Achim Wickel lenkt nun die Geschicke des SPD-Ortsvereins

Genossen aus Oberem Lahntal fanden keinen Stellvertreter

BW Bermershausen. Für die Mitglieder der SPD sind Wahlen derzeit wohl ein ganz rotes Tuch – ob es nun Kommunal- oder Landtagswahlen waren, die letzten Urnengänge brachten den Sozialdemokraten nichts als bittere Pleiten. Da sind doch interne Personalentscheidungen eine sehr willkommene Abwechslung. Beim Ortsverein der Sozialdemokraten im Oberen Lahntal hätte man bei der Jahreshauptversammlung indes auf solche Abstimmungen liebend gerne verzichtet, schließlich hatten die SPD-Mitglieder erst im vergangenen Jahr den kompletten Vorstand neu gewählt. Eigentlich für zwei Jahre – aber bekanntlich kommt es ja immer anders als man denkt.

Nachdem der stellvertretende Vorsitzende Richard Treude schon im Laufe des Jahres aus beruflichen Gründen zurückgetreten war, folgten nun auch die Vorsitzende Erika Wiesel und die zweite Stellvertreterin Karin Kaufmann diesem Schritt. Also: die Vorsitzende und ihre beiden Vertreter standen aus zeitlichen Gründen nicht mehr für den Vorstand zur Verfügung. Somit wurden vorgezogene Neuwahlen nötig, bei denen Achim Wickel zum neuen Vorsitzenden der Sozialdemokraten im Oberen Lahntal auserkoren wurde. Die beiden Posten als Stellvertreter an seiner Seite bleiben zunächst einmal vakant. Über eine Besetzung dieser Ämter soll bei einer weiteren Mitgliederversammlung entschieden werden. Bei dieser möchte sich dann auch Dr. Friedhelm Franz als Landratskandidat der SPD vorstellen – wie bei sämtlichen anderen Ortsvereinen in Siegen-Wittgenstein. Darüber hinaus bestimmten die Mitglieder ihre Delegierten für die Listenauswahl zur Europawahl und für den Unterbezirksausschuss: den neuen Vorsitzenden Achim Wickel sowie Hauptkassierer Rainer Wick. Bei der Wahl des Landratskandidaten vertreten diese beiden sowie Erika Wiesel zudem ihren Ortsverein.

Wahlen über Wahlen, doch es wurde je auch über aktuelle kommunalpolitische Themen diskutiert. Beispielsweise über den abgelehnten Flächennutzungsplan aus Arnsberg oder aber die neue Friedhofssatzung (die SZ berichtete). Vor allem ging es allerdings um den ÖPNV im Oberen Lahntal. Man müsse intensiver die Positionen vertreten, meinte Günter Rothenpieler. »Wir müssen uns stark machen für die Benachteiligten im Personennahverkehr«, erklärte auch Schriftführer Ulrich Krüger mit Blick auf das geschrumpfte Fahrangebot. Einig waren sich die Genossen darin, dass gerade dieses Thema nicht in die schon drohende Vergessenheit geraten dürfe.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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