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Juniorwahl
194 Oberstufenschüler nahmen an der Juniorwahl in Bad Laasphe teil

Im originalgetreuen Ambiente und unter den Augen der Wahlhelfer sowie Andreas Glink und Martin Schelberg (r.) von der Fachschaft SoWi durften die Schüler im zum Wahllokal umfunktionierten Berufsorientierungsbüro ihre Stimme abgeben.
  • Im originalgetreuen Ambiente und unter den Augen der Wahlhelfer sowie Andreas Glink und Martin Schelberg (r.) von der Fachschaft SoWi durften die Schüler im zum Wahllokal umfunktionierten Berufsorientierungsbüro ihre Stimme abgeben.
  • Foto: Lars Lenneper
  • hochgeladen von Sarah Groos

ll Bad Laasphe. Hektische Betriebsamkeit herrschte am Montagmorgen im Berufsorientierungsbüro (BOB) am Städtischen Gymnasium in Bad Laasphe – schließlich durften hier die Jugendlichen von heute die Politik von morgen bestimmen. Im Rahmen des deutschlandweiten Projektes „Juniorwahl“ war jeder der 194 Oberstufenschüler aufgerufen, unter originalgetreuen Bedingungen seine Stimme bei der Simulation der vorgezogenen Bundestagswahl abzugeben.

194 Oberstufenschüler nahmen an der Juniorwahl teil

Dafür wurde das BOB kurzerhand zum Wahllokal umfunktioniert – inklusive Wahlkabinen, Wahlurne und sogar den Originalstimmzetteln des Landkreises Siegen-Wittgenstein.

ll Bad Laasphe. Hektische Betriebsamkeit herrschte am Montagmorgen im Berufsorientierungsbüro (BOB) am Städtischen Gymnasium in Bad Laasphe – schließlich durften hier die Jugendlichen von heute die Politik von morgen bestimmen. Im Rahmen des deutschlandweiten Projektes „Juniorwahl“ war jeder der 194 Oberstufenschüler aufgerufen, unter originalgetreuen Bedingungen seine Stimme bei der Simulation der vorgezogenen Bundestagswahl abzugeben.

194 Oberstufenschüler nahmen an der Juniorwahl teil

Dafür wurde das BOB kurzerhand zum Wahllokal umfunktioniert – inklusive Wahlkabinen, Wahlurne und sogar den Originalstimmzetteln des Landkreises Siegen-Wittgenstein. Die Wahlhelfer – Schüler des Zusatzkurses Sozialwissenschaften (SoWi) – sorgten zudem für die strenge Einhaltung der Corona-Bestimmungen und den korrekten Ablauf des Urnengangs. „Bei dem Projekt geht es darum, den Schülern das oftmals dröge Thema ,Politik‘ auf andere Art und Weise näherzubringen und sie in den aktiven Gestaltungsprozess miteinzubeziehen“, erklärten Andreas Glink, Fachkoordinator Gesellschaftswissenschaften, und sein Kollege Martin Schelberg, Lehrer für Sozialwissenschaften, unisono.

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Die beiden Fachkräfte haben das Projekt, an dem bundesweit über 4 400 Schulen teilnehmen, federführend begleitet. Im Vorfeld haben sich alle Schüler der SoWi-Kurse im Unterricht bereits intensiv mit den Wahlprogrammen der Parteien auseinandergesetzt und die Ziele vorgestellt.

Schüler hielten eigene Wahlkampfreden

Bei einem Planspiel wurden sogar kursübergreifende Wahlkreise gebildet, sodass sich Schüler in eigenen Wahlkampfreden als Spitzenkandidaten für die jeweiligen Parteien aufstellen ließen und über eine Landesliste namentlich wählbar machten. „Das hier ist gelebte Demokratie“, fasste es Andreas Glink zusammen. Diesen Gedanken griff Schulleiterin Corie Hahn sogleich auf: „Wir wollen den Schülern auch das Privileg vermitteln, dass wir hier haben. Wir dürfen Demokratie leben, während dafür in anderen Ländern Menschen beim Kampf um ihr Recht auf freie Wahlen sterben.“ Bürgermeister Dirk Terlinden setzt vor allem darauf, dass die „Juniorwahl“ bei den Jugendlichen ein Stück weit die Sinne für politische Zusammenhänge schärft und ihnen vor Augen führt, „dass das alles nicht vom Himmel fällt.“

Das Projekt war sehr hilfreich 

Diese Botschaft scheint angekommen zu sein. Erstwähler Nick Leineweber (19) aus dem SoWi-Leistungskurs erklärte: „Gerade dafür, das doch recht komplexe Wahlsystem mit Erst- und Zweitstimme konkret zu verstehen, war das Projekt sehr hilfreich.“ Auch Deniz Caprak und Jolina Kahli (beide 17) waren überzeugt, dass die „Juniorwahl“ dazu führt, das generelle Interesse ihrer Altersgruppe an Politik zu wecken oder zu intensivieren. Jannik Gaßner sagte, er habe nun eine deutlich differenziertere Vorstellung von den jeweiligen Parteiprogrammen. „Wenn ich schon wählen dürfte, würde mir das bei meiner Entscheidung helfen“, so der 17-Jährige.
Die Gesamtwahlergebnisse gibt es am Wahlsonntag ab 18 Uhr unter www.juniorwahl.de. Das Städtische Gymnasium will die Schüler gesondert über die Wahlergebnisse informieren.

Autor:

Lars Lenneper

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