSV zuvor zweimal in Führung bringen können, scheiterte aber jeweils im Eins-gegen-Eins an Ludwig Klein.

Es waren Schlüsselszenen in einer insgesamt schwachen Begegnung. Wenden hatte zwar eine Stunde lang mehr Ballbesitz, wusste damit aber kaum etwas anzufangen. Es fehlte die Bewegung im Angriff, um die Berleburger auseinanderzureißen. Es fehlten aber auch die Ideen, um die kompakte Defensivreihe der Hausherren in Schwierigkeiten zu bringen. Es mangelte an Qualität!

Berleburg war schon mit dem letzten Aufgebot angetreten und musste nach 180 Sekunden auch noch den Ausfall von Kai-Phillip Dengler verkraften, der mit Verdacht auf mehrfachen Jochbeinbruch mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde. Zwar mussten auch die Gäste wieder einmal auf einige Stammkräfte verzichten, doch die erste Elf hatte durchaus noch einige klangvolle Namen zu bieten, die größtenteils aber enttäuschten. Kapitän David Jäger – einer der wenigen, die sich gegen die drohende Niederlage stemmten – hatte drei Minuten nach Wiederbeginn bei einem Heber Pech, doch danach kam nichts mehr vom VSV.

Stattdessen schwammen sich die Kurstädter immer besser frei und erspielten noch drei dicke Chancen, von denen Yannick Lückel (74.) eine zum 2:0 nutzte. Der VfL-Kapitän erklärte zufrieden: „Unser Anreiz war heute groß. Wir wollten die Wendener unbedingt schlagen, die noch vor wenigen Wochen von der Westfalenliga im nächsten Jahr gesprochen haben. Und auch die 150 Liter Bierprämie von RW Hünsborn haben uns sicherlich noch mehr beflügelt.“

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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