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Gemeinsam in die Zukunft
Bad Laasphe tritt Digitalum Wittgenstein bei

Für die breite Masse soll in Wittgenstein ein Digitalum entstehen, das unter anderem zentrales Instrument zur Fachkräftesicherung sein soll.
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  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

howe Bad Laasphe. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Digitales und Kultur hat am Mittwochabend einstimmig den Beitritt Bad Laasphes zur Digitalum Wittgenstein gGmbH beschlossen. Damit ist die Lahnstadt ein weiteres Glied in einer Kette von heimischen Akteuren, Unternehmen und Verbänden, die ein digitales Qualifizierungszentrum aufbauen wollen.

Den ersten Regionale-Stern hat das Digitalum-Projekt bereits in der Tasche, der Antrag für den zweiten Stern ist gestellt. Am 31. Mai soll die Gründung der gGmbH offiziell erfolgen, teilte Projektkoordinator Andreas Kurth von der Ejot-Holding mit. Im Fachausschuss stieß das Digitalum Wittgenstein auf einhellig positive Resonanz. Andreas Kurth stellte dem Gremium die Idee anhand einer Präsentation detailliert vor.

howe Bad Laasphe. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Digitales und Kultur hat am Mittwochabend einstimmig den Beitritt Bad Laasphes zur Digitalum Wittgenstein gGmbH beschlossen. Damit ist die Lahnstadt ein weiteres Glied in einer Kette von heimischen Akteuren, Unternehmen und Verbänden, die ein digitales Qualifizierungszentrum aufbauen wollen.

Den ersten Regionale-Stern hat das Digitalum-Projekt bereits in der Tasche, der Antrag für den zweiten Stern ist gestellt. Am 31. Mai soll die Gründung der gGmbH offiziell erfolgen, teilte Projektkoordinator Andreas Kurth von der Ejot-Holding mit. Im Fachausschuss stieß das Digitalum Wittgenstein auf einhellig positive Resonanz. Andreas Kurth stellte dem Gremium die Idee anhand einer Präsentation detailliert vor. Demnach soll es einen festen Standort mit zwei Geschossen, vollgepackt mit modernster Digitaltechnik, mit Tüftlerwerkstatt, Auditorium für bis zu 100 Personen, mobilen Wänden und drei Workshop-Räumen geben – inklusive Mitarbeiterbüro und einer „Grundmannschaft“ von Informatikern.

Werbung mit umgebautem Bus

„Die tragenden Teile des Digitalums wollen wir aus heimischem Käferholz bauen“, verriet Andreas Kurth. Angedacht sei, neben dem Digitalum-Gebäude auch „einen alten Linienbus umzubauen“, der mit digitaler Technik ausgestattet würde. Damit könnte das Digitalum auch in die Dörfer fahren, um so für die Digitalisierung zu werben und zu sensibilisieren.

Andreas Kurth präsentierte die breite Palette der Möglichkeiten eines digitalen Kompetenzzentrums für Wittgenstein. Zielgruppen seien Schüler, Auszubildende, Eltern und Lehrer, Ausbilder, Fach- und Führungskräfte, Vereine und Senioren. Das Digitalum soll der breiten Masse ebenso zur Verfügung stehen wie den hiesigen Unternehmen und Existenzgründern. Zahlreiche Handlungsfelder ergeben sich: Kinder und Jugendliche können für IT-Themen begeistert und geschult werden. Stichwort: Digitalum als außerschulischer Lernort.

Workshops "bei bester Infrastruktur"

Zugleich soll das Digitalum den Unternehmen und Existenzgründern dienen, den Erfindergeist voranzutreiben. „Das Digitalum soll kein abgeschlossenes Labor sein.“ Viele Mitmach-Angebote für die Bürger könnten geschaffen werden. Auch eine „Event-Location“ soll das digitale Zentrum sein – für optimale Tagungsbedingungen, Workshops, Vorträge oder Veranstaltungen „bei bester Infrastruktur“. Daneben soll eine Digitalisierungsberatung angeboten werden, kleinteilig aber effektiv. Auch ein vollständig eingerichtetes Gemeinschaftsbüro zum Einmieten ist Bestandteil des Konzepts, wie Andreas Kurth am Mittwochabend verriet.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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