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Zeitplan für Neubau steht
B62-Startschuss 2022

Der Neubau der Bundesstraße 62 in der Bad Laaspher Ortsdurchfahrt soll nun in 2022 starten. Die Maßnahme dürfte wohl bis 2028 dauern.
  • Der Neubau der Bundesstraße 62 in der Bad Laaspher Ortsdurchfahrt soll nun in 2022 starten. Die Maßnahme dürfte wohl bis 2028 dauern.
  • Foto: /Archiv: howe
  • hochgeladen von Marc Thomas

howe Bad Laasphe. Spärlich flossen zuletzt die Informationen zum Neubau der Bundesstraße 62 in Bad Laasphe, nachdem es ja vor ein paar Jahren einen durchaus spektakulären Aufschlag gegeben hatte. Da bemühte sich nämlich die Industrie- und Handelskammer als Moderator, die Wogen in der Stadt zu glätten. Mit dem ersten Bauabschnitt in Niederlaasphe ging nämlich eine Vollsperrung einher, von der unter anderem das Aldi-Zentrallager und der Rewe-Markt betroffen gewesen waren. Eine Fachgruppe von Studenten der Universität Siegen erhielt den Auftrag, für den Neubau der B 62 Modelle zu entwickeln. Doch nach dem ersten Abschnitt in 2017 hörte die Öffentlichkeit eigentlich gar nichts mehr von den Entwicklungen - lediglich, dass parallel zu der Trasse an einem Radweg geplant werde.

howe Bad Laasphe. Spärlich flossen zuletzt die Informationen zum Neubau der Bundesstraße 62 in Bad Laasphe, nachdem es ja vor ein paar Jahren einen durchaus spektakulären Aufschlag gegeben hatte. Da bemühte sich nämlich die Industrie- und Handelskammer als Moderator, die Wogen in der Stadt zu glätten. Mit dem ersten Bauabschnitt in Niederlaasphe ging nämlich eine Vollsperrung einher, von der unter anderem das Aldi-Zentrallager und der Rewe-Markt betroffen gewesen waren. Eine Fachgruppe von Studenten der Universität Siegen erhielt den Auftrag, für den Neubau der B 62 Modelle zu entwickeln. Doch nach dem ersten Abschnitt in 2017 hörte die Öffentlichkeit eigentlich gar nichts mehr von den Entwicklungen - lediglich, dass parallel zu der Trasse an einem Radweg geplant werde.

Zweiter Bauabschnitt erst 2022

Am Mittwochabend ließ Marcus Winkeler, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen der Stadt Bad Laasphe, zumindest mal ein kleines Kätzchen aus dem Sack. Denn nach einer Abstimmung am 19. November vorigen Jahres zwischen Stadt und Landesbetrieb soll es nun mit dem zweiten Bauabschnitt nicht wie ursprünglich angedacht in diesem Jahr, sondern erst in 2022 losgehen - und zwar von Niederlaasphe bis zum Puderbacher Kreisel. Der ditte Abschnitt würde sich dann ab 2023/24 im Osten vom Puderbacher Kreisel bis zur Araltankstelle erstrecken, der vierte Abschnitt durch die Ortsmitte bis zur Gartenstraße und der fünfte im Westen von der Gartenstraße bis zum Abzweig Richtung Banfe.

2025 fiele hier der Startschuss, Ende des Gesamtausbaus dürfte wohl nicht vor 2028 sein. Dem Neubau der B 62 vorausgehen soll zunächst aber eine frühe Beteiligung der Öffentlichkeit. Ein Workshop mit sogenannten Stakeholdern startet im August dieses Jahres, für September ist eine Bürgerinformation vorgesehen. Nach der Vorplanung dürfte mit einer Vorstellung der neuen Trasse im Rat und in der Öffentlichkeit im Juni 2022 zu rechnen sein. Bereits im April dieses Jahres soll die Ausschreibung, im Juli dann die Vergabe erfolgen.

Avisierte Streckenführung "nicht umsetzbar"

Wie Marcus Winkeler mitteilte, äußerte sich der Landesbetrieb Straßenbau NRW auch zu dem geplanten Radweg. Allerdings sei die avisierte Streckenführung „nicht umsetzbar“. Die Stadt hatte vorgesehen, den Radweg hinter dem Rathaus und weiter über die Brückenstraße, dann über die Lahn und zum Hombach zu führen. Dort hätte man eine Brücke errichtet, um bei der Firma Steinberg queren und die Fahrt über die Stockwiese fortsetzen zu können. Dem will der Landesbetrieb aber nicht entsprechen. Zum einen reiche der Platz nicht aus, zum anderen tangiere man hier ein FFH-Gebiet mit schutzwürdigen Pflanzen.

Der Landesbetrieb schlägt nun vor, die Querung am Hombach vorzunehmen, dann aber die Stockwiese wieder zurückzufahren, um schließlich doch an der neuen B 62 entlang zu fahren. „Damit haben wir nichts gewonnen. Wir wollten den Radweg ja von der B 62 weghaben“, kommentierte Björn Strackbein (SPD) das Ganze.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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