Auf der Alten Brache war der Teufel los

Das Oberndorfer Unternehmen »Schmidt-Reisen« feierte mit rund 250 Gästen sein Jubiläum

paku Rüppershausen. »Nie hätte ich so viele erwartet« – Otto Schmidt zeigte sich gestern begeistert, wie viele Leute seinem Ruf nach Rüppershausen gefolgt waren, um gemeinsam mit ihm das 25-jährige Bestehen seiner Firma »Schmidt-Reisen« auf der Alten Brache zu feiern. Gerechnet hatte der Oberndorfer mit 150 Gästen, die Bestuhlung wurde für etwa 180 Leute ausgelegt, der Andrang ließ aber eher 250 Besucher vermuten, die am Sonntagmorgen den Weg in die Festhalle gefunden hatten. Die meisten von ihnen fahren seit vielen Jahren mit dem Busunternehmen und wollten es sich nicht nehmen lassen, Otto Schmidt mit ihrer Anwesenheit beim Jubiläumsfest persönlich für sehr schöne Reisen »Danke« zu sagen.

Sogar aus Österreich kamen Besucher

»Viele, die heute hier sind, fahren zwei bis drei Mal im Jahr mit uns, manche sogar vier bis fünf Mal", verrät Beate Schweizer, Ehefrau und Mitarbeiterin von Otto Schmidt. Der Austausch von Erinnerungen – viele hätten sogar Fotos mitgebracht – und das gemütliche Beisammensein ständen bei diesem Fest im Vordergrund. So war es auch kaum verwunderlich, dass das Paar fast alle Gäste persönlich kannte und dementsprechend herzlich begrüßte. Manche ließen es sich nicht nehmen, kleine Geschenke mitzubringen. Ganz besonderer Besuch kam extra aus Österreich: Angereist waren fünf langjährige und gute Freunde von Otto Schmidt und seiner Frau: die Familie Innerhofer aus Bramberg, Hans Wechselberger, Alois Steiner und Alois Hofer. Seit den Anfängen des Reiseunternehmens vor 25 Jahren kennt man sich, inzwischen ist man gut befreundet. Mehrmals im Jahr steuert Schmidt-Reisen das Smaragdhotel »Tauernblick« der Innerhofers an. Die Fahrt ist jedes Mal ein Highlight im Programm: Etwa 25000 Reisegäste zog es mit dem Unternehmen in den vergangenen 25 Jahren nach Österreich, genauer gesagt, ins Pinzgau. Kein Wunder, dass selbst Sepp Innerhofer, fast jeden der Gäste auf der Alten Brache persönlich kannte: »Circa 85 Prozent der Leute hier, waren schon bei uns im Hotel Tauernblick und an fast alle kann ich mich bestens erinnern.«

Die Klosterjäger sorgten für Stimmung

Gleiches galt für Alois Hofer, Wirt des Alpengasthofs »Bergkristall« auf 1150 Metern Höhe, und Alois Steiner, Besitzer eines Mineralien- und Schmuckgeschäfts in Bramberg. Beide freuen sich regelmäßig über die Kundschaft aus Wittgenstein, mit der sie gestern zusammen feierten. Und gefeiert wurde kräftig: Die Gäste schunkelten und sangen. Bis in den späten Nachmittag spielte die österreichische Gruppe »Die Klosterjäger« Stimmungslieder nach Art traditioneller Volksmusik. Dabei wurde von Seiten der vier Musiker viel gelacht und gejodelt, mit Gitarre und Akkordeon heizten sie den rund 250 Besuchern mächtig ein. Josef Innerhofer drückte die Stimmung wohl am besten aus: »Hier ist der Teufel los.«

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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