Bad Laasphe: Mehr Freiheit für die Dachneigung

jg Bad Laasphe. Kurz und schmerzlos war gestern Abend der Bauausschuss im Laaspher Rathaus. Ohne Problem oder Gegenstimme wurden der Abwägungs- und Satzungsbeschluss zur Aufstellung des Bebaunngsplanes Nr. 57 für das Zentrallager „Aldi“ und für den Erlass einer geänderten Innenbereichssatzung an der Herbertshäuser Seifenackerstraße an den Rat durchgewinkt.

Lediglich beim Abwägungs- und Satzungsbeschluss für die zweite vereinfachte Änderung des Bebauungsplanes Nr. 25 „Galgenberg/Bachweg“ sah das Ganze anders aus. Maik Hobrath bat für die SPD darum, die Sache ohne Beschluss an den Rat zu verweisen, das es für die Genossen noch Klärungsbedarf gebe. In der Änderung geht es darum, dass die Dachneigung in diesem Gebiet nicht mehr zwischen 30 und 38 Grad betragen muss, sondern künftig nur noch mindestens 30 Grad betragen muss. Dabei geht es um zwei geplante Häuser. Anwohner, die dort bereits ihre Häuser nach der alten, ungeliebten Vorschrift gebaut hatten - die schon oft kritisiert wurde - wandten sich in einem Brief an die Stadt dagegen, dass die Klausel geändert wird: „Hiergegen legen wir, die betroffenenen Anlieger, Widerspruch ein und beantragen, die Dachform wie bisher beizubehalten, um eine Gleichberechtigung aller Anwohner zu gewährleisten.“

Dem entsprach die Stadtverwaltung in ihrer Beschlussvorlage jedoch nicht. Als weitergehender Antrag wurde der eingeschätzt, der nach Rathaus-Vorlage abstimmen wollte. Sechs Stimmen aus CDU und FDP waren dafür, fünf Stimmen von der SPD waren dagegen. So empfahl der Ausschuss dem Rat, die Dachneinungs-Festsetzung auf mindestens 30 Grad zu kürzen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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