Acht Einsätze der Laaspher Feuerwehr am Samstag
Baum fiel in der Königstraße auf ein Auto

Menschen kamen am Samstag in der Königstraße nicht zu Schaden. Hier fiel ein Baum auf ein Auto.
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howe Bad Laasphe. Dass die Feuerwehren – mindestens mal seit Kyrill – für Katastropheneinsätze oder Großschadenslagen gerüstet sein müssen, ist hinlänglich bekannt. Längst ist Feuerwehr nicht mehr nur zur Brandbekämpfung da. Am Samstag konnten sich Bevölkerung und die Einsatzkräfte selbst genau von dieser Tatsache überzeugen. Der einsetzende, fast überfallartige Starkregen und die heftigen Windböen übertrafen zwar nicht das, was schon dagewesen ist, dennoch mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Laasphe insgesamt acht Mal ausrücken. Wenn sich der ein oder andere Einsatz auch dramatisch anhörte, so verliefen die Unwetter-Einsätze dennoch weitgehend glimpflich.
„Nach rund zweieinhalb Stunden waren alle Einsatzstellen abgearbeitet“, verriet Bad Laasphes Feuerwehr-Pressesprecher Andreas Hinkelmann. Zunächst einmal ging es am Samstag gleich mit dem Herstellen des Grundschutzes los. Denn in der Lahnstadt musste man die Großübung in Röspe (siehe Berichterstattung auf Seite 5) auf der Rechnung haben. Die Löschgruppe Feudingen war in die Übung voll mit eingebunden, nach SZ-Informationen mit dem Schlauchwagen SW KatS, der bekanntlich vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Verfügung gestellt worden war. Um den Grundschutz in Feudingen sicher zu stellen, stationierte der Kernstadt-Löschzug ein Fahrzeug im Oberen Lahntal. Die Einsätze führten die Feuerwehr zur Bundesstraße 62. „Die Straßenentwässerung über der Firma Heinrich-Wagner-Sinto ging nicht mehr. Die schaffte das nicht mehr“, verriet stellv. Wehrführer Maik Hobrath. „Und das zum zweiten Mal kurz hintereinander.“ Da sehe man, so der Einsatzleiter, „dass sich am Wetter eine Menge geändert hat.“
In einem Haus an der Oberen Roten Hardt wurde Wasser im Keller gemeldet, auf der B 62 bei Kunst-Wittgenstein lag ein Baum auf Straße, ebenso auf der L 718 zwischen Bad Laasphe und Sassenhausen und auf der Kreisstraße K 53/L 718 am Harfeld. Schon extrem sei die „Schneise“ gewesen, die offenbar eine heftige Böe Richtung Didoll in ein Waldstück geschlagen hatte. Hier war auf der L 903 zwischen Puderbach und Richstein ebenfalls ein Baum auf der Straße. „Wenn die Gewitter uns im Raum Bad Laasphe treffen, dann haben wir als Feuerwehr viel zu tun. Darauf müssen wir uns einstellen“, erläuterte Maik Hobrath. Schließlich entfernten die Einsatzkräfte rund 35 Feuerwehrleute, einen Baum auf der Straße bei der Teufelskanzel.

Autor:

Holger Weber (Redakteur) aus Wittgenstein

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