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Fußball-Landesliga
Später Schock für den VfL Bad Berleburg

Im Kampf um den Ball und jeden Zentimeter: Die Berleburger Niklas Linde (l.) und Marc Uvira (r.) sowie die SCD-Akteure Mike Schrage (2. v. l.) und Mike Schwarz.
  • Im Kampf um den Ball und jeden Zentimeter: Die Berleburger Niklas Linde (l.) und Marc Uvira (r.) sowie die SCD-Akteure Mike Schrage (2. v. l.) und Mike Schwarz.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

sta Drolshagen. Nichts wurde es mit dem ersten Auswärtssieg und auch nichts mit dem einen möglichen Punkt: Fußball-Landesligist VfL Bad Berleburg kassierte am Samstag in der er

sta Drolshagen. Nichts wurde es mit dem ersten Auswärtssieg und auch nichts mit dem einen möglichen Punkt: Fußball-Landesligist VfL Bad Berleburg kassierte am Samstag in der ersten Minute der Nachspielzeit noch den „Knockout“ und unterlag beim SC Drolshagen mit 1:2 (1:1). „Aufgrund der Chancen ist unser Sieg sicherlich verdient. Zudem haben wir gut verteidigt und nur zwei Torschüsse zugelassen“, urteilte Holger Burgmann, Trainer der „Dräulzer“, der mit seiner Analyse wohl richtig lag. Denn ins Offensivspiel investierten die Hausherren doch deutlich mehr als der VfL, wenngleich allerdings beiden Teams fast jegliche Kreativität abging.

Die Folge war ein über weite Strecken unterdurchschnittliches Landesliga-Spiel, an dem sich die 83 Zuschauer am „Buscheid“ fast nur in der Schlussphase erwärmen konnten – und kurzzeitig in der Anfangsphase. „Sie haben losgelegt wie die Feuerwehr“, meinte VfL-Torwart-Trainer Christian Badura am Rand anerkennend, als die Berleburger schon in Rückstand geraten waren: Jan Gummersbach hatte nach handgestoppten 98 Sekunden aus 23 Metern platziert ins lange Eck abgeschlossen.

Doch der Anfangsschwung der Hausherren erlahmte dann auch recht schnell, trotzdem besaßen Oliver Weuste (15./Ludwig Klein hält stark im Eins-gegen-Eins) und Mike Schwarz (42./aus zehn Metern weit drüber) im ersten Abschnitt noch zwei fein herausgespielte Möglichkeiten. Die Uvira-Truppe schaffte es aber nach dem frühen Rückschlag weitestgehend, den Gegner vom eigenen Strafraum wegzuhalten und kam nach 25 Minuten so überraschend zum Ausgleich wie die Jungfrau zum Kind: Christopher Geisler probierte es aus 19 Metern eher halbherzig und der eigentlich recht harmlos Schuss glitt SCD-Hüter Eduard Redel durch die Hände. Was für ein dicker Bock!

„Wenn wir schnell gespielt haben, dann hatten wir unsere Situationen. Aber wir haben dann oft zu ungenau gespielt“, analysierte Burgmann die Bemühungen seiner Elf vor dem Wechsel. Im zweiten Durchgang hatte der SCD dann noch weniger Platz, weil die Gäste ihren ganzen Abwehrverbund noch ein wenig weiter nach vorne schoben, allerdings weiterhin an Harmlosigkeit nicht zu überbieten waren. Die Begegnung verflachte nun vollends und nahm erst wieder Fahrt auf, als bei den Berleburgern die Kräfte nachließen.

Ab der 70. Minute verlagerten die „Dräulzer“ das Geschehen immer mehr in Richtung Gäste-Gehäuse, so richtig gefährlich wurde es aber nur bei Ecken, als Marius Mester per Kopf zweimal freistehend vergab: Einmal einen Meter rechts vorbei (70.), das andere Mal hielt Klein prima (81.). Der VfL bekam nun auch Räume und hatte durch Yannik Lückel seine einzige echte Chance drei Minuten vor Schluss: Doch der Drehschuss aus sieben Metern flog am Kreuzeck vorbei.

Der Kapitän der Wittgensteiner verpasste den „Lucky Punch“, den „Joker“ Christian Rieder dann doch noch für die Hausherren setzte und aus dem Gewühl heraus – natürlich nach einer Standardsituation – aus fünf Metern cool ins Eck einschob. So zerschoss er alle Hoffnungen der Berleburger, die mit dem allerletzten Aufgebot (nur zwei Feldspieler auf der Bank) aufopferungsvoll kämpften, aber nicht belohnt wurden.

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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