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Fußball-Landesliga
VfL Bad Berleburg: Bergens Top-Debüt ohne Happy End

Machtlos: Weder VfL-Keeper Ludwig Klein noch Tim Kuhn (2.v.r) kommen an den Ball, den Jan Clement am zweiten Pfosten zum 2:0 einschiebt.
  • Machtlos: Weder VfL-Keeper Ludwig Klein noch Tim Kuhn (2.v.r) kommen an den Ball, den Jan Clement am zweiten Pfosten zum 2:0 einschiebt.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

sta Bad Berleburg. Jan Clement stahl am Sonntagnachmittag Nils Bergen die Show: Denn die zwei „Buden“ des Neuzugangs reichten dem VfL Bad Berleburg nicht für Zählbares gegen den TuS Langenholthausen, dessen Linksaußen noch einen drauf setzte, einen Dreierpack schnürte und so den Odebornstädtern den Heimspielauftakt vermasselte.

Apropos vermasseln: „Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen, daher ist der Sieg der Gäste auch verdient“, sagte VfL-Coach Martin Uvira, der in der Halbzeitpause, beim Stand von 0:2, die richtigen Worte gefunden haben musste.

sta Bad Berleburg. Jan Clement stahl am Sonntagnachmittag Nils Bergen die Show: Denn die zwei „Buden“ des Neuzugangs reichten dem VfL Bad Berleburg nicht für Zählbares gegen den TuS Langenholthausen, dessen Linksaußen noch einen drauf setzte, einen Dreierpack schnürte und so den Odebornstädtern den Heimspielauftakt vermasselte.

Apropos vermasseln: „Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen, daher ist der Sieg der Gäste auch verdient“, sagte VfL-Coach Martin Uvira, der in der Halbzeitpause, beim Stand von 0:2, die richtigen Worte gefunden haben musste. Denn in den ersten 45 Minuten lief bei seiner Truppe nichts zusammen: Im Defensivverbund stimmten die Abstände zwischen den Reihen nicht, den gegnerischen Strafraum betrat die Heimelf erstmals mit dem Pausenpfiff, als Kai-Phillip Dengler aus zwölf Metern vorbei zielte.
Insofern war die Führung für Langenholthausen auch gerechtfertigt: Clement (30. und 42.) war zweimal zur Stelle und verpasste, wie auch Gian-Marco de Luca, gleich zweimal eine noch höhere Führung. Dabei entfachten die Balver Vorstädter auch kein Offensivfeuerwerk, hatten aber die Partie jederzeit im Griff und forcierten ab und an das Tempo, was gegen zu harmlose Berleburger ausreichte.

Uvira: "Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen"

Womöglich dachte dies auch ein Großteil der Truppe von Uli Mayer, denn nach der Pause verfiel Langenholthausen in den Tiefschlaf. Nils Bergen war innerhalb von nur drei Minuten (48. und 51.) zweimal zur Stelle und stellte den Spielverlauf auf den Kopf: Urplötzlich hieß es 2:2! „Wir haben gewackelt. Wir haben die Zweikämpfe nicht mehr angenommen und dem Gegner viel zu viel Raum gegeben“, monierte Mayer richtigerweise, dessen Mannschaft geschockt wirkte. Und das zum zweiten mal an diesen Nachmittag, denn schon nach fünf Minuten fiel Tim Schult-Schmale unglücklich auf seine Schulter und musste per Krankenwagen abtransportiert werden, worauf die Partie auch eine Viertelstunde unterbrochen war.

Berleburg zeigte lange Zeit im zweiten Durchgang ein anderes, ein besseres Gesicht als im ersten Abschnitt, agierte giftig in den Zweikämpfen, was den Gästen zunehmend weniger schmeckte, die sich aufgrund der Gangart des VfL durchaus zu Recht bei Referee Oguzhan Kosch beschwerten, der die zunehmend hitziger werdende Partie aber im Griff hatte.

Das Match war nun offen, zwingende Möglichkeiten gab es aber bis zur 75. Minute nicht: Dann schlug abermals Clement nach einem langen Ball am zweiten Pfosten eiskalt zu, beruhigte die eigenen Gemüter und stellte die Weichen für Langenholthausen endgültig auf Sieg.

Denn in der Folge erinnerte vieles wieder an den Verlauf der ersten Halbzeit: Das Gäste-Team kontrollierte nun wieder Ball und Gegner, hätte durch da Silva, de Luca und Clement schon auf 2:4 stellen müssen, bevor Lukas Kessler in der fünften Minute der Nachspielzeit per Strafstoß (Geisler hatte de Luca zu Fall gebracht) den Deckel gegen wackere kämpfende, aber dann doch spielerisch limitierte Kurstädter drauf setzte und Bergens möglichem Traumeinstand endgültig eine Absage erteilte.

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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