Auf fast allen Kontinenten

Siegfried und Johanna Schnabel erklärten in Feudingen Arbeit der Neukirchener Mission

BW Feudingen. »Eigentlich kann Manfred Enkelmann mehr erzählen«, meinte Siegfried Schnabel von der Neukirchener Mission gestern im Gespräch mit der Siegener Zeitung – schließlich sei der viel länger bei der Mission als er selbst. Doch Siegfried Schnabel und seine Frau Johanna waren in offizieller Mission in Feudingen, sie gestalteten das Missionsfest des Kirchspiels mit und berichteten dabei von der Arbeit der Neukirchener Mission in insgesamt zehn Ländern in aller Welt. »Wir sind eine eher kleine Mission mit 40 Missionaren«, erklärte Siegfried Schnabel, der von Deutschland aus diese Missionare betreut. Diese verteilen sich in zehn Ländern auf fast allen Kontinenten der Erde.

»Der Schwerpunkt liegt auf Afrika«, verrieten Johanna und Siegfried Schnabel, die zwischen 1985 und 1987 für die Überseeische Mission in Japan lebten. Die Missionare der Neukirchener Mission verteilen sich auf acht Länder – in den beiden ostafrikanischen Ländern Tansania und Uganda leisten sie vor allem diakonische Arbeit. »Im September waren wir vier Wochen dort«, erzählte Siegfried Schnabel. Andere Missionare arbeiten in Indonesien, in Peru sowie in Europa in Belgien, der Slowakei, Lettland und der Ukraine. Die Neukirchener Mission besteht seit 1882, »im kommenden Jahr feiern wir unser 125-jähriges Bestehen«, freute sich Siegfried Schnabel darüber, dass die kleine Mission schon so lange ihre Arbeit leistet.

Beim Missionsfest in Feudingen stellte Siegfried Schnabel der Kirchengemeinde die Arbeit in den einzelnen Ländern vor, nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus zeigte er den interessierten Oberlahntalern viele Bilder von den Missionaren. Johanna Schnabel erzählte derweil im Kindergottesdienst die Geschichte von einem Missionar, einem alten Perlentaucher und der »vollkommenen Perle«.

Der alte Perlentaucher lernte vom Missionar, dass er den Himmel und das Leben in Ewigkeit als Geschenk Gottes annehmen solle. An einer Kette mit bunten Perlen, die jedes Feudinger Kind als Geschenk erhielt, erklärte Johanna Schnabel den Wert dieses besonderen Geschenkes weiter. Am gestrigen Nachmittag klang das Missionsfest beim gemütlichen Beisammensein im Gemeindehaus aus.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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