,,Begehrenswertes Objekt“

Der Blickfang in der Laaspher Altstadt: Viele Besucher kamen am Samstag und gestern zum Laaspher Brunnen, der selbstverständlich den gern gesehenen Mittelpunkt des zweiten Brunnenfestes bildete.  Foto: jh
  • Der Blickfang in der Laaspher Altstadt: Viele Besucher kamen am Samstag und gestern zum Laaspher Brunnen, der selbstverständlich den gern gesehenen Mittelpunkt des zweiten Brunnenfestes bildete. Foto: jh
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jh Bad Laasphe. Bad Laasphe ohne seinen Brunnen? Das ist mittlerweile wirklich nicht mehr denkbar. Seit 15 Jahren gehört er fest zum Stadtbild und prägt die Altstadt auf eine unnachahmliche Art und Weise. Er sei das meist fotografierte Objekt, sagte Eckhard Lenk von der Bürgeraktionsgemeinschaft (BAG) ,,Schöne Altstadt“.

Nicht nur deshalb Grund genug, ein zweites Brunnenfest auszurichten, das am Samstag und gestern an der Bad Laaspher Königsstraße stattfand. Dabei bildete der Brunnen freilich den gern gesehenen und stolzen Mittelpunkt. Um ihn herum verteilte der Veranstalter BAG Stehtische und Bänke, wo die Leute einen Platz finden und immer wieder mit einem Lächeln auf dem Gesicht zum Brunnen blicken konnten.

Mit den drei Lachsfängern auf der Spitze, die den Lachsfang an der Oberlahn dokumentieren, den Reliefs, die die Geschichte Bad Laasphes und die Bedeutung des Brunnens widerspiegeln und den Wappen der Partnerstädte bildet der Brunnen ein einmaliges Objekt, auf das die Laaspher wahrlich stolz sein können. Doch nicht nur optisch prägte er das Fest, auch akustisch: Das rauschende Wasser war im Hintergrund immer angenehm wahrzunehmen. Die Initiative für den Bau des Brunnens hatte damals die BAG ergriffen, der Laasphes stellvertretender Bürgermeister Karl-Heinz Lehmann in seiner Begrüßungsrede für ihr vorbildliches Engagement dankte. Es sei allerdings nur eins von vielen gelungenen Projekten des Vereins gewesen. Das nächste ist auch schon vorgesehen: Der Erlös der Veranstaltung soll in die Errichtung von drei Stadttoren fließen (Siegener Zeitung berichtete).

Karl-Heinz Lehmann ging außerdem auf die Geschichte des Brunnens ein, der seit 1667 nachweislich zum Stadtbild gehört und früher zur Lösch- und Trinkwasserversorgung gebraucht worden war. Viele Jahre später entfernte man ihn und errichtete einen Springbrunnen, der 1936 allerdings erneut abgerissen wurde. Der Brunnen - so wie wir ihn heute kennen - wurde am 26. Juni 1994 seiner Bestimmung übergeben.

„Er ist der Blickpunkt der Altstadt“, sagte Eckhard Lenk. Karl-Heinz Lehmann sprach sogar von einem ,,begehrenswerten Objekt“. Für verblüffende Gesichter bei manch einem „unwissenden“ Besucher sorgte die Bierleitung „aus“ dem Brunnen beim Fest am Wochenende, mit der Eckhard Lenk schon mal den ein oder anderen fremden Gast auf die Schippe nehmen konnte. Für eine stimmungsvolle und zugleich besondere Atmosphäre sorgten am Sonntag die Auftritte des Laaspher TV-Tambourkorps und der Sauerland-Musikanten.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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