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Philharmonie Südwestfalen und Gäste
Konzert zum Tag der Deutschen Einheit

Die vier Solisten und die Philharmonie Südwestfalen luden zum traditionellen Konzert zum 3. Oktober nach Bad Laasphe.
  • Die vier Solisten und die Philharmonie Südwestfalen luden zum traditionellen Konzert zum 3. Oktober nach Bad Laasphe.
  • Foto: Guido Schneider
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schn Bad Laasphe. Zum Tag der Deutschen Einheit hatte die Philharmonie Südwestfalen ein buntes Programm aus bekannten Melodien mitgebracht. Unter der Überschrift „30 Jahre Deutsche Einheit + 1“ holte man das Gastspiel aus dem vergangenen Jahr nach und bot gleichzeitig ein ganz eigenständiges Konzert. Allerdings mit einer langen Tradition: Das Event zum 3. Oktober gehört in der Lahnstadt einfach dazu. Den Beteiligten war so auch die Erleichterung anzumerken, dass in diesem Jahr die Tradition wieder aufgenommen werden konnte.
Einheit mit Kontakten pflegenMit dabei waren auch Bad Laasphes Bürgermeister Dirk Terlinden und sein Amtskollege aus Löwenberg, Bernd-Christian Schneck. Mit der brandenburgischen Kommune besteht seit der Wiedervereinigung eine intensive Verbindung.

schn Bad Laasphe. Zum Tag der Deutschen Einheit hatte die Philharmonie Südwestfalen ein buntes Programm aus bekannten Melodien mitgebracht. Unter der Überschrift „30 Jahre Deutsche Einheit + 1“ holte man das Gastspiel aus dem vergangenen Jahr nach und bot gleichzeitig ein ganz eigenständiges Konzert. Allerdings mit einer langen Tradition: Das Event zum 3. Oktober gehört in der Lahnstadt einfach dazu. Den Beteiligten war so auch die Erleichterung anzumerken, dass in diesem Jahr die Tradition wieder aufgenommen werden konnte.

Einheit mit Kontakten pflegen

Mit dabei waren auch Bad Laasphes Bürgermeister Dirk Terlinden und sein Amtskollege aus Löwenberg, Bernd-Christian Schneck. Mit der brandenburgischen Kommune besteht seit der Wiedervereinigung eine intensive Verbindung.
Vier Solisten stellten im Wechselspiel mit dem Orchester weltbekannte und neu gehörte Melodien aus Oper und Operette vor. In der Zusammenstellung fanden sich Titel etwa aus der „Fledermaus“, dem „Barbier von Sevilla“ und „La Traviata“ – weltbekannte Melodien, würde man an dieser Stelle wohl sagen. Nach der Ouvertüre „Dichter und Bauer“ von Franz von Suppé hatte Mezzosopran Judith Gennrich ihren ersten Auftritt mit „Ich lade gern mir Gäste ein“. Tenor Manolito Mario Franz gab seine Visitenkarte mit „Freunde, das Leben ist lebenswert“ ab. Sopran Tatjana Charalgina gab „Heia, Heia, in den Bergen“ zum Besten, bevor Bariton Leo Jang seine Interpretation von „Ich bin das Faktotum“ vorstellte. Der Südkoreaner zeigte eine gutgelaunte Vorstellung, die ganz offensichtlich seine Freude am Konzert und seinem eigenen Auftritt widerspiegelte.

Viel Platz für Musik in der Aula

Zum Abschluss der ersten Hälfte standen alle vier Solisten gemeinsam auf der Bühne. Die Aula des städtischen Gymnasiums Bad Laasphe präsentierte sich zu diesem Konzert in einer besonderen Aufmachung. Die Bühne für die Philharmonie Südwestfalen hatte man erweitert, zu Lasten der Zuhörerplätze. Die Musiker hatten genug Platz, um in der großen Besetzung und zusätzlich mit den vier Solisten auf der Bühne zu stehen.
Dirigent György Mézáros leitete das Konzert unaufgeregt und ohne großen eigenen Auftritt. Bewusst hatten die Organisatoren auf eine Moderation zwischen den einzelnen Stücken verzichtet: Eine gute Entscheidung, da so immer eine gewisse Spannung bestehen blieb, die die Atmosphäre trug und den Abend aufwertete.

Schmissig oder  walzerselig

Der zweite Teil des Konzerts ähnelte dem ersten. Das „Intermezzo Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni bildete den Auftakt, dann folgten erneut die Solisten, bevor zum Abschluss der Walzer Nr. 2 von Schostakowitsch erklang. Zur Zugabe kamen dann noch einmal alle Sängerinnen und Sänger auf die Bühne. Auch hier zeigte György Mézáros wieder viel Zurückhaltung. Lediglich an einigen wenigen Stellen konnten sich die weiblichen Stimmen nur schwer gegen die Kraft des Orchesters durchsetzen, hier hätte es eine Kleinigkeit leiser sein dürfen.

Autor:

Guido Schneider aus Siegen

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