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Freiwillige Feuerwehr auch in Corona-Zeiten immer präsent
Bei allen Einsätzen zur Stelle

Wehrführer Dirk Höbener (l.), sein Stellvertreter Maik Hobrath (vordere Reihe, 3. v. l.) und Bürgermeister Dirk Terlinden (vordere Reihe, 6. v. l.) nahmen die Ehrungen und Beförderungen auf dem Bad Laaspher Schützenplatz vor – das Foto funktionierte unter freiem Himmel und starker Impfquote auch ohne Masken.
  • Wehrführer Dirk Höbener (l.), sein Stellvertreter Maik Hobrath (vordere Reihe, 3. v. l.) und Bürgermeister Dirk Terlinden (vordere Reihe, 6. v. l.) nahmen die Ehrungen und Beförderungen auf dem Bad Laaspher Schützenplatz vor – das Foto funktionierte unter freiem Himmel und starker Impfquote auch ohne Masken.
  • Foto: vö
  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

vö Bad Laasphe.  Das Fazit fiel am Freitagabend bei der Jahresdienstversammlung auf dem Laaspher Schützenplatz eindeutig aus: Der Freiwilligen Feuerwehr Bad Laasphe ist es trotz Corona-Pandemie gelungen, den Laden sprichwörtlich zusammenzuhalten. Bürgermeister Dirk Terlinden dankte den Aktiven für die permanente Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft in Pandemie-Zeiten:
„Die Rahmenbedingungen waren so schlecht wie nie, deshalb ist diese Leistung nicht selbstverständlich. Alles musste so funktionieren, als ob man wöchentlich trainiert.“ Auch Wehrführer Dirk Höbener stellte fest, dass „wir alle Hürden mit Bravour gemeistert und unser Handwerk nicht verlernt haben“.

Und das in einer Zeit, in der das Feuerwehrleben über Monate auf die reine Einsatztätigkeit reduziert gewesen sei.

Bad Laasphe.  Das Fazit fiel am Freitagabend bei der Jahresdienstversammlung auf dem Laaspher Schützenplatz eindeutig aus: Der Freiwilligen Feuerwehr Bad Laasphe ist es trotz Corona-Pandemie gelungen, den Laden sprichwörtlich zusammenzuhalten. Bürgermeister Dirk Terlinden dankte den Aktiven für die permanente Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft in Pandemie-Zeiten:
„Die Rahmenbedingungen waren so schlecht wie nie, deshalb ist diese Leistung nicht selbstverständlich. Alles musste so funktionieren, als ob man wöchentlich trainiert.“ Auch Wehrführer Dirk Höbener stellte fest, dass „wir alle Hürden mit Bravour gemeistert und unser Handwerk nicht verlernt haben“.

Und das in einer Zeit, in der das Feuerwehrleben über Monate auf die reine Einsatztätigkeit reduziert gewesen sei. Als Teil der kritischen Infrastruktur sei es darum gegangen, genau diese sicherzustellen: Uns ist es dank großer Disziplin und Vernunft gelungen, die Pandemie ohne größere Ausfälle zu überstehen.“ 131 Einsätze (2019: 163) hatte die Freiwillige Feuerwehr im Jahr 2020 abzuarbeiten. Dirk Höbener ließ durchblicken, dass man bei den Einsätzen im Corona-Jahr sogar schneller auf der Straße und mit mehr Kräften als gewohnt unterwegs gewesen sei – ein Resultat von mehr Homeoffice und Kurzarbeit.

Ausbildung fand praktisch nicht statt

Der Bad Laaspher Feuerwehr-Chef ließ aber auch die negativen Auswirkungen der Pandemie in seinem Jahresbericht nicht außen vor. Das Thema Ausbildung sei so gut wie ausgefallen, speziell den Neulingen in der aktiven Wehr und den Quereinsteigern habe man nicht das Wissen an die Hand geben können, wie das im normalen Übungsbetrieb der Fall sei. Und natürlich habe sich die Wehrführung auch große Gedanken darüber gemacht, dass man eventuell Aktive verliere, weil sich einfach andere Freizeitmöglichkeiten aufgetan hätten.

Ehrungen und Beförderungen der Bad Laaspher Feuerwehr Einen ganz wesentlicher Punkt, warum es der Wehrführung wichtig war, die Jahresdienstversammlung auf dem Schützenplatz durchzuführen, formulierte Wehrführer Dirk Höbener: „Das ist die Gelegenheit, Beförderungen und Ehrungen persönlich zu übergeben. Der Blick in die Auszeichnungen: Beförderung zu Feuerwehrleuten: Simon Lauber, Sophie Leimert, Sebastian Papst, Niklas Hoffmann, Meike Weber, Ann Kristin Lachnitt; Beförderung zu Oberfeuerwehrleuten: Erik Lauber, Alessio Kipper, Björn Schäfer, Leon Schmidt, Lukas Steinhanses, Kilian Vahland, Philipp Dreisbach, Marc Jannis Grundmann, Jan Hackler, Johannes Hackler, Moritz Vorbau, Patrick Wunderlich; Beförderung zu Hauptfeuerwehrleuten: Laura Kursawe, Timo Wolzenburg; Beförderung zur Brandmeisterin: Kim Christin Müsse; Beförderung zum Oberbrandmeister: Matthias Kraft; Beförderung zum Hauptbrandmeister: Marc-André Amos, Niko Saßmannshausen; Beförderung zum Brandoberinspektor: Maximilian Kombächer; Überstellung in die Ehrenabteilung: Karl Heinz Fischer, Hans-Jürgen Strack; Feuerwehrehrenzeichen in Silber: Markus Bernard, Marco Pitz, Dominik Krause; Feuerwehrehrenzeichen in Gold: Hans Jürgen Schuppener, Jürgen Dornhöfer; 10 Jahre Mitgliedschaft: Tobias Hof, Christian Schubert; 40 Jahre Mitgliedschaft: Andreas Hinkelmann, Michael Peters, Isidro Prieto, Horst Kuchinke; 50 Jahre Mitgliedschaft: Helmut Hassler.. Laura-Katja Kuhli-Künkel und Milena Lischke wurden zu stellv. Stadtkinderfeuerwehrwartinnen bestimmt.

Das ist glücklicherweise nicht passiert: 171 aktive Feuerwehrleute stehen im Stadtgebiet weiterhin zur Verfügung – identisch so viele wie im Jahr zuvor. Dennoch sei man, so Dirk Höbener „noch nicht über den Berg“. Er vertraue darauf, dass die Verbindung der Kameraden zur Freiwilligen Feuerwehr stark genug sei, dass das Band nicht zerschnitten werde. Der Appell ging an die Kameraden bei der Dienstversammlung: „Versucht, Leute mitzunehmen zur Feuerwehr. Es ist enorm wichtig, dass wir wieder in einen normalen Einsatz- und Übungsbetrieb kommen.“ Aus aktuellem Anlass kam auch das Thema Hochwasser am Freitag zur Sprache. Dirk Höbener machte kein Geheimnis daraus, „dass wir einfach nur großes Glück hatten“.

Deutlicher Verbesserungsbedarf

Das Regengebiet sei über unsere Region hinweggezogen und in der Eifel abgeregnet. Topografisch sei Wittgenstein nicht anders aufgestellt. In Zukunft müsse man sich verstärkt auf Unwetter dieser Größenordnung einstellen: „Was wir als Feuerwehr machen können, haben wir getan.“ Allerdings sehe er beim Thema Warnsystem noch deutlichen Verbesserungsbedarf. Sehr offene Worte in diesem Zusammenhang auch vom Bürgermeister, der allen Feuerwehrkameraden für die Hilfsbereitschaft in der Krisenregion dankte: „Ja, natürlich hätte das genauso bei uns passieren können. Bei diesen Wassermassen sind die Möglichkeiten begrenzt. Wir hätten die gleichen Probleme gehabt.“

Autor:

Martin Völkel (Redakteur) aus Bad Berleburg

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